Frank Arnold

Filmkritiken von Frank Arnold

Der neue Animationsfilmableger der berühmten 60er-Jahre-Fernsehserie ist mit seinem übertrieben versöhnlichen Ende zu sehr auf Familientauglichkeit aus
Ein Mädchen bringt mithilfe zweier Freunde einen Yeti zurück in seine Heimat am Mount Everest. Koproduktion zwischen Dreamworks und einem chinesischen Studio, die auf bewährte Themen setzt
Ein rechtskonservativer Radiomoderator sieht sich mit seiner sechzehnjährigen Nichte konfrontiert, die ihm Kontra gibt. Gut gespielte Komödie, die einem bewährten Muster folgt, wobei die notwendige Auseinandersetzung mit geistigen Brandstiftern am Ende leider auf der Strecke bleibt
1952 kommen drei Kommunistinnen nach Jahren im sowjetischen Arbeitslager in die DDR. Statt eindimensionaler Helden zeichnet der Film ambivalente Figuren in einer schwierigen gesellschaftlichen Situation
Ein fast vierzehnstündiger Film, der sich als verspielt-intelligente Hommage an das Genrekino erweist. Eine Entdeckungsreise, die das Filmemachen feiert und dabei auf die Fantasie des Zuschauers setzt
Eine Puppe, bei der die Sicherheitsvorkehrungen deaktiviert wurden, fängt an, all jene umzubringen, die sie als Bedrohung für ihren Besitzer, einen 13-jährigen Jungen, wahrnimmt. Wenig originelles Reboot der erfolgreichen »Chucky«-Horrorreihe
Die Liebe eines jungen DDR-Bürgers zu einer französischen Tänzerin, die er bei Dreharbeiten im DEFA-Studio kennengelernt hatte, wird durch den Mauerbau jäh beendet. Doch dann fasst er einen wahnwitzigen Plan, um sie wiederzutreffen. Seine Liebesgeschichte verknüpft »Traumfabrik« mit einer Liebeserklärung an Macht und Magie des Kinos, wobei der Schauplatz immer wieder für Doppelbödigkeiten verschiedenster Art gut ist
Eine Menschenjagd in der Wildnis: aus den Überlebenden des Spiels wollen Wissenschaftler einen Übermenschen klonen. Ein Actionfilm made in Germany, außerhalb des Förderungsssystems entstanden, mit einem hohen Trash-Faktor
Den Sommer 1976 verbringt der vierzehnjährige Bobby erneut mit seiner Familie in ihrem Ferienhaus in den Catskills. Zu den Zweifeln an sich selber (wegen seiner Übergewichtigkeit) gesellen sich die Beleidigungen und Erniedrigungen durch einen verbitterten Einheimischen. Am Ende des Sommers allerdings hat Bobby einen Lernprozess gemacht. »Measure of a Man« ist ein einfühlsamer Coming-of-Age-Film, inszeniert vom Sohn von Ken Loach
Zweites Animationsfilmabenteuer der vierbeinigen New Yorker Großstadtneurotiker, das diesmal in der übertriebenen Fürsorge des Terriers Max für das Baby seiner Herrin einen emotionalen Kern hat. Der allerdings wird nie so weit entwickelt wie bei Pixar oder Disney