Escobar – Paradise Lost

Das Regiedebüt des Schauspielers Andrea Di Stefano erzählt von Pablo Escobar in Form eines Thrillers um einen naiven jungen Surfer, der in die Familie des brutalen Drogenbarons „gerät“. Trotz einiger Schwächen eine vor allem dank Benicio del Toro faszinierende Reflexion über Naivität und das Böse – und überaus spannend, insbesondere in der zweiten Hälfte

Entourage

Kinoableger der erfolgreichen HBO-Serie über einen Hollywoodjungstar und seine Entourage, drei Jugendfreunde, die sich in seinem Ruhm sonnen und diesen für ihr eigenes berufliches Fortkommen, vor allem aber dazu benutzen, Frauen herumzukriegen. Aufgehängt an der Frage, ob Vinces neuer Film, eine 100-Millionen-Dollar-Produktion, bei der er auch für die Regie verantwortlich zeichnet, ein gigantischer Flop zu werden droht, fügt »Entourage« der Fernsehserie kaum etwas Neues hinzu, sondern bläht Bewährtes nur auf

Dior und ich

Frédéric Cheng eröffnet vergnügliche und unterhaltsame Innenansichten des legendären Pariser Modehauses. Liebevoll und ohne Scheu vor Oberflächenreizen erzählt er von der nervenaufreibenden Entstehung der ersten Kollektion des neuen Chefdesigners Raf Simons

Den Menschen so fern

Ein Lehrer soll einen mutmaßlichen Mörder bis zur nächsten Polizeistation bringen und dort der Justiz übergeben. David Oelhoffen verwandelt Albert Camus' schroffe Erzählung "Der Gast" in einen klassischen Western. Vor grandiosen Landschaftspanoramen entwickelt sich eine komplexe Geschichte von Schuld und Sühne, Einsamkeit und Freundschaft, die sich den großen politischen und philosophischen Fragen des 20. und 21. Jahrhunderts stellt

Amy

Ein Film über die Ausnahmesängerin Amy Winehouse: Acht Jahre stand sie im Zentrum des Musikgeschäfts, verkaufte über 25 Millionen Schallplatten. Asif Kapadia sucht in seinem großartigen Dokumentarfilm nach dem Moment, an der sich alles gegen Amy wendete und sie dem Druck nicht mehr standhielt

Klaus Wildenhahn wird 85. Ein Geburtstagsgruß

Traumtänzer und Dokumentarist – Zum Geburtstag des Dokumentarfilmregisseurs, Lyrikers und letzten 16-mm-Filmers des NDR: Klaus Wildenhahn

Jurassic World

Einmal mehr machen Dinos in einem Freizeitpark Jagd auf Menschen: Ein haarsträubendes Drehbuch, mäßige Effekte und eine uninspirierte Inszenierung machen »Jurassic World« zum bisherigen Tiefpunkt der Dino-Serie
Gerhard Midding

In der letzten Woche hätte ich beinahe ein Haus gewonnen. So leicht kann es manchmal gehen: Man muss nur wissen, dass nicht John Milius das Drehbuch zu „Der Mann, der König sein wollte“ geschrieben hat.

Es sind nicht immer nur US-Blockbuster, die die nationalen Box-Office-Listen anführen. Über die Hits der anderen – und warum sie schon im Nachbarland nicht mehr laufen

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