Frank Arnold
Filmkritiken von Frank Arnold
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Verfilmung des gleichnamigen Jugendbuchklassikers von Lisa Tetzner und Kurt Held, zwar weitgehend ohne überflüssige Slapstickbeigaben, aber leider auch ohne eine dem Thema angemessene Härte beim Zeigen lebensunwürdiger Verhältnisse
Captain America deckt eine Verschwörung auf: Der jüngste Film aus dem Superhelden-Universum der Marvel Comics gefällt durch seine Gradlinigkeit und funktioniert als klassischer (Polit-)Thriller
Auf einem Videospiel basierender Film, erwartungsgemäß flach in der Figurenzeichnung, vorhersehbar in der Handlung und leider mit nur wenigen atemberaubenden Rennszenen
Nüchtern-dokumentarisch schildert dieser Debütfilm prekäre Verhältnisse, in denen einzig die Entschlossenheit der Protagonistin, sich von diesen nicht unterkriegen zu lassen, ein Lichtblick ist
Die Geschichte des Springreitpferdes Jappeloup und seines Besitzers und Reiters Pierre Durand, ihre wiederholten Rückschläge und ihre Siege. Basierend auf einer wahren Geschichte rückt der Film mit Guillaume Canet in der Hauptrolle die nicht sehr sympathische Figur des Besitzers in den Mittelpunkt und verzichtet weitgehend auf die Sentimentalität sonstiger Tier- und Sportfilme
Zwei Truthähne reisen aus der Gegenwart ins Jahr 1621, um den US-amerikanischen Brauch, am Thanksgiving Day Truthahn zu essen, zu unterbinden, bevor er etabliert wird. Fantasievoll beginnender Animationsfilm, der sich leider auf bewährten Mustern ausruht
Die systematische Ermordung von zwei Millionen jüdischer Zivilisten durch deutsche Spezialeinheiten an der Ostfront ab 1941 rekonstruiert dieser Film durch Zitate aus Briefen, Tagebüchern und Protokollen. Auf der Bildebene versucht er dabei, mit Verfremdungen zu arbeiten, was ihm nicht immer gelingt
Die Hintergründe des Oktoberfestattentats von 1980 sind bis heute ungeklärt. »Der blinde Fleck« von Daniel Harrich stellt die Ereignisse aus der Sicht des damals recherchierenden Journalisten Ulrich Chaussy nach und folgt dabei den Regeln des klassischen Politthrillers, nach denen die Staatsorgane die Wahrheit vertuschen und nur ein aufrechter Reporter hartnäckig nachbohrt
Porträt des britischen Schlagzeugers Ginger Baker, der Ende der 60er Jahre zum Star der Rockmusik wurde, seine Wurzeln aber im Jazz hatte und später dazu beitrug, afrikanische Musik populär zu machen. Der Film zeigt ihn als nicht unbedingt sympathischen Menschen, aber doch als talentierten Musiker
Von Hans Christian Andersens »Schneekönigin« inspirierter Disney-Film, in dem die Gabe einer Königstochter zum Fluch wird und ihre jüngere Schwester mit Helfern das Königreich retten muss. »Frozen« beherbergt eine eher traditionelle, aber visuell beeindruckende Geschichte, deren Songs Ohrwurmcharakter haben
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Überfällig: die zweite Wiederentdeckung der frühen Filmpionierin Alice Guy-Blaché, die als erste Frau der Filmgeschichte inszenierte, produzierte und später in den USA ein eigenes Studio betrieb
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Ein Sammelband zeigt, dass über den UFA-Filmkonzern noch einiges zu sagen ist
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Duell auf der Straße: Die DVD-Premiere »Alone – Du kannst nicht entkommen«
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Das Neuchâtel International Fantastic Film Festival, »The Swiss Event for Fantastic Film, Asian Cinema & Digital Creation«, zeigte in seinem internationalen Wettbewerb in diesem Jahr 14 Filme
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Auch nach 37 Jahren noch urkomisch: »Clockwise – Recht so, Mr. Stimpson« mit John Cleese
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Überfällige Wiederentdeckung: Der düstere Heimatfilm »Rosen blühen auf dem Heidegrab« (1952)
Blogeintrag
Die hier bereits für den zweiten Tag prophezeite Erfolgsmeldung hat die Berlinale tatsächlich erst zwei Tage nach dem Ende der Sommerberlinale verschickt – na gut, die Sommerberlinale war ja auch außerhalb der Hauptstadt kein Thema, fand die mediale Berichterstattung doch bereits anlässlich der Branchenveranstaltung im März statt
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Alles verschwimmt. Kunstvolle Kammerspiele dominieren bei den Fantasy Filmfest Nights XL in sechs deutschen Großstädten


