Frank Arnold

Filmkritiken von Frank Arnold

Cornelia Funke Adaption: Ein ängstlicher Elfjähriger, eine Gespensterjägerin und ein grünes Glibbergespenst raufen sich zusammen, um die Erde vor dem Eiszeitgespenst zu retten. Lärmendes, eher unoriginelles deutsches Family Entertainment
»Meta-Remake« eines Horrorklassikers aus dem Jahr 1976: Zwischen dem Schrecken der Gegenwart und der Vergangenheit, zwischen Realität und Filmfiktion wird ein nicht unintelligentes Vexierspiel entfaltet
Der jüngste Disney-Animationsfilm verbindet amerikanischen Superheldenfilm und japanischen Manga. Die Freundschaft zwischen dem Protagonisten und einem liebenswerten Roboter überzeugt in ihrer Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor
In seinem dreistündigen Dokumentarfilm, gedreht Anfang 2012 in der Londoner ­National Gallery, lässt Frederick Wiseman vor allem durch die Arbeit von Museumspädagogen und Restauratoren Kunst in ihrer Vielschichtigkeit lebendig werden
Als durch ein Erdbeben das peruanische Zuhause des Bärs Paddington zerstört wird, schickt seine anglophile Tante ihn nach London, in der Hoffnung, einer der höflichen Briten möge sich seiner annehmen. Doch dort lauert schon eine Tierpräparatorin (Nicole Kidman), die Paddington gerne ausgestopft in ihrer Sammlung hätte
In seinem jüngsten Science-Fiction-Film variiert Terry Gilliam vertraute Motive von einer von mächtigen Unternehmen beherrschten Zukunft, gegen die einzelne Individuen rebellieren. Dabei spricht der Film eher durch sein visuell überbordendes Setting und die exzentrischen Figuren an als durch die Geschichte
Die Lebensgeschichte von Mosab Hassan Yousef, Sohn eines Palästinenserführers, der zum Informanten des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet wurde. Im Wechsel der Aussagen zwischen ihm und seinem Führungsoffizier baut der Dokumentarfilm eine genuine Spannung auf, begnügt sich aber mit dem Nachvollzug der Geschichte
Von seinem besten Freund, einem ehemaligen Buchhändler, wird ein New Yorker Florist überredet, als Gigolo tätig zu werden. Aus einer eher absurden Prämisse macht »Plötzlich Gigolo« eine melancholische Komödie
Nach der Ermordung seines Vaters wird ein Albinojunge in Tansania von einer Bande verfolgt – den Körpern von Albinos werden magische Kräfte zugeschrieben und ihre Körperteile deshalb für hohe Summen verkauft. »White Shadow« ist ein bemerkenswerter Debütfilm, der zwischen Realismus und surreal überhöhten Momenten changiert
Der Schauspieler Udo Kier unternimmt eine Museumstour, trifft Künstler und Kuratoren und lässt den Zuschauer an seiner Begeisterung für bestimmte Kunstwerke teilhaben

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Sonst eher ein Ort für Begegnungen mit Filmschaffenden in einem kleinen Rahmen, stand das diesjährige Oldenburger Filmfest im Zeichen des Starrummels
Tipp
»Welcome to Norway« ist eine nah an der Wirklichkeit operierende Komödie, die durch ihren überwiegend lakonischen Humor zu gefallen weiß
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Das Festival von Locarno ist ein wichtiges Podium für den Independent-Film. Und ist bekannt für seine abendlichen Vorführungen auf der Piazza Grande – mit 8000 Zuschauern
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Albträume in Serie – Am 18. war der Auftakt in Berlin, es folgt Nürnberg, anschließend München, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Hamburg. Das sommerliche Fantasy Filmfest findet in diesem Jahr bereits zum 30. Mal statt
Tipp
am Di. 30.8., 20:15 Uhr, zdf.kultur – Nicolas Winding Refns leiser Thriller bietet einen Blick in das Innere eines einfachen Mannes (John Turturro), den das Leben aus dem Gleichgewicht geworfen hat und für den sich Realität und Fantasie sich zu einem unentwirrbaren Ganzen vermengen
Tipp
Monsterfilm – »Spring: Love is a Monster« ist ein ansprechender Film mit entsprechender Ausstattung. Verdienstvoll
Tipp
Gibneys Film liefert kein komplettes Bild, ist aber sehenswert, weil er den Finger auf die Wunde legt: Eine eindringliche Doku