Rudolf Worschech
Filmkritiken von Rudolf Worschech
Seiten
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »
50 Jahre spielte das »Arsenal«, bis 2024. Gegründet hat es Stefan Paul, dessen vielfältigen Aktivitäten die informative Dokumentation nachspürt. Paul betreibt nicht nur Kinos, sondern auch einen Verleih und hat selbst Dokumentarfilme gedreht.
Wie eine Legende zur Wahrheit wird: Wolfgang Becker hat in seinem letzten Film den Roman von Maxim Leo verfilmt, als augenzwinkernde Satire um einen Loser, der irgendwie in eine Heldenrolle als DDR-Widerständler tappt.
In ihrem mutigen und wilden Debütfilm spürt Autorin und Regisseurin Laura Laabs den Dämonen der Vergangenheit, den Traumata der Menschen und den Brüchen der Geschichte nach.
Wie es dem Massenmörder Josef Mengele mehr als zwei Jahrzehnte gelang, in Südamerika unterzutauchen. Ein mutiger, kalt inszenierter Film ohne jede Sympathie für den Täter, den August Diehl mit Bravour spielt.
Wie der Jockey Remo mit Verve und vielen Drogen auf den Abgrund zusteuert und sich danach selbst neu erfindet, erzählt der argentinische Regisseur Luis Ortega mit einer Überfülle an visuellem Einfallsreichtum, der genauso in Erinnerung bleibt wie das beeindruckend minimalistische Spiel von Hauptdarsteller Nahuel Pérez Biscayart.
Akiva Schaffer und seine Drehbuchautoren haben ein ordentliches Reboot der Originaltrilogie hingelegt, das mit der Gagdichte der Originaltrilogie und ihrem abstrusen Humor allerdings nicht mithalten kann. Liam Neeson und sein love interest Pamela Anderson sind aber durchaus Besetzungscoups.
Das Mädchen Carola muss sich nach der Verletzung ihres Vaters in einer illegalen Mine in der Atacama-Wüste durchsetzen. Beeindruckende Mischung aus Thriller und Neo-Western, hervorragend gespielt und atemberaubend fotografiert. Ein Juwel in der heutigen Filmlandschaft.
Aus diesem Film hätte mehr werden können: Silvio Soldini beschreibt aus der Perspektive von sieben Frauen, die Hitlers vegetarisches Essen vorkosten müssen, den Vorhof der NS-Macht, verheddert sich aber in Stereotypen und Kolportage.
Kinderfilmkomödie: wie das Äffchen Akiko seine Artgenossen aus dem Zoo befreit. Veit Helmer inszenierte mit vielen Einfällen eine ungewöhnliche Heldenreise, die Kinder auch überfordern könnte.
Trauer ist das Thema, und selten hat es ein Film so durchdacht und subtil, so wohlkomponiert und lyrisch umgesetzt wie der vierte Film des Isländers Rúnar Rúnarsson.
Seiten
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »
Weitere Inhalte zu Rudolf Worschech
Seiten
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »
Meldung
Das Kirchliche Filmfestival Recklinghausen, das vom 11. – 15. März zum 16. Mal stattfindet, zeigt Filme mit Haltung. Die kann die Welt gerade dringend brauchen.
Thema
Der Großteil deutscher Filme ist vom Zerfall bedroht oder im Kino nicht mehr spielbar. Es müsste digitalisiert werden. Aber die Mittel reichen vorn und hinten nicht. Rudolf Worschech über ein kulturpolitisches Desaster.
Tipp
Der Kampf um eine zu Unrecht verurteilte Frau im Norden Argentiniens.
Meldung
»Mut zum Wagnis« prägt den Max Ophüls Preis 2026: Vom radikalen Lowest-Budget-Film bis zum preisgekrönten Festivalfavoriten zeigen die Nachwuchsarbeiten eine Freiheit, die beeindruckt und herausfordert.
Meldung
Generationenkonflikte und Geistergeschichten: wieder mal ein beeindruckendes Programm beim 74. Internationalen Filmfest Mannheim-Heidelberg.
Meldung
Beim Filmfestival von San Sebastián bestimmten leise Töne die Filme – und Gaza die politische Diskussion.
Tipp
Vom Krieg und der Liebe: Die australische Miniserie »The Narrow Road to the Deep North« von Justin Kurzel spielt auf drei Zeitebenen.
Thema
Er ist der Typ aus »Dark«, der mit der gelben Regenjacke... Die Karriere von Louis Hofmann ist mit dem Serienboom der zehner Jahre verknüpft. Aber er trägt auch ganz unterschiedliche Kinorollen: vom Fürsorgezögling in »Freistatt« über den tolldreisten Passfälscher bis zum zupackenden Malocher, jetzt in »Frisch«.
Tipp
Die lebenden Toten: »Handling the Undead«, der ungewöhnlichste Horrorfilm der letzten Jahre.
Seiten
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »



