Neue Visionen Filmverleih
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Der Weg von der »Fake«-Frau zur Frau ist in dieser feministischen Komödie über eine zum Leben erwachte Sexpuppe und ihren Besitzer hürdenreich und ziemlich lustig: ein Debütfilm, in dem mit meist leichter Hand gewichtige Themen angetippt werden.
Thomas Manns Reise durch Deutschland als ein vielschichtiges Drama über Politik, Kunst, Familie und Identität, mit großartigen schauspielerischen Leistungen von Hanns Zischler und Sandra Hüller. Zugespitzt erzählt, fantastisch fotografiert, ein Meisterwerk.
Magisch-realistisch erzählt Cyril Aris von einer Liebe im Libanon über drei Dekaden, die das Schicksal zusammenhält, während im Innern doch immer wieder Fliehkräfte walten – mit zwei Schauspielenden, die in ihrer Gegensätzlichkeit großartig harmonieren.
Wer war zuerst da, Henne oder Ei? Wie unabdingbar beides, nein, alles miteinander zusammenhängt, verdeutlicht dieser liebenswerte Film am Beispiel einer Henne, die ein Ei ausbrüten will. Und wer da stört – es ist wie immer der Mensch –, bekommt am Ende die Quittung.
Inspiriert von der Entwicklung eines bahnbrechenden Sextoys, handelt diese Komödie von einer Ehefrau, die auf die Suche nach ihrem Orgasmus geht: eine Achterbahnfahrt zwischen tiefergelegtem Klamauk und pädagogischer Verve, mehr fröhlich als obszön und stets der weiblichen Perspektive verpflichtet.
Der rätselhafte Tod des tunesischen Onkels wird für seine aus Frankreich angereiste Nichte zum Anlass für eine Spurensuche und in Folge eine Auseinandersetzung mit ihrer Identität als lesbische Frau in einem konservativen arabischen Umfeld: elegant inszeniertes und zärtliches Drama, das mit der Beschreibung des familiären Verschweigens Einblicke in eine repressive Gesellschaft gewährt.
Die Balance zwischen Endzeit-Dystopie a la »Mad Max« und feministischem Pamphlet stimmt zwar nicht so ganz – dennoch setzt Evi Kalogiropoulou mit ihrem Debüt viele interessante Akzente.
Im echten Leben mag die geistig und körperlich gebrechliche L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt das Opfer eines schamlosen Schwindlers gewesen sein, unter der Regie von Thierry Klifa und im schillernden Spiel von Isabelle Huppert wird sie zur vergnügten Rebellin gegen ein Leben im goldenen Käfig.
In einem entlegenen Dorf in Nordmazedonien verliebt sich der Hirte Ahmet in Aya, die verheiratet werden soll. Sie kommt aus der Stadt und bringt moderne Ideen mit, die die patriarchale Struktur des kleinen Gemeinwesens herausfordern. Ahmet schließt sich mit Begeisterung an. Ein liebenswürdiger Film, dem es statt um Konfrontation um die Versöhnung von Gegensätzen zu tun ist. Wurde aber auch Zeit …
Zeitreisekomödie um ein braves 50er-Jahre-Ehepaar, das sich plötzlich in der modernen Welt zurechtfinden muss. Erschreckt von Dingen wie sprechenden Kaffeemaschinen und Homo-Ehe, tun sie alles dafür, um zurückzukehren. Das Charisma der Hauptdarsteller tröstet über manchen Logikfehler und abgeschmackten Witz hinweg.
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