Birgit Roschy

Filmkritiken von Birgit Roschy

Eine elektrisierende Darstellerin, ein sturer Esel und die Naturkulisse der Cevennen sind die unwiderstehlichen Zutaten dieser bittersüßen Wanderkomödie, in der eine liebeskranke Frau Heilung erfährt
In diesem Wimmelbild rund um die in London abgehaltene »Miss World«-Wahl von 1970, bei der Feministinnen für einen Eklat sorgten, werden im Dienste der Botschaft viele biografische Details verfälscht, jedoch auf unterhaltsame Weise auch bis heute aktuelle Fragen verhandelt
Ein leichtfüßiges und zugleich unerwartet raffiniertes Drama über ein krebskrankes Mädchen, das sich in einen Junkie verliebt und in seiner Rebellion gegen seine überbehütenden Eltern neue Kraft schöpft
Behutsam inszenierte, unter die Haut gehende Romanverfilmung über das Verschwinden eines Kindes und die Angst des Täters vor Entdeckung
Mit Tempo und postmodernen Mätzchen wird in dieser Kinoadaption von Charles Dickens' berühmten Roman versucht, der Geschichte des Waisenjungen David neuen Schwung zu verleihen – wobei jedoch Herz und Charme oftmals auf der Strecke bleiben
Eindringliches, stilistisch souveränes Psychodrama über die Identitätskrise eines aus dem Kosovo stammenden Ingenieurs (gespielt von Mišel Matičević) der sich rassistisch angegriffen fühlt: »Exil«
Heilkräftige chinesische Kochkunst und mit Wodka begossene Männerfreundschaften sind die Hauptzutaten in dieser Integrationskomödie, in der Mika Kaurismäki in entrückten Landschaftsbildern den herben Charme Lapplands feiert: »Master Cheng in Pohjanjoki«
Ein Todkranker checkt in einem auf professionelle Sterbehilfe spezialisierten Hotel ein: unentschlossener, jedoch optisch reizvoller Genremix zwischen elegischem Drama und Gruselthriller
Eine Psychoanalytikerin und angehende Romanautorin begleitet ihre Klientin, eine Schauspielerin, zu deren Filmdreh und entpuppt sich inmitten der Spannungen am Set selbst als Frau am Rande eines Nervenzusammenbruchs: »Sibyl« ist eine originelle Tragikomödie über die Wiederkehr des Verdrängten mit Hilfe der Fiktion
Stimmungsvoll inszenierte weibliche Selbstfindungsodyssee – sehr glaubhaft in der Hauptrolle: Cécile de France – in die Welt nomadischer Mongolen, bei der allerdings das Schlüsselthema der schamanischen Trance im Dienste einer Liebesgeschichte zu knapp abgehandelt wird

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Haben Sie nicht verstanden? Da geht der Teig, schwäbisch. ­Krimis in Mundart, mit viel Lokalkolorit, sind im Fernsehen seit Jahren Trend. Manchmal kommen sie auch ins Kino – wie aktuell ­»Sauerkrautkoma«, der fünfte Fall des launigen Franz Eberhofer, der im Bayerischen als »Dorfsheriff« wirkt
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Geht leider schon zu Ende: Amazons klug ausgedachte und manchmal wunderbar ins Gagaeske kullernde Musikerserie endet nach der vierten Staffel
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Er hat in über 100 Kino- und Fernsehfilmen mitgespielt, meist in ­markanten kleinen Rollen, und vielen anderen die Schau gestohlen. Der katalanisch-deutsche Schauspieler Alex Brendemühl spielt im ­Sci-Fi-Thriller »Rewind« eine ungewöhnliche Kommissarfigur
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Es begann alles so gut gelaunt, in »Jalla! Jalla!«. Dem internationalen Publikum ist der Schwede Fares Fares aber vor allem als Dunkelmann oder Cop in Thrillern, Actionfilmen und Jussi-Adler-Olsen-Krimis bekannt
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In einem Jim-Jarmusch-Film einen Bus zu fahren, sei etwas Besonderes für ihn gewesen, sagt der Schauspieler Adam Driver. In »Paterson« zeigt der Hipster und »Star Wars«-Schurke neue Facetten
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