Frank Arnold

Filmkritiken von Frank Arnold

Remake des gleichnamigen Horrorfilms aus dem Jahr 1985, das seinen neuen Schauplatz Las Vegas ebenso verschenkt wie das Potenzial seiner Darsteller
Versuch eines deutschen Endzeitfilms, der attraktiv als physisches Kino mit eindrucksvollen Bildern beginnt, jedoch schnell durch mangelhafte Figurenzeichnung enttäuscht
Die Fortsetzung des Animationsfilms von 2006 wechselt aus der amerikanischen Kleinstadt in die internationale Welt des Autorennens und verknüpft diese temporeich und laut mit einer Spionagegeschichte
Bei einer Vertreter-Convention lernt ein Kleinstädter mehr über das Leben als er sich je hätte träumen lassen. Komödie, die auf präzise Beschreibung setzt und ihre Figuren mit liebevoller Sympathie zeichnet
Die Biografie von Howard Marks, des »Robin Hood der Haschschmuggler«, erzählt diese Verfilmung seines autobiografischen Buches in leicht ironischem Tonfall
Neuauflage/Fortsetzung der immens erfolgreichen »Scream«-Trilogie, die zwischen 1996 und 2000 den Teen-Horrorfilm neu belebte und durch eine selbstreferenzielle Ebene erweiterte. Mit denselben Akteuren vor und hinter der Kamera ist dies allerdings eher eine gradlinige Fortsetzung als ein Reboot geworden
Eine Gruppe von Forschern und Tauchern, die nach einem Unwetter in einem unterirdischen Höhlenlabyrinth eingeschlossen ist, versucht sich einen Weg ins Freie zu bahnen. Erst langsam in die Gänge kommender Katastrophenfilm mit martialischen Elementen
Die Geschichte des Boxers Micky Ward, der sich von seiner dominierenden »White- Trash«-Familie emanzipieren musste, bevor er im Ring Erfolge feierte. Überzeugt eher als Familien- denn als Sportdrama
Im Wilden Westen wird ein Chamäleon mehr oder weniger unfreiwillig zum Helden. Mit Anspielungen auf einige klassische Filme der Moderne gespickter CGI-Animationsfilm, der bei aller Modernität dem Westerngenre Tribut zollt und durch eine ansprechende visuelle Gestaltung überzeugt
Biografischer Film über den italienischen Profikriminellen Renato Vallanzasca, der in den 70er Jahren Berühmtheit erlangte. In nüchternem Chronikstil erzählt, bleibt der Film auf Distanz, lässt jedoch einige Fragen offen

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