Frank Arnold
Filmkritiken von Frank Arnold
Seiten
Den Sommer 1976 verbringt der vierzehnjährige Bobby erneut mit seiner Familie in ihrem Ferienhaus in den Catskills. Zu den Zweifeln an sich selber (wegen seiner Übergewichtigkeit) gesellen sich die Beleidigungen und Erniedrigungen durch einen verbitterten Einheimischen. Am Ende des Sommers allerdings hat Bobby einen Lernprozess gemacht. »Measure of a Man« ist ein einfühlsamer Coming-of-Age-Film, inszeniert vom Sohn von Ken Loach
Zweites Animationsfilmabenteuer der vierbeinigen New Yorker Großstadtneurotiker, das diesmal in der übertriebenen Fürsorge des Terriers Max für das Baby seiner Herrin einen emotionalen Kern hat. Der allerdings wird nie so weit entwickelt wie bei Pixar oder Disney
Ein Forscher im viktorianischen England entdeckt das »Missing Link«, ein Wesen zwischen Affe und Mensch. Visuell ansprechender Animationsfilm, der auf originelle Charaktere und gemessenes Tempo setzt
Die wahre Geschichte einer jungen Frau aus einer britischen Wrestler-Familie, die es in den neunziger Jahren zu Erfolg in den USA bringt, erzählt dieser Film als Familiengeschichte, aber auch als Selbstermächtigung seiner Protagonistin, zwischen komischen und dramatischen Momenten. Deshalb sollten sich potenzielle Zuschauer auch nicht vom Thema Wrestling abhalten lassen
Ein einstiger Aktivist hat sich in den Norden des Iran zurückgezogen und eine Fischfarm aufgebaut. Sein Unwillen zur Bestechung beschwört eine Spirale der Gewalt herauf. »A Man of Integrity« ist ein zorniger Film, der sich gegen ein institutionalisiertes System der Korruption richtet, aber auch Ambivalenzen deutlich macht
Die Neuverfilmung der in der DDR beliebten Kinderbücher ist mit ihrer durchaus originellen Hauptfigur ein Plädoyer für Fantasie und Eigenheiten und setzt in der Erzählweise stark auf Slapstickmomente: »Alfons Zitterbacke – Das Chaos ist zurück«
Gelungene Mischung aus Familiengeschichte und Abenteuerfilm, die am Ende in einem visuell und emotional berührenden Moment des Staunens kulminiert
Fiktionalisierte Biografie der US-amerikanischen Richterin Ruth Bader Ginsburg. In sich stimmig und allzu großes Pathos vermeidend, ist »Die Berufung« mit seiner Hauptdarstellerin letztlich jedoch zu glatt geraten und verblasst hinter der Präsenz der realen Ruth Bader Ginsburg
Im Jahr 1987 hilft ein junges Mädchen einer außerirdischen Lebensform, die auf der Erde gelandet ist, gegen böse Mächte von deren Heimatplaneten als auch gegen irdische Militärs. Das Reboot des »Transformers«-Franchises hat mehr Herz als die fünf vorangegangenen Materialschlachten unter der Regie von Michael Bay, erweckt aber auch den Eindruck, dabei höchst kalkuliert zu sein
Der würdige Nachfolger von »Ralph reicht's« besitzt wieder eine selbstreflexive Komponente, in die hier auch andere Disney-Figuren und weitere, mittlerweile von Disney erworbene Franchises integriert werden: »Chaos im Netz«
Seiten
Weitere Inhalte zu Frank Arnold
Seiten
Meldung
Bewährte Vielfalt: Die Fantasy Film Fest Nights fanden erneut in sieben Großstädten statt.
Tipp
Keep watching the Skies! Die Neuveröffentlichung des Science-Fiction-Klassikers »Das Ding aus einer anderen Welt«.
Tipp
Lange überfällig und hervorragend gelungen: die Rehabilitation des Regisseurs John Badham in einer neuen Filmbuch-Reihe.
Tipp
Wenn der Apache zwei Mal trommelt: RKO-Legende Val Lewtons letzte Produktion, der Spätwestern »Trommeln des Todes«, auf DVD.
Tipp
Der Mensch im Angesicht des Endes: Michael Hanekes Endzeitdrama »Wolfzeit« im Mediabook.
Tipp
Gothic Horror trifft Film noir: »Die Wendeltreppe« von Robert Siodmak.
Tipp
Lesen und neu sehen. Über Roegs »Wenn die Gondeln Trauer tragen«.



