Filmkritiken
Woche vom 07.10.2026
Während für die siebenjährige Ella die Probleme ihrer Mutter Cornelia extrinsisch zu finden sind, macht Cornelias Ehemann ihren wechselhaft schweren Körper für sein eigenes Scheitern verantwortlich. Eindringlich zeigt der in den 80er Jahren angesiedelte Film, auf wie vielen Ebenen Body Negativity einen Menschen, eine Familie und die Gesellschaft angreifen kann.
Rasantes Sci-Fi-Horror-Actionkino, das mit seiner eigenwilligen Dramaturgie zwar Frust- und Irritationspotenzial aufweist, aber auch gerade deshalb interessante Interpretationsansätze liefert.
Nach dem schweren Stoff des Widerstandsdramas »In Liebe, Eure Hilde« hat Andreas Dresen jetzt einen weichen, sanften Film über die Zurückeroberung der Liebe gedreht, fast schon so etwas wie eine Anleitung zum Glück für Paare, die sich in jahrzehntelangen Beziehungen verloren haben.
Eine ehrliche, zärtliche und subjektiv eng geführte Hommage an eine Vater-Tochter- Beziehung unter dem Eindruck einer Geschichte von Schuld und Gewalt.
Reichhaltige, mehrfach ausgezeichnete und kongenial inspirierte Annäherung und Würdigung von Leben und Wirken einer Pionierin queeren Filmschaffens.
Zwei Jugendfreundinnen werden durch ein magisches Portal in eine andere Welt transportiert, aus der die Rückkehr nur um den Verlust ihrer Erinnerungen möglich scheint. Die Wichtigkeit der Freundschaft verknüpft der Film mit der philippinischen Kultur (zu der die beiden Regisseure familiäre Bindungen haben). Seine originelle Verwendung verschiedenster Animationstechniken wird leider in höchst hektischer Erzählweise praktiziert.




