Birgit Roschy
Filmkritiken von Birgit Roschy
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Die im späten 18. Jahrhundert angesiedelte Liebesgeschichte zwischen einer Malerin und ihrem Modell ist trotz einer gewissen Überfrachtung eine buchstäblich bildschöne Komposition, deren Sinnlichkeit und Aussagekraft lange nachhallt
Die Sozialkomödie über obdachlose Frauen und ihre Betreuerinnen ist ein semidokumentarischer Feelgood-Film, in dem Engagement, Witz und Utopie gleichermaßen zu ihrem Recht kommen: »Der Glanz der Unsichtbaren«
Trotz sympathischer Darsteller ist diese Romanadaption über zwei Unbekannte, die sich via Internet näher kommen, eine allzu lauwarme Angelegenheit, weil es ihrer Liebesgeschichte an dramatischer Fallhöhe mangelt
Ein weiblicher Comedy-Star in der Krise erfährt durch eine neue Mitarbeiterin frischen Schwung: die selbstreferenzielle Komödie über die Fernsehcomedy-Szene besticht durch ihr Starduo, während aktuelle »Diversity«-Fragen nur oberflächlich zur Geltung gebracht werden
Das viele Facetten elegant verdichtende Drama »Gelobt sei Gott« erzählt vom Kampf von Missbrauchsopfern eines Priester um Gerechtigkeit: weniger ein Film gegen Kirche und Katholizismus als über das zivile Aufbegehren gegen institutionalisierte Verantwortungslosigkeit
Auch als starbesetztes Hollywood-Remake ist dieses Porträt einer alleinstehenden Frau und Mutter so leichtfüßig und zugleich tiefgründig wie das gefeierte chilenische Original »Gloria« von 2013
Die virtuelle Romanze zwischen einer Professorin, die unter einem Fake-Account im Internet unterwegs ist, und einem jungen Mann ist zu schwerfällig inszeniert, um echte Spannung zu entwickeln
In dieser Actionkomödie über einen Cop, der auf der Jagd nach einem Killer ein Ubertaxi samt Fahrer kapert, gelingt es dem Buddy-Duo Dave Bautista und Kumai Nanjiani leider nicht, sein volles komisches Potential zu entwickeln
Angesichts des nahenden Auszugs ihrer Tochter durchlebt in dieser gefühlsbetonten Familienkomödie die Mutter eine Krise, in der Sandrine Kiberlain ihr komödiantisches Talent zur Geltung bringen kann
Die Versöhnung eines Parisers mit seinem chinesischstämmigen Vater dient in dieser Tragikomödie als Anlass zur Erforschung des »quartier chinois« und der Gefühlslage von Emigranten, wobei leider zu oft auf Déjà-vus zurückgegriffen wird: »Made in China«
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Simon Pegg und sein britisch geprägter Humor sind in Deutschland noch nicht wirklich angekommen, obwohl sich auch hierzulande die Fans der »Cornetto«-Trilogie mehren. In Peter Chelsoms "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" spielt er die Titelrolle
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In der Kirche. Da gibt’s nichts zu lachen. Oder doch? Birgit Roschy über Komödien, in denen sich die Weltreligionen streiten – und zusammenraufen
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Unsere Autoren haben sich für Sie in der Filmgeschichte umgeschaut: Wo spielen architektonische Wahrzeichen die heimliche Hauptrolle?
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Sohn. TV-Star. Hollywoodlinker. Abenteurer, Krisen-Banker, Sex-Opfer, Amokläufer. Kassenschlager und Flops. Die Karriere von Michael Douglas ist lang, gewunden und manchmal sehr bizarr. Dazu passt, dass er jetzt, mit 69, ein Comeback in der Rolle des schwulen Entertainers Liberace feiert. Was für ein Showtalent! Von Birgit Roschy
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