Manfred Riepe
Manfred Riepe, geb. 1960, freier Journalist und Autor. Studierte Germanistik und Theater- Film- und Fernsehwissenschaft in Frankfurt/Main. Seit Ende der 80er Jahre Film- und Medienkritiken für Tageszeitungen und Fachmagazine. Schwerpunktthemen: Strukturale Psychoanalyse.
Regelmäßiges Mitglied der Jury des Adolf Grimme Preises. Seit 2006 Lehraufträge über Film an der Universität Basel.
Filmkritiken von Manfred Riepe
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Stephan Komandarevs filmischer Blick auf den Ausbruch der Pandemie in Bulgarien zeigt das toxische Wirken postsozialistischer Seilschaften.
Mit dieser bewusst etwas trashig inszenierten, antiromantischen Robinsonade kehrt Sam Raimi zu seinen Wurzeln zurück.
Mit seinem durchdacht inszenierten Regiedebüt erzählt der Koreaner Koya Kamura die einfühlsame Geschichte einer jungen Frau, die sich zwischen den Kulturen zu verlieren droht.
Marcus H. Rosenmüllers Adaption des erfolgreichen gleichnamigen Theaterstücks vermag nur in wenigen Momenten zu überzeugen.
In ihrem elegant inszenierten Disney-Film wirft Hikari (bürgerlich Mitsuyo Miyazaki) anregende Blicke hinter die Kulissen des »Reichs der Zeichen« und erforscht die Differenzen zwischen amerikanischer und japanischer Kultur.
Mit seinem atmosphärischen Debüt über den Tiroler Unabhängigkeitskampf macht Michael Kofler vieles richtig. Dennoch springt der Funke nicht immer über.
In seinem Heimat-Horrorthriller spart Andreas Prochaska nicht mit teils eindringlichen Gruselbildern, die allerdings Defizite im Plot nicht ganz aufwiegen.
Mit seiner Adaption des US-Bestsellers von Azar Nafisi macht der israelische Regisseur Eran Riklis den Ausschluss der Frauen aus dem öffentlichen Leben nach der iranischen Revolution nachvollziehbar.
Das zweite Sequel der »Tron«-Reihe erschöpft sich in einer ermüdenden Materialschlacht.
Die schwarze Komödie über das Jenseits als deutsche Verwaltungsbürokratie hat starke Momente, überzeugt aber nicht durchweg.
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Tipp
Guillaume Ribots Dokumentation erinnert an die mühsamen Dreharbeiten zu Claude Lanzmanns epochalem Film »Shoah«.
Tipp
Mit »The Piano Accident« realisiert Quentin Dupieux eine Mediengroteske über den Schmerz – mit Adèle Exarchopoulos als provozierende Influencerin.
Meldung
Rosa von Praunheim revolutionierte mit provokativen, queeren Filmen wie »Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation« das bundesdeutsche Kino und wurde zu einer zentralen, streitbaren Stimme der Schwulenbewegung.
Tipp
Genie, Wahn, Eifersucht: Die britische Produktion greift das Sujet von Milos Formans oscarprämiertem Film auf.
Tipp
Ein Netflix-Vierteiler erinnert an den vergessenen und ermordeten US-Präsidenten James A. Garfield.
Tipp
Die RTL-Serie »Euphorie« wagt sich an den bekannten Stoff, mit dem HBO seinerzeit großes Aufsehen erregte.
Tipp
Rebecca Millers fünfteilige Dokumentation ergründet die kreative Matrix von Martin Scorseses nimmermüdem Schaffen.
Tipp
Die aufwendige Serienversion »Alien: Earth« gibt dem Franchise spannende neue Impulse. Das Format hat aber auch erzählerische Nachteile: Es zerstört die »konzeptionelle Reinheit«.
Tipp
Die Schöpfer der Serien »Fauda« und »Teheran« kreieren »The German«, einen Thriller über das traumatische Erbe der Holocaustüberlebenden.
Tipp
Der rumänische Filmemacher Radu Jude und sein Co-Regisseur Christian Ferencz-Flatz kompilieren in ihrem Essayfilm »Eight Postcards from Utopia« Werbeclips aus der Zeit nach der Ceausescu-Diktatur.
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