Frank Arnold

Filmkritiken von Frank Arnold

Schwankend zwischen kinderfreundlichem Märchen, die Erzählkonventionen des Märchens parodierenden Momenten und der satirischen Schärfe der literarischen Vorlage von Terry Pratchett ist ein unterhaltsamer, wenn auch nicht völlig überzeugender Animationsfilm herausgekommen.
Der neue »Belle & Sebastian«-Film ist keine Fortsetzung der Filmtrilogie aus den zehner Jahren, sondern eine freie, in die Gegenwart verlegte Version des Jugendbuch-Klassikers von Cécile Aubry.
»M3gan« ist geerdet, greift mit überlasteten Erziehungsberechtigten, die verzweifeln an der ununterbrochenen Aufmerksamkeit und Fürsorge, die ihr Nachwuchs verlangt, ein reales Problem auf, weiß aber gleichzeitig auch ironische Akzente zu setzen.
Der solide Spielfilm über Whitney Houston wirkt ein wenig so, als sei die Geschichte ihres Lebens zweitrangig. Hauptsache, ihre Musik wird für immer bleiben.
Die drei Jungdetektive, die sich »Die drei ???« nennen, brechen aus ihrem kalifornischen Heimatort nach Rumänien auf, um am Set eines Vampirfilms ein Praktikum zu machen. Sollte es in dem Schloss, das als Drehort dient, tatsächlich spuken? Die Drei lösen einmal mehr einen Kriminalfall – mehr analog als digital, was die älter gewordenen Fans der Serie erfreuen dürfte.
Der Protagonist der Geschichte, der das Unheil in Gang setzt, bleibt dem Zuschauer von ersten bis zum letzten Moment unsympathisch und am Ende bleibt neben einigen effektvollen Sequenzen nichts übrig.
Was passiert, wenn der Weihnachtsmann auf eine Gruppe böser Menschen stößt, die ihn bei seiner Mission des Geschenkeverteilens stören? Aus dieser Ausgangslage entwickelt dieser Film sein Szenario, das man als '»Stirb langsam« mit dem Weihnachtsmann' auf den Punkt bringen könnte.
Der Film setzt auf bewährte Figuren aus dem Arsenal des Genre- und Exploitationfilms und profiliert sich vor allem durch einige heftige Splatterszenen.
Ein Thriller mit einigen kleinen Überraschungen, die auch einen Kontext zur Nachkriegszeit und zu einer vaterlosen Generation herstellen. Offenbar der Film eines Filmverrückten (im positiven Sinne).
Trotz einiger origineller Figuren verlässt sich der Film zu sehr auf bekannte Muster und verschenkt dadurch sein Potenzial.

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Tipp
Viele Themen verknüpft die zweite Staffel mit den sich zuspitzenden Ereignissen, wenn ein tragischer Unfall auf hoher See es nötig macht, Spuren zu verwischen.
Thema
Mohammad Rasoulof ist schon immer dahin gegangen, wo es wehtut. Sein neuer Film »Die Saat des Heiligen Feigenbaums« wurde heimlich gedreht – eine scharfe Anklage gegen das iranische Regime. Der Regisseur im Interview mit Frank Arnold.
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