Filmkritiken
Woche vom 22.07.2026
Im jüngsten Teil der langlebigen Filmreihe aus der Animationsfilmschmiede Pixar werden die vertrauten Spielzeuge (die immer dann zum Leben erwachen, wenn ihre kindlichen Besitzer nicht mit ihnen spielen) mit einem Tablet konfrontiert, das genau zu wissen scheint, was die achtjährige Bonnie braucht. Mit vereinten Kräften und überraschenden neuen Verbündeten liefern sie ein überzeugendes Plädoyer für kindliche Fantasie, die sich nicht von technischen Geräten abhängig macht.
Ein ebenso eindringliches wie irritierendes Naturdrama um eine Frau, die mit der Abrichtung eines Habichts den Tod ihres Vaters zu bewältigen versucht – mit einer überzeugenden Claire Foy. Nach den Memoiren von Helen Macdonald.
Inspiriert von der Entwicklung eines bahnbrechenden Sextoys, handelt diese Komödie von einer Ehefrau, die auf die Suche nach ihrem Orgasmus geht: eine Achterbahnfahrt zwischen tiefergelegtem Klamauk und pädagogischer Verve, mehr fröhlich als obszön und stets der weiblichen Perspektive verpflichtet.
Eine Zeit lang gelingt es Michel Franco, die Liebesgesichte eines ungleichen Paares als faszinierende Studie über Geld und Sex, Macht und Liebe zu erzählen. Doch letztlich bleibt er in einem viel zu simplen Fatalismus verhaftet, den er zudem noch in längst zum Klischee gewordenen Filmbildern von der Kälte der Reichen und Mächtigen zelebriert.



