Frank Arnold
Filmkritiken von Frank Arnold
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Nach der Trennung von seiner japanischen Ehefrau ist ein Franzose im Land geblieben in der vagen Hoffnung, seine Tochter wiederzusehen, die ihm vor neun Jahren genommen wurde. Denn das japanische Recht begünstigt in einem solchen Fall auf extreme Weise denjenigen Partner, bei dem das Kind lebt. Nüchtern-dokumentarisch erzählt mit einer komplexen Hauptfigur, eindringlich verkörpert von Roman Duris.
Der neue Animationsfilm des Pixar Studios liefert ein Plädoyer für die Achtung der Natur und gefällt durch eine Protagonistin mit Ecken und Kanten.
Ein Zukunftsreisender rekrutiert in einem Diner Freiwillige, die ihm helfen sollen, die Menschheit vor der Versklavung durch Künstliche Intelligenz zu retten. Überbordende Science-Fiction-Satire, geerdet durch die darstellerische Leistung von Sam Rockwell.
Um die Tradition seines verstorbenen Vaters fortzusetzen, bricht ein junger Buckelwal zu einer gefährlichen Reise auf. Ambitionierter europäischer Animationsfilm, der das Motiv der Heldenreise sowohl mit ökologischen als auch mythologischen Untertönen versieht.
Eine junge Sudanesin, vor dem Bürgerkrieg geflüchtet, versucht in Kairo, mit Stundenjobs als Pflege- und Reinigungskraft über die Runden zu kommen. Die Gleichförmigkeit ihres Arbeitsalltags und ihre weitgehende Isolation werden durch kriminelle Verwicklungen ebenso wie durch ein Abgleiten in surreale Tagträume aufgebrochen. Eindrucksvolles Regiedebüt.
Die Suche nach einem verlorenen Familienschatz entwickelt sich für einen Kleinkriminellen zu einer Odyssee durch Limburg, bei der er wiederholt mit kriminellen und bizarren Figuren aneinandergerät. Tragikomödie, deren oft opernhafte Überhöhungen fast ebenso gewöhnungsbedürftig sind wie die fortwährend aus dem Off raunende Frauenstimme, die die göttliche Fügung des Ganzen betont.
In der Fortsetzung von »Zoomania« (2016) muss sich das ungleiche Ermittlerduo aus der ehrgeizigen Häsin Judy Hopps und dem großstadtgewandten, ehemals kleinkriminellen Fuchs Nick Wilde bewähren und eine Verschwörung entlarven, die alle Reptilien diskriminiert. Zwischen routiniert-einfallsreichen Verfolgungsjagden bietet der Film viele hinreißende Momentaufnahmen, die erneut aus den unterschiedlichen Größenverhältnissen der hier friedlich zusammenlebenden Tiere erwachsen.
Zur Feier ihrer einjährigen Beziehung besuchen Liz und Malcolm das Haus seiner Kindheit, wo Liz alsbald von unheimlichen Erscheinungen heimgesucht wird. Sind es nur ihre Einbildungen oder birgt das Haus ein düsteres Familiengeheimnis? Horrorfilm, der seine Spannung sorgsam aufbaut und auf krasse Effekte verzichten kann.
In einer nahen Zukunft, in der ein Megakonzern die gesellschaftlichen Fäden zieht, werden die Menschen mit Spielshows unterhalten, deren erfolgreichste aus einer Menschenjagd besteht. Bei allen realistischen Zügen ist diese Neuverfilmung von Stephen Kings Roman dem Briten Edgar Wright leider ziemlich plakativ geraten.
Zerstörung einer Familie: Die neue Freundin des Sohnes erweist sich als antidemokratische Vordenkerin, deren Manifest zum Bestseller wird, während die USA sich zum Einparteiensystem entwickeln. Den erschreckenden Prozess fängt das englischsprachige Debüt des Polen Jan Komasa als eindringliches Lehrstück ein, ohne thesenhaft zu werden.
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Meldung
Ab 9. April erstmals auf der großen Leinwand: Barbara Lodens einziger Spielfilm ist ein Juwel des 70er-Jahre-Kinos.
Tipp
»Predator: Badlands«, der jüngste Film des Franchise, macht den bisherigen Antagonisten zum Helden.
Tipp
Sieben Filme von John Ford sind auf Blu-ray und DVD erschienen. Eine Einordnung des Regisseurs und seiner Widersprüche.
Tipp
Ein Polizist kommt in Belgien auf die Spur eines Pädophilenrings.
Tipp
Ein mysteriöser Mann verliebt sich in eine Sängerin. Dario Argentos zweite Version des Stoffes in UHD.
Tipp
Dokumentarfilm über die Karriere des Enthüllungsjournalisten und Pulitzerpreisträgers Seymour Hersh.
Tipp
Das Porträt des leidenschaftlichen Filmkritikers Hans Schifferle und seines Werks. Buchvorstellung von Rolf Aurich und Ulrich Mannes am 5.3. um 19 Uhr im Münchner Filmmuseum.
Tipp
Die fast 110 Jahre alte Verfilmung von Jules Vernes berühmtem Abenteuer erscheint als Blu-ray bei Ostalgica.
Tipp
»Zuckerbrot und Peitsche« wird ein vergessener Filmemacher aus dem Umkreis der Neuen Münchner Gruppe wiederentdeckt: der bulgarisch-deutsche Regisseur Marran Gosov.
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