Frank Arnold
Filmkritiken von Frank Arnold
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Die berühmte Erzählung von Charles Dickens um die Bekehrung des geizigen Ebenezer Scrooge weiß in dieser Version der Augsburger Puppenkiste vor allem in den dramatischen Szenen zu überzeugen: »Geister der Weihnacht«
Ein mitgenommener Computer eröffnet einem jungen Nerd die Welt des Dark Web, wo scheinbar leicht verdientes Bitcoin-Geld winkt. Erzählt wird das Geschehen in Echtzeit und ausschließlich über das, was die Protagonisten auf ihren Computerbildschirmen sehen. Ein Film, der zeigt, dass man auch mit scheinbar gleichförmigen Bildern und geringem Aufwand Spannung erzeugen kann
Geradlinig erzählter Actionfilm, der das Genre der »Nazisploitation« mit einer gewissen Ernsthaftigkeit in Szene setzt, aber auch »gorehounds« auf ihre Kosten kommen lässt
In Berlin kreuzen sich die Wege verschiedener Hundebesitzer: Beziehungen werden auf die Probe gestellt, neue entwickeln sich. »Wuff« ist ein nicht ungeschickt konstruierter Ensemblefilm, der sich ganz und gar dem Wohlfühlkino verschrieben hat
Ein altes Ehepaar in der Arktis: »Nanouk« ist ein zwischen dokumentarischer Nüchternheit und magischen (Erinnerungs-)Momenten positionierter Film von großer visueller Schönheit
Biografischer Dokumentarfilm über die Schauspielerin Hedy Lamarr, die als »schönste Frau der Welt« galt und gleichzeitig für eine noch heute wichtige technische Innovation verantwortlich ist, was der Film in den Mittelpunkt stellt
Die hübsche Ausgangsidee eines »Märchenprinzen«, der sich nicht zwischen Dornröschen, Schneewittchen und Aschenputtel entscheiden kann, wird in dem Animationsfilm »Prinz Charming« leider sehr schematisch umgesetzt
Der fünfte »Jurassic Park«-Film setzt die Geschichte seines Vorgängers drei Jahre später fort, als ein bevorstehender Vulkanausbruch die auf der verlassenen Insel des einstigen Freizeitparks noch lebenden Saurier zu vernichten droht. Die eingeleitete Rettungsaktion erweist sich jedoch als Mittel für profitorientierte Machenschaften. Mit einer wenig originellen Geschichte, klischeehaften menschlichen Figuren und ohne sonderliche Intensität ist der neue Film eine herbe Enttäuschung
Bei der Übernachtung in einem verlassenen Trailercamp wird eine zerstrittene Familie von drei maskierten Jugendlichen terrorisiert. Der späte Nachfolgefilm zu »The Strangers« erreicht in seinen besten Momenten eine Atmosphäre des Schreckens, wirkt aber vor allem wie eine Hommage an den Slasherfilm der achtziger Jahre
Eine Technik der Genmodifizierung, die eigentlich Krankheiten heilen soll, wird von einem profitorientierten Geschwisterpaar für militärische Zwecke weiterentwickelt. Nach einem Unfall beginnt bei mehreren Tieren ein rapider Wachstumprozess, der sie zu gefährlichen Bestien macht. Glücklicherweise ist eines der betroffenen Tiere ein freundlicher Albinogorilla, dessen Pfleger alles zum Guten wenden kann. »Rampage« ist Popcornkino der gradlinigen und unterhaltsamen Art
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Meldung
Es hat inzwischen Tradition, das alljährliche Filmgespräch, wenige Tage vor Beginn der Berlinale, zu dem die Berliner Akademie der Künste an den Pariser Platz einlädt. Thema ist dabei der gegenwärtige Zustand des deutschen Films.
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Neues Jahr, neuer Schrecken. Nachdem im regulären Kinoprogramm »M3gan« durchstartete, bekommen die Genrefans in sieben Großstädten an den kommenden beiden Wochenenden eine Extraportion an feinster Genrekost, wenn das Fantasy Film Fest zusätzlich nur großen Septemberausgabe ein Special präsentiert, mit zehn Filmen an zwei Tagen.
Tipp
Zombies haben zwar den Vampir als beherrschende Ikone des Horrorfilms abgelöst –
aber »Nosferatu« bleibt ein Klassiker der Filmgeschichte. Eine Berliner Ausstellung zeigt seine Verbindung zu den bildenden Künsten.
Tipp
Die jüngsten Blumhouse-Horrorfilme »Firestarter«, »The Black Phone« und »Halloween Ends« überzeugen durch komplexe Figuren.
Tipp
Hippies, Horror, Blaxploitation. Hätte er Filmkritiker werden sollen? Quentin Tarantinos anregende Reflexionen über das Kino seiner Jugend.



