Frank Arnold

Filmkritiken von Frank Arnold

Zum Begräbnis seiner Mutter kehrt ein junger Mann in seine Heimatstadt zurück, wo er auf alte Bekannte stößt und neue Freundschaften schließt. Zach Braff , der auch das Drehbuch schrieb und die Hauptrolle spielt, ist ein schöner Independent-Film gelungen, der seine Geschichte in gemächlichem Rhythmus und auf lakonische Art erzählt
Eli Roths Variation des Horrormotivs einer bedrohten Jugendgruppe wirkt originell und kraftvoll. Die drastischen Bilder körperlichen Verfalls fungieren dabei als schmerzhafte (Selbst-)Erkenntnis
Independent-Film, der von der Freundschaft zwischen einem kleinwüchsigen Eisenbahnliebhaber, einer Malerin und einem extrovertierten jungen Imbissbudenbetreiber erzählt. Der Schauspieler Tom McCarthy hat sein Regiedebüt mit wunderbarer Gelassenheit inszeniert, unterstützt von exzellenten Darstellerleistungen
Dümmliche Witze über vermeintliche britische Skurrilitäten in einer unoriginellen Agenten-Kömodie. Trost bietet allein John Malkovich als Möchtegern-Monarch
Kevin Smith versucht, an seinen Erfolg "Clerks" anzuknüpfen und entwirft ein Paralleluniversum, in dem Figuren aus früheren Smith-Filmen nebeneinander existieren. Ob Kevin Smith mit diesem Film die Geister der Vergangenheit begraben hat und uns als nächstes etwas ganz Neues zeigt, bleibt abzuwarten
Regisseur Zübert hat sich die Gefühle, Stimmungen und Erlebnisse seiner Protagonisten bei einschlägigen amerikanischen Vorbildern ausgeliehen. Trotzdem hat die Kifferkomödie ihren eigenen Charme, der nicht zuletzt von den improvisiert erscheinenden Dialoge herrührt
Guy Ritchie schickt rivalisierende Gangster auf Diamantenjagd. Ein bisschen raffinierter, aber auch ungleich glatter als sein Debütwerk »Bube, Dame, König, Gras«

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Blogeintrag
Mit seinen jovialen Fernsehauftritten stelle ich mir René Gardi (1909-2000) als Schweizer Variante von Bernhard Grzimek vor. Setzte sich der eine hierzulande für die bedrohte Tierwelt ein, so war dem anderen daran gelegen, seinen Landsleuten Afrika nahezubringen – nicht nur in Fernsehsendungen, sondern auch in Büchern und Filmen
Blogeintrag
Charles Fergusons »Watergate or: How we learned to Stop an out of control president«. Die Anfänge erinnert man noch, wenn man 1972 ein bestimmtes Alter hatte: den Einbruch in das Hauptquartier der Demokratischen Partei in Washington, die Ermittlungen einiger Zeitungsreporter, die mehr und mehr Verbindungen zwischen den Einbrechern und höchsten Stellen im Weißen Haus aufdeckten
Blogeintrag
Am Büchertisch im Cinemaxx kann man ein »Best of« ihrer Arbeiten erwerben, »The Age of Movies«, ein dicker Band (864 Seiten), quer durch die Jahrzehnte, das wäre mal ein Anfang, um die Texte der 2001 verstorbenen amerikanischen Kritikerin Pauline Kael kennenzulernen
Tipp
Die DVD Filme zur Studentenbewegung 1967–1969 dokumentiert einen weniger spektakulären, aber nicht unwichtigen Teil der 68er-Geschichte: die Debatten­