Berlinale

06.03.2021
Der 15 Filme umfassende Wettbewerb der 71. Berlinale wurde aus der Not geboren und war nur für Presse und Branche zu sehen. Und er machte einen eher durchwachsenen Eindruck
04.03.2021
Im Berlinale-Wettbewerb zeigen sich verschiedene Covid-Strategien. Während der Rumäne Radu Jude sich in Bukarest unter die Maskenträger wirft, zieht sich Céline Sciamma mit ihrem neuen Film in den Wald zurück
03.03.2021
Ein Blind Date mit einem Roboter und eine Auferstehung des Berlins der 30er Jahre: Maria Schrader (»Ich bin dein Mensch«) und Dominik Graf (»Fabian«) präsentieren der Branche ihre neuen Filme im Wettbewerb der 71. Berlinale
26.02.2021
Am 1. März beginnen die Berliner Filmfestspiele. Zunächst aber nur mit einem »Industry Event« für Einkäufer, Presse und Jury, das online stattfindet. Wenn alles gut geht, darf im Sommer das Publikum in ausgewählte Berlinale-Kinos
01.03.2020
Dieses Jahr war kein gewöhnliches Berlinale-Jahr. Denn ein Jubiläum und ein neues Leitungsduo, das ist schon etwas besonderes. Sollte man das nicht irgendwie merken?
01.03.2020
Von den preisgekrönten Filmen habe ich keinen einzigen gesehen, von mir favorisierte haben keine Preise gewonnen. Deswegen wollte ich wenigstens heute nachmittag noch »Irradiés« über das Nach-Diktatur-Kambodscha von Rithy Panh im Berliner Festspielhaus angesehen.
01.03.2020
Mit den Bären für die iranische Moral- und Gesellschaftsstudie »There Is No Evil« und das US-amerikanische Drama »Never Rarely Sometimes Always« hat eine krisengeschüttelte Berlinale zu einem würdigen Abschluss gefunden
01.03.2020
Doch nicht aus Not sehe ich gleich zum zweiten Mal »Was bleibt« im Delphi. Sondern einmal, weil ich diese Berlinale bisher in keinem einzigen Film in diesem Kino war, welches für mich das Forum symbolisiert: Reine Nostalgie – und Erinnerung an selige Zeiten als bloße Filmenthusiastin ohne Verpflichtungen.
29.02.2020
Glaubt man, dass Gary Cooper ein feinfühliger Intellektueller ist, ein Poet der Worte? Man soll es auch gar nicht glauben. Man soll im ersten Drittel von »The Wedding Night« glauben, dass der Schriftsteller Tony Barrett, den Cooper hier gibt, nur so ein eitler Schreiberling ist, dem das Wichtigste im Leben Scotch ist; das Zweitwichtigste Eis.
29.02.2020
Welch ein subtiler und eindrücklicher Stimmungsmaler King Vidor war, zeigt wie kein anderer der Filme, die ich auf der diesjährigen Retrospektive kennenlernen durfte, sein später Stummfilm »The Crowd« von 1928. Eines der großen Vidor-Werke, der Film wird in ungefähr jedem der Essays im Bertz+Fischer-Retro-Begleitband erwähnt.