Frank Arnold
Filmkritiken von Frank Arnold
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Der Schauspieler Udo Kier unternimmt eine Museumstour, trifft Künstler und Kuratoren und lässt den Zuschauer an seiner Begeisterung für bestimmte Kunstwerke teilhaben
Dokumentarfilm, der mit liebevoller Anteilnahme die restauratorische Arbeit im Wiener Kunsthistorischen Museum zeigt und mit den ökonomischen Zwängen kontrastiert, die sich immer mehr durchsetzen
Um aus einem traumatisierten jungen Mann, der als Einziger die Ermordung seiner Familie überlebte, Informationen herauszubekommen, bittet ein Kommissar einen Hypnotiseur um Hilfe. Schwedischer Thriller nach einer literarischen Vorlage, der durch die Titelfigur interessant wird, am Ende aber in vertraute Schemata mündet
Eigenbrötlerischer Student sieht sich nach der Bekanntschaft mit seiner neuen Wohnungsnachbarin zunehmenden Bedrohungen ausgesetzt, die ihn in den Wahnsinn zu treiben drohen. Durchaus gelungenes, wenn auch epigonales Kammerspiel aus dem Krimiland Schweden
Kompilation von historischen Stereoskopiebildern, die im 1. Weltkrieg entstanden sind, dessen Schrecken aber nur rudimentär erfassen. Aussagekräftiger sind da schon die zeitgenössischen Offtexte. Der Erkenntniswert bleibt letztlich gering
Britische Hommage an und Parodie auf amerikanische Buddy-Blockbuster, in der die scheinbare Idylle einer britischen Provinzstadt ein mörderisches Komplott verbirgt, dessen ein Polizistenduo am Ende nur mit einem gigantischen Waffenarsenal Herr werden kann. In den Details ist »Hot Fuzz« ähnlich liebevoll wie sein Vorgänger »Shaun of the Dead«, markiert dieser Film doch einen Schritt auf sein Vorbild, das amerikanische Kino, hin
Eine Filmemacherin, die es mit ihrem Kurzfilm zum Festival von Cannes geschafft hat, nutzt die Gelegenheit, um dort zusammen mit ihrem Produzenten ein neues Projekt zu pitchen, wobei vieles schiefgeht. Vor Ort innerhalb von fünf Tagen gedreht, erweist sich »Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste« als Spiel mit der Wirklichkeit, mit einigen satirischen Seitenhieben, aber auch viel Leerlauf
Inspiriert von der Lebensgeschichte Jimmy Graltons, eines sozialistischen Aktivisten, erzählt Ken Loach, wie dieser in der irischen Provinz 1932 eine Tanzhalle wiederaufbaut, die schnell zu einem beliebten Treffpunkt wird, trotz massiver Störaktionen vonseiten der katholischen Kirche
Am Ende eines geheimen Ganges entdeckt die elfjährige Coraline eine spiegelbildliche Ausgabe ihres eigenen Elternhauses, in dem alle viel netter sind als in ihrer Wirklichkeit. Nun soll sie sich entscheiden . . . Henry Selick schafft in seinem neuen Puppentrickfilm eine zugleich fantastische und bedrohliche Welt voller überraschender Einfälle
Dokumentarfilm über vier Männer Anfang dreißig, die beruflich Experten für Computer sind, aber Schwierigkeiten haben, eine Freundin zu finden. Mit Hilfe eines Coaches probieren sie, das Problem wissenschaftlich anzugehen. Ein kurzweiliger Film, an dessen Ende eine eher banale Erkenntnis steht
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Fantasy Film Fest 2021: Die Pandemie macht auch vor dem fantastischen Film nicht Halt, sie inspiriert Geschichten, aber sie sorgt offenbar auch dafür, dass mehr Kammerspiele entstehen
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Im Mai vergangenen Jahres war das Filmfest Oldenburg vorgeprescht und verkündete inmitten vieler Festivalabsagen, es würde im September virtuell und in den Kinos stattfinden. Das damals praktizierte Sicherheitskonzept funktionierte auch in diesem Jahr – mit mehr Filmen und mehr Gästen. Von den 30 neuen Langfilmen wurden elf auch digital als Stream angeboten, dazu kamen fünf Retro- und drei Tribute-Filme
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Eingeschränktes Platzangebot durch die Sicherheitsbestimmungen und eindringliche Filme: das 29. Filmfest Hamburg
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