Frank Arnold

Filmkritiken von Frank Arnold

Wie in den vorangegangenen Filmen des Franchises werden rasante Autoverfolgungsjagden zelebriert, aber auch der (groß-)familiäre Aspekt kommt nicht zu kurz. Perfektes Popcornkino
Der jüngste Film des »Conjuring«-Franchises funktioniert über weite Strecken als detektivische Recherche. Eine willkommene Abwechslung von den ausgedehnten Poltergeistsequenzen der Vorgänger
In seinem zweiten Film knüpft Regisseur Brandon Cronenberg an das Frühwerk seines Vaters David an – hier wie dort wird der drastische Körperhorror nie zum Selbstzweck, sondern ist stets an die Figuren und deren Lebensumstände gebunden
Solider Animationsfilm aus dem Hause Dreamworks, der Identifikationsfiguren für Zuschauer aller Altersstufen bietet
In einem südostasiatischen Land namens Kumandra ist die junge Raya als Hüterin der Drachen die einzige, die die zerstrittenen Stämme wieder vereinen kann. Disney-Animationsfilm um eine Kriegerprinzessin, der sich vieler vertrauter Elemente bedient, aber durch originelle Figuren, zumal den Wasserdrachen Sisu, und durch opulente Optik überzeugt
Als ein Serienmörder, der eine amerikanische Kleinstadt in Atem hält, sein jüngstes Opfer mit einem antiken Dolch attackiert, tauschen Täter und Opfer die Körper. Fortan mordet der Killer im Körper der 17-jährigen Millie all jene, die ihr zuvor das Leben schwergemacht haben, während Millie im Körper des Killers versucht, den Fluch zu brechen. Originell konzipierte Kombination von Körpertauschfilm und Highschool-Slasher-Comedy, die ihr Potenzial allerdings nicht ganz ausnutzt
In ihrem zweiten Abenteuer müssen die Trolls mit ihrer Vorliebe für Popmusik erfahren, dass es noch fünf weitere Trollstämme mit anderen Musikgeschmäckern gibt. Einer davon möchte jedoch mit seiner Musik alle anderen dominieren. Das Plädoyer für Vielfalt nimmt den ungezügelten Optimismus der Hauptfigur Poppy aus dem Vorgängerfilm ein Stück weit zurück und gefällt vor allem als große psychedelische Farborgie
In einer Fantasy-Welt, in der magische Elemente mehr und mehr durch technologischen Fortschritt und die damit einher gehende Bequemlichkeit verdrängt wurden, brechen zwei Elfenbrüder zu einer beschwerlichen Mission auf, um mittels eines Zauberspruchs ihren früh verstorbenen Vater für wenige Stunden wieder zum Leben zu erwecken. Der jüngste Animationsfilm aus dem Hause Pixar ist eher etwas für Fantasy-affine Kinogänger, alle anderen enttäuscht er durch allzu bewährte Handlungselemente
Sonic the Hedgehog, ein blauer Igel von einem anderen Planeten, der sich durch seine enorme Geschwindigkeit auszeichnet, hat sich auf der Erde gerade eingerichtet, als er sich vor den Nachstellungen des fanatischen Wissenschaftlers Dr. Robotnik in Sicherheit bringen muss. Der erste Kinofilm um die ikonische Figur aus der Frühzeit der Videospiele kombiniert eine animierte Titelfigur mit menschlichen Darstellern und feiert in seinen besten Momenten die unerschöpfliche Energie seines Protagonisten
In der Erzählweise mit häppchenweise aneinandergereihten Interviews eher enttäuschend, bietet er dennoch für mit seinem Werk und Leben nicht Vertraute eine brauchbare Einführung, die Davis' Selbstbewusstsein als Afroamerikaner betont, aber auch sein problematisches Verhalten gegenüber seinen Lebensgefährtinnen und seine zeitweilige Heroinsucht nicht verschweigt

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Das Neuchâtel International Fantastic Film Festival, »The Swiss Event for Fantastic Film, Asian Cinema & Digital Creation«, zeigte in seinem internationalen Wettbewerb in diesem Jahr 14 Filme
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Duell auf der Straße: Die DVD-Premiere »Alone – Du kannst nicht entkommen«
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Auch nach 37 Jahren noch urkomisch: »Clockwise – Recht so, Mr. Stimpson« mit John Cleese
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Überfällige Wiederentdeckung: Der düstere Heimatfilm »Rosen blühen auf dem ­Heidegrab« (1952)
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Die hier bereits für den zweiten Tag prophezeite Erfolgsmeldung hat die Berlinale tatsächlich erst zwei Tage nach dem Ende der Sommerberlinale verschickt – na gut, die Sommerberlinale war ja auch außerhalb der Hauptstadt kein Thema, fand die mediale Berichterstattung doch bereits anlässlich der Branchenveranstaltung im März statt
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Alles verschwimmt. Kunstvolle Kammerspiele dominieren bei den Fantasy Filmfest Nights XL in sechs deutschen Großstädten
Blogeintrag
Jim Cummings' 2018er Film »Thunder Road«, in dem er einen Polizisten spielte, dessen Existenz mehr und mehr aus den Fugen gerät, war eine ziemlich schräge Indie-Komödie. Auch in seinem jüngsten Film »The Beta Test« zeichnet er für Buch, Regie und Hauptrolle verantwortlich
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Auch heute folge ich dem Motto »Make it snappy!«. Meine besondere Empfehlung gilt dabei dem portugiesischen Forums'-Beitrag  »Jack’s Ride« (No taxi do Jack), weil er nur ein einziges Mal vorgeführt wird, dabei ist er ein echter crowd pleaser, dem ich einen Verleih wünschen würde
Blogeintrag
Heute gibt es noch eine weitere Chance, den geschätzten »Albatros« von Xavier Beauvois zu sehen, erstmals auf dem Programm steht der iranische Wettbewerbsfilm »Ballad of a White Cow«, in Anwesenheit von Regisseur (und Ko-Autor) Behtash Sanaeeha und Hauptdarstellerin (und Ko-Autorin) Maryam Moghaddam