Neue Visionen Filmverleih

Im Verleih:

Die Geschichte einer innigen Frauenfreundschaft, die vom Schicksal auf eine harte Probe gestellt wird. »Im Himmel trägt man hohe Schuhe« stellt sich furchtlos den Realitäten einer tödlichen Krebskrankheit, um dann zwischen romantischer Feelgoodkomödie und hartem Krebsdrama ins Schlingern zu geraten
»Birnenkuchen mit Lavendel« ist ein sinnliches Märchen über die Rettung eines provenzalischen Birnen- und Lavendelhofs. Mit seiner eigenwilligen Sicht auf die Welt und seinem unverblümt direkten Verhalten wird der unter Asperger leidende ­Pierre (Benjamin Lavernhe) zum charmanten Schutzengel für die schöne Witwe Louise
Regisseur Alexis Alexiou zeichnet den Weg des verschuldeten griechischen Clubbesitzers Stelios zum Kriminellen nach und gestaltet seinen Film »Mittwoch 04:45« als eine Parabel auf die Auswegslosigkeit der Griechenlandkrise
Auch der zweite Film um Sebastian und seine schneeweiße Berghündin Belle fesselt mit großartigen Naturbildern. Die Frage nach seiner Herkunft kann in »Sebastian und die Feuerretter« gelöst werden, und der Junge blickt von nun an positiv in die Zukunft
Die japanische Regisseurin Naomi Kawase hat ein einmaliges Gespür dafür, mit der Kamera die immaterielle Beschaffenheit des Kinos einzufangen. Hier dominieren jedoch die melodramatischen Konventionen eines gefälligen Gefühlskinos
Eine Coming-of-Age-Geschichte aus dem ländlichen Äthiopien um einen Neunjährigen auf der Suche nach Heimat und Geborgenheit. In wunderschönen Bildern fotografiert, überzeugt »Ephraim und das Lamm« mit ruhigem, genauem Blick für gesellschaftliche Verhältnisse und öffnet sich zugleich dem Märchenhaften
Eine Problemklasse aus einer Pariser Banlieue wird durch ein Schulprojekt zu Strebsamkeit und Zusammenhalt sowie zur Teilnahme an einem Projekt zum Thema Holocaust animiert. Basierend auf einer wahren Begebenheit, blendet der Film soziale Probleme zugunsten einer erbaulichen, bieder-didaktischen Erfolgsgeschichte aus
Die Enttäuschungen und Ängste einer ganzen Generation schwingen in Nanni Morettis autobiografisch geprägtem Drama mit. Aber er erzählt von ihnen mit einer Leichtigkeit, die berührt und verzaubert
Einfühlsame Dramedy über eine Freundesgruppe in einem Jerusalemer Altersheim, die sich mit dem Thema Sterbehilfe auseinandersetzen und notgedrungen eigene Lösungen finden muss. Stark gespielt und inszeniert, weiß der Film klug und differenziert mit dem Thema umzugehen – und dass sich mit dem Tod durchaus spaßen lässt
In Uruguay war Alvaro Brechners vom eigenen Familienschicksal inspirierter zweiter Spielfilm so erfolgreich, dass er 2015 (erfolglos) für den Auslandsoscar nominiert wurde. In Deutschland dürfte das Zielpublikum der liebenswerten Arthouse-Komödie mit moralischem Twist so um die 50 plus liegen - also im besten Mittsommerkinoalter