Barbara Schweizerhof

Wenn man die Grundidee zu Inside Out hört, denkt man an komplizierte Science Fiction oder die Episode aus Woody Allens Was sie schon immer über Sex wissen wollten, in der Woody als Spermium vor dem Abschuss auftritt. Der Film führt ins Innere eines kleinen Mädchens, wobei dieses "Innen" ein ungefährer Raum ist, der sowohl Bewusstsein als auch Psyche umfasst.

Gewinner des DOK.fest in München

Beeindruckende Bilder - »Something Better to Come« von Hanna Polak gewinnt den Hauptpreis des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München

Film des Monats Juni »Die Maisinsel«

Der georgische Regisseur George Ovashvili hat ein Naturphänomen aus seiner Heimat zu einer Filmparabel verarbeitet, die vom Werden und Vergehen menschlichen Strebens erzählt. Ein kleines Meisterwerk, das auf mehreren Ebenen lesbar ist

A World Beyond

Ein technikaffiner Teenager muss zusammen mit einem Erfinder in die Welt der Zukunft, um die Menschheit zu retten: ein ebenso verspieltes wie moralinsaures Disney-Abenteuer, das rund um den »Tomorrowland«-Themenpark gebaut ist
Barbara Schweizerhof

Ihre schwarzen, zum Bienenkorb getürmten Haare sind ein Markenzeichen. Die Skandale ihrer Karriere, von Drogenmissbrauch und ihrem allzu frühen Tod an Alkoholvergiftung mit nur 27 Jahren, haben sich in die Popmusikgeschichte eingeschrieben und fast in Vergessenheit geraten lassen, was Amy Winehouse eigentlich ausmachte: ihre grandiose Stime, ihr enormes Talent als Songwriterin.

Barbara Schweizerhof

Wie zur Kompensation für all das wohltemperierte Arthouse-Kino im Programm holt sich das Festival von Cannes jedes Jahr mindestens einen Film ins Programm, der richtig Lärm macht, deshalb aber meist außer Konkurrenz läuft. Mit Mad Max: Fury Road hatten die Programmmacher in diesem Jahr ein besonderes Glück: George Millers hochoktaniges Apokalypsen-Spektakel, obwohl am Tag nach der offiziellen Eröffnung gezeigt, erwies sich als der eigentliche Eröffnungsfilm.

Mad Max: Fury Road

Das Reboot ist ein Triumph des Stils über die Story: George Miller reiht in atemlosem Tempo spektakulärste Stunts aneinander und zelebriert dabei grelle Endzeitoberflächen. Dahinter liegt aber eine große Leere, die selbst die grandiose Charlize Theron nicht zu füllen vermag

Das Zimmermädchen Lynn

Dank einer glänzenden Hauptdarstellerin zeichnet Ingo Haebs Literaturverfilmung »Das Zimmermädchen Lynn« das fesselnde Porträt einer obsessiven, jungen Frau, die in keine Schublade passt

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