Filme

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Vor Jahren wurde Vitalina Varela verlassen. Nach vierzigjährigem Warten auf das Flugticket kommt sie nach Portugal, wo der Mann drei zuvor Tagen begraben wurde. Pedro Costa widmet der kapverdischen Frau Vitalina Varela eine filmästhetische Reflexion ihres eigenen Lebens
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Zum 10. Todestag von Christoph Schlingensief, der in diesem Jahr 60 geworden wäre, kommt nun die Dokumenta­tion der renommierten Editorin Bettina Böhler über ihn in die ­Kinos
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Video-Tagebuch aus Aleppo: Der Dokumentarfilm der jungen Syrierin Waad al-Kateab kontrastiert die Gräuel des Bürgerkriegs mit Szenen vom Überlebenswillen der Menschen und ihrer Humanität
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Eine kleine, liebevoll verbundene Familie ringt mit prekären und unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Mit großer Zärtlichkeit sammelt Ken Loach feine Beobachtungen des Arbeits- und Familienalltags, macht aber auch den ungeheuren Druck spürbar, der dieser hart arbeitenden Familie die Luft zum Atmen nimmt
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Ladj Ly schickt in seinem Spielfilmdebüt einen Provinzpolizisten in den sozialen Brennpunkt einer Pariser Vorstadt, wo er unmittelbar Ausschreitungen und den Machtkampf zwischen Gangs und Staatsgewalt erlebt. Packendes, authentisches Drama und Frankreichs Oscar-Kandidat
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Der Film folgt als »tropisches Melodrama« dem Schicksal zweier Schwestern im Rio de Janeiro der 50er Jahre. Dank gekonnter Inszenierung und exzellenter Hauptdarstellerinnen entsteht ein nahezu perfekter Genreeintrag, der eine überzeugende Balance zwischen Drastik und Ambivalenz findet
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So wie sie waren: Wang Xiaoshuai bringt drei Jahrzehnte chinesischer Geschichte auf den Nenner ­einer Freundschaftsgeschichte zwischen jungen Familien, die bald die Trauer trennt und deren Schicksal von der Ein-Kind-Politik unwiderruflich geprägt wurde
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Die französische Regisseurin Céline Sciamma hat mit ihrem Film die großen Themen der Moderne – individuelles Begehren, weibliche Emanzipation, bürgerliche Gleichheit – im Rahmen einer berührenden Liebesgeschichte in Szene gesetzt
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Das viele Facetten elegant verdichtende Drama erzählt vom Kampf von Missbrauchsopfern eines Priester um Gerechtigkeit: weniger ein Film gegen Kirche und Katholizismus als über das zivile Aufbegehren gegen institutionalisierte Verantwortungslosigkeit
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In Denys Arcands neuem Spielfilm tun sich ein Philosoph, ein Ex-Knackie und ein Escort-Girl zusammen, lauter gute Menschen mit goldenem Herz, um das System auszutricksen. Mit der Krimikomödie formuliert Arcand erneut seinen Einspruch gegen die Strukturen einer Gesellschaft, in der alles auf Geld und Erfolg ausgerichtet ist