Frank Arnold
Filmkritiken von Frank Arnold
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Im Jahr 1987 hilft ein junges Mädchen einer außerirdischen Lebensform, die auf der Erde gelandet ist, gegen böse Mächte von deren Heimatplaneten als auch gegen irdische Militärs. Das Reboot des »Transformers«-Franchises hat mehr Herz als die fünf vorangegangenen Materialschlachten unter der Regie von Michael Bay, erweckt aber auch den Eindruck, dabei höchst kalkuliert zu sein
Der würdige Nachfolger von »Ralph reicht's« besitzt wieder eine selbstreflexive Komponente, in die hier auch andere Disney-Figuren und weitere, mittlerweile von Disney erworbene Franchises integriert werden: »Chaos im Netz«
Ein mitgenommener Computer eröffnet einem jungen Nerd die Welt des Dark Web, wo scheinbar leicht verdientes Bitcoin-Geld winkt. Erzählt wird das Geschehen in Echtzeit und ausschließlich über das, was die Protagonisten auf ihren Computerbildschirmen sehen. Ein Film, der zeigt, dass man auch mit scheinbar gleichförmigen Bildern und geringem Aufwand Spannung erzeugen kann
Die berühmte Erzählung von Charles Dickens um die Bekehrung des geizigen Ebenezer Scrooge weiß in dieser Version der Augsburger Puppenkiste vor allem in den dramatischen Szenen zu überzeugen: »Geister der Weihnacht«
Geradlinig erzählter Actionfilm, der das Genre der »Nazisploitation« mit einer gewissen Ernsthaftigkeit in Szene setzt, aber auch »gorehounds« auf ihre Kosten kommen lässt
In Berlin kreuzen sich die Wege verschiedener Hundebesitzer: Beziehungen werden auf die Probe gestellt, neue entwickeln sich. »Wuff« ist ein nicht ungeschickt konstruierter Ensemblefilm, der sich ganz und gar dem Wohlfühlkino verschrieben hat
Ein altes Ehepaar in der Arktis: »Nanouk« ist ein zwischen dokumentarischer Nüchternheit und magischen (Erinnerungs-)Momenten positionierter Film von großer visueller Schönheit
Biografischer Dokumentarfilm über die Schauspielerin Hedy Lamarr, die als »schönste Frau der Welt« galt und gleichzeitig für eine noch heute wichtige technische Innovation verantwortlich ist, was der Film in den Mittelpunkt stellt
Die hübsche Ausgangsidee eines »Märchenprinzen«, der sich nicht zwischen Dornröschen, Schneewittchen und Aschenputtel entscheiden kann, wird in dem Animationsfilm »Prinz Charming« leider sehr schematisch umgesetzt
Der fünfte »Jurassic Park«-Film setzt die Geschichte seines Vorgängers drei Jahre später fort, als ein bevorstehender Vulkanausbruch die auf der verlassenen Insel des einstigen Freizeitparks noch lebenden Saurier zu vernichten droht. Die eingeleitete Rettungsaktion erweist sich jedoch als Mittel für profitorientierte Machenschaften. Mit einer wenig originellen Geschichte, klischeehaften menschlichen Figuren und ohne sonderliche Intensität ist der neue Film eine herbe Enttäuschung
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Tipp
Wenn der Apache zwei Mal trommelt: RKO-Legende Val Lewtons letzte Produktion, der Spätwestern »Trommeln des Todes«, auf DVD.
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Der Mensch im Angesicht des Endes: Michael Hanekes Endzeitdrama »Wolfzeit« im Mediabook.
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Gothic Horror trifft Film noir: »Die Wendeltreppe« von Robert Siodmak.
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Lesen und neu sehen. Über Roegs »Wenn die Gondeln Trauer tragen«.
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Es hat inzwischen Tradition, das alljährliche Filmgespräch, wenige Tage vor Beginn der Berlinale, zu dem die Berliner Akademie der Künste an den Pariser Platz einlädt. Thema ist dabei der gegenwärtige Zustand des deutschen Films.
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Neues Jahr, neuer Schrecken. Nachdem im regulären Kinoprogramm »M3gan« durchstartete, bekommen die Genrefans in sieben Großstädten an den kommenden beiden Wochenenden eine Extraportion an feinster Genrekost, wenn das Fantasy Film Fest zusätzlich nur großen Septemberausgabe ein Special präsentiert, mit zehn Filmen an zwei Tagen.




