Birgit Roschy
Filmkritiken von Birgit Roschy
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Die virtuelle Romanze zwischen einer Professorin, die unter einem Fake-Account im Internet unterwegs ist, und einem jungen Mann ist zu schwerfällig inszeniert, um echte Spannung zu entwickeln
In dieser Actionkomödie über einen Cop, der auf der Jagd nach einem Killer ein Ubertaxi samt Fahrer kapert, gelingt es dem Buddy-Duo Dave Bautista und Kumai Nanjiani leider nicht, sein volles komisches Potential zu entwickeln
Auch als starbesetztes Hollywood-Remake ist dieses Porträt einer alleinstehenden Frau und Mutter so leichtfüßig und zugleich tiefgründig wie das gefeierte chilenische Original »Gloria« von 2013
Die Versöhnung eines Parisers mit seinem chinesischstämmigen Vater dient in dieser Tragikomödie als Anlass zur Erforschung des »quartier chinois« und der Gefühlslage von Emigranten, wobei leider zu oft auf Déjà-vus zurückgegriffen wird: »Made in China«
Angesichts des nahenden Auszugs ihrer Tochter durchlebt in dieser gefühlsbetonten Familienkomödie die Mutter eine Krise, in der Sandrine Kiberlain ihr komödiantisches Talent zur Geltung bringen kann
Weniger ein Finale als eine Extratour für Mutantin Jean Grey, verbindet der zwölfte X-Men-Film erneut das psychische Drama von Ausgestoßenen mit visuell ausgefeilter Action, ist inhaltlich allerdings bis zur Lächerlichkeit überfrachtet
Die Filmbio über die Jugend von »Herr der Ringe«-Autor J.R.R. Tolkien versucht, die Schlüsselmomente seiner Inspiration aufzuzeigen, was aufgrund der schwerfälligen Inszenierung und des blassen Hauptdarstellers Nicholas Hoult nur eingeschränkt gelingt
Mit einer nuancierten Inszenierung und guten Darstellern werden in dem Musikdrama »Der Klavierspieler vom Gare du Nord« über ein Wunderkind aus der Banlieue, das an einem Klavierwettbewerb teilnehmen soll, zumeist erfolgreich Klischees überspielt
Die schwedische Tragikomödie »Britt-Marie war hier« über eine Hausfrau, die sich mit über 60 neu erfindet, überzeugt vor allem durch Hauptdarstellerin Pernilla August, die diesem Frauenporträt stille Exzentrik verleiht
Drei Geschwister kommen sich in ihrer Sorge um die pflegebedürftige Großmutter wieder näher: »Das Familienfoto« ist eine Ensemblekomödie, in der auf subtile, oft tragikomische Weise die konfliktreichen Beziehungen innerhalb einer Dreigenerationenfamilie ausgelotet werden
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Simon Pegg und sein britisch geprägter Humor sind in Deutschland noch nicht wirklich angekommen, obwohl sich auch hierzulande die Fans der »Cornetto«-Trilogie mehren. In Peter Chelsoms "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" spielt er die Titelrolle
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In der Kirche. Da gibt’s nichts zu lachen. Oder doch? Birgit Roschy über Komödien, in denen sich die Weltreligionen streiten – und zusammenraufen
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Unsere Autoren haben sich für Sie in der Filmgeschichte umgeschaut: Wo spielen architektonische Wahrzeichen die heimliche Hauptrolle?
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Sohn. TV-Star. Hollywoodlinker. Abenteurer, Krisen-Banker, Sex-Opfer, Amokläufer. Kassenschlager und Flops. Die Karriere von Michael Douglas ist lang, gewunden und manchmal sehr bizarr. Dazu passt, dass er jetzt, mit 69, ein Comeback in der Rolle des schwulen Entertainers Liberace feiert. Was für ein Showtalent! Von Birgit Roschy
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