Frank Arnold

Filmkritiken von Frank Arnold

Zeitreise ins Swinging London: Tief in der Filmgeschichte verankert, feiert Edgar Wright das Kino, blendet aber die hässliche Unterseite des Glamours nicht aus und versetzt dem Zuschauer heilsame Schocks
Dokumentation über die seit fünf Jahrzehnten andauernde Karriere der Sparks-Brüder, die mit musikalischen Experimenten, satirischen Texten und häufig wechselnden Musikstilen zu den bedeutendsten Musikern unserer Zeit gehören. Ein mit fast zweieinhalb Stunden Laufzeit langer, aber in keiner Sekunde langweiliger Film
Nachdem sie von ihrem Vermögensverwalter erfahren hat, dass ihr Erbe restlos aufgebraucht ist, setzt sich eine nicht mehr ganz junge Dame der New Yorker Gesellschaft mit ihrem erwachsenen Sohn nach Paris ab. Zu den Komplikationen zwischen Mutter und Sohn kommt die Tatsache, dass sich in ihrer Wohnung mehr und mehr Leute einfinden, was für bizarre Verwicklungen sorgt. Independent-Komödie von verhaltenem Humor und gelegentlichen satirischen Spitzen, die nicht unangenehm aus der Zeit gefallen scheint
Das Duo Tom (Kater) und Jerry (Maus) verlegt in diesem Film seine fortwährenden handgreiflichen Auseinandersetzungen in ein New Yorker Nobelhotel, in dem die »Hochzeit des Jahrhunderts« gefeiert werden soll. Den Zerstörungsorgien, die die beiden gezeichneten Figuren dabei hinterlassen, steht als Realfilm eine eher fade Geschichte um eine Schwindlerin und die Vorbereitungen einer Prominentenhochzeit gegenüber
Wie in den vorangegangenen Filmen des Franchises werden rasante Autoverfolgungsjagden zelebriert, aber auch der (groß-)familiäre Aspekt kommt nicht zu kurz. Perfektes Popcornkino
Solider Animationsfilm aus dem Hause Dreamworks, der Identifikationsfiguren für Zuschauer aller Altersstufen bietet
Der jüngste Film des »Conjuring«-Franchises funktioniert über weite Strecken als detektivische Recherche. Eine willkommene Abwechslung von den ausgedehnten Poltergeistsequenzen der Vorgänger
In seinem zweiten Film knüpft Regisseur Brandon Cronenberg an das Frühwerk seines Vaters David an – hier wie dort wird der drastische Körperhorror nie zum Selbstzweck, sondern ist stets an die Figuren und deren Lebensumstände gebunden
In einem südostasiatischen Land namens Kumandra ist die junge Raya als Hüterin der Drachen die einzige, die die zerstrittenen Stämme wieder vereinen kann. Disney-Animationsfilm um eine Kriegerprinzessin, der sich vieler vertrauter Elemente bedient, aber durch originelle Figuren, zumal den Wasserdrachen Sisu, und durch opulente Optik überzeugt
Als ein Serienmörder, der eine amerikanische Kleinstadt in Atem hält, sein jüngstes Opfer mit einem antiken Dolch attackiert, tauschen Täter und Opfer die Körper. Fortan mordet der Killer im Körper der 17-jährigen Millie all jene, die ihr zuvor das Leben schwergemacht haben, während Millie im Körper des Killers versucht, den Fluch zu brechen. Originell konzipierte Kombination von Körpertauschfilm und Highschool-Slasher-Comedy, die ihr Potenzial allerdings nicht ganz ausnutzt

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