Filmkritiken

Woche vom 04.11.2026

02.11.2026
Bewertung: 4
Fantasyfilm über ein junges Mädchen, das auf der Suche nach seinem entführten kleinen Bruder in einen Zauberwald mit sprechenden Tieren gerät und diese gegen das Böse zusammenschweißen muss.
02.11.2026
Bewertung: 4
Ein Ripley-Film ohne Ripley, inszeniert wie ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wirklichkeit, Alptraum und literarischer Imagination.
01.11.2026
Bewertung: 4
Pepa Lubovackis mehrfach ausgezeichnete originelle Selbstbefragung wandelt sich vom persönlich-familiären Hilfsprojekt zu einem packenden Essay in Sachen menschlicher Lebenskunst.
01.11.2026
Bewertung: 4
Mit ihrer Dokumentation setzt Sandra Prechtel dem 2001 verstorbenen Theatermacher und Universalkünstler Einar Schleef ein filmisches Denkmal, das ebenso kompromisslos ist wie dessen Arbeiten.
31.10.2026
Bewertung: 3
Milena Aboyans Film rollt das Leben dreier Freundinnen auf, nachdem eine von ihnen verdächtigt wird, einen Brandanschlag verübt zu haben. Wie die Romanvorlage von Shida Bazyar ist auch der Film formal ambitioniert – was nicht immer gelingt.
31.10.2026
Bewertung: 4
Alice Brauner, Mitproduzentin und Drehbuchautorin, hat akribisch zur Zwangssterilisierung in Auschwitz recherchiert. Marcus O. Rosenmüller setzt die unfassbare Gewalt mit strenger Eindringlichkeit in Szene.
30.10.2026
Bewertung: 4
Betörend schöner Liebesfilm über ein junges Paar, das sich erst nach dem Tod kennenlernt und zwischen dem Dies- und Jenseits entscheiden muss.
30.10.2026
Bewertung: 4
Nach langer krankheitsbedingter Pause legt Andrei Swjaginzew ein Werk vor, das noch vehementer als seine vorherigen Filme das System Putin anklagt: Ein Firmenchef gerät 2022 unter Druck, als er Mitarbeiter für den Krieg rekrutieren soll und zugleich seine Frau des Fremdgehens verdächtigt.
29.10.2026
Bewertung: 4
Michal Kosakowskis geschickt komponierter Experimentalfilm reflektiert durch seine essayistische Montage die Darstellung des Holocausts im Spielfilm der letzten 80 Jahre und wirft damit Fragen zur aktuellen und künftigen Erinnerungskultur auf.
29.10.2026
Bewertung: 4
Ungeniert melodramatisches Nachkriegsepos, das Atombombentrauma und unterdrückte Rachefantasien eindrücklich mit gigantischen Monstern versinnbildlicht.