Filmkritiken
Woche vom 05.08.2026
Hübsche, wenn auch allzu glatt polierte Bilder der Toskana sowie mit Halle Bailey und Regé-Jean Page zwei einnehmende Hauptdarsteller*innen reißen viel heraus in der sonst durch und durch belanglosen Romcom von Regisseurin Kat Coiro.
Kammerspiel mit berühmten Instrumenten und vier denkbar unterschiedlichen Musikern, die einamder das Leben schwer machen. Drama mit komischen Effekten.
Wer war zuerst da, Henne oder Ei? Wie unabdingbar beides, nein, alles miteinander zusammenhängt, verdeutlicht dieser liebenswerte Film am Beispiel einer Henne, die ein Ei ausbrüten will. Und wer da stört – es ist wie immer der Mensch –, bekommt am Ende die Quittung.
Als Saga im tiefen finnischen Wald endlich ihr erstes Kind zur Welt bringt, stimmt etwas nicht. Behauptet sie. Ihr Ehemann widerspricht. Postpartaler Wahnsinn oder sagenhafte Realität? Hanna Bergholm (Hatching) liefert einen weiteren gelungenen Beitrag zur Aufklärung über die Risiken der Mutterschaft; ein Baby ist kein Glücksgarant!
Nachdem eine 17-Jährige zugedröhnt von einem Hochhausdach stützt, nähern sich ihre Mutter und jüngere Schwester und ihr Freund in der Trauer an. Sandra Wollners leise-wuchtige Trauerstudie ist durchzogen von Spiegelungen und Doppeldeutigkeiten: ein formales wie inhaltliches Abarbeiten an Erinnerungen, in dem die Grenzen zwischen Damals und heute, zwischen Realität und Videospiel verschwimmen.





