Neue Visionen Filmverleih

Im Verleih:

Ein Rabbi, ein Priester und ein falscher Imam raufen sich in der Komödie »Ein Lied in Gottes Ohr« über religiöse Toleranz stellvertretend für ihre Gläubigen zusammen: trotz gewagter Pointen eine halbgare Witzelei, in der vor allem parodistische Musikdemos für Erheiterung sorgen
Drei Schwestern, mittendrin ein pubertierender Junge. Mit viel Humor und unter genauester Beobachtung, sehen wir den Jugendlichen dabei zu, wie sie über viele Streitigkeiten hinweg zu Lösungsansätzen in ihrem chaotischen Alltag kommen: »Allein unter Schwestern«
Die Turbulenzen einer Patchwork-Familie werden hier recht unterhaltsam aus der Sicht der Kinder betrachtet, die einen ungewöhnlichen Lösungsansatz für das Leben zwischen den Elternfronten entwickeln: »Wohne lieber ungewöhnlich«
Weniger im Stil eines historischen Dramas denn als poetische Reflexion auf Machtverlust und Realitätsverleugnung erzählt »Vor dem Frühling« von der Flucht des 1991 gestürzten georgischen Präsidenten Gamsachurdia
Porträt der in Mecklenburg-Vorpommern beheimateten Punk-Combo »Feine Sahne Fischfilet« und ihres lautstarken Frontmanns Jan »Monchi« Gorkow; schnörkellos verdichtet von Charly Hübner zu einem klaren Statement, den Rechten nicht den Platz zu überlassen: »Wildes Herz«
Starkes, wenn auch lückenhaftes Porträt der Pop- und Wortkünstlerin Anne Clark, die der Filmemacher Claus Withopf über 10 Jahre begleitete. Dabei wird deutlich, welchen Weg Anne Clark einschlug und wo sie heute musikalisch immer noch steht
Die Geschichte eines Pferdediebs in einem kirgisischen Dorf dient als Rahmen für das gleichermaßen lakonische wie poetische Provinzporträt »Die Flügel der Menschen« – ohne Didaktik, hervorragend fotografiert, mit leisem Humor und auch sonst wohltuend ruhig im Tonfall
Mit ihrem so humorvollen wie bewegenden Regiedebüt »Lieber leben« über den Alltag in einer Reha-Klinik definieren die französischen Regisseure Grand Corps Malade und Mehdi Idir das Subgenre des »Behindertenfilms« neu
Ein unbedarfter Bauunternehmer gerät nach einem versuchten Deal mit geschmuggelten Laptops in die Mühlen des von Willkür geprägten jordanischen Justizsystems. »Gelobt sei der kleine Betrüger« ist eine leichte Sommerkomödie, die trotz einiger gelungener Momente eher oberflächlich bleibt
Dokumentarfilm über den italienischen Schauspieler Bud Spencer und zwei seiner Fans, die sich auf die Reise nach Rom begeben, um ihr Idol persönlich zu treffen. In der Kombination mit präzise eingefügten Filmausschnitten und Expertenstatements ist bei »Sie nannten ihn Spencer« ein ebenso informativer wie unterhaltsamer Film herausgekommen, der auch Nichtfans gefallen dürfte