Frank Arnold
Filmkritiken von Frank Arnold
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»Tomorrow Is Always Too Long« ist eine poetische Liebeserklärung an Glasgow aus dokumentarischen und fiktiven Szenen, wobei die Zuordnung nicht immer eindeutig ist
Nach einer fehlgeschlagenen Börsenspekulation sehen sich vier Freunde einem Gangsterboss ausgeliefert. Nicht nur durch die Mitwirkung von John Travolta an die frühen Filme Quentin Tarantinos erinnernd, gelingt »Criminal Activities« die Balance zwischen Brutalität und Sophistication eher selten
Ein Doku-Western: vier junge Männer treiben eine Herde von vierzehn Wildpferden von Mexiko bis Kanada. Das Abenteuerliche der fünfmonatigen Reise ergänzt »Ungezähmt« um Statements von Experten, die sich mit der problematischen Existenz von Wildpferden im heutigen Amerika beschäftigen
Ein FBI-Rekrut und ehemaliger Extremsportler wird in eine Gang eingeschleust, die ihre sportlichen Fähigkeiten für tollkühne Raubüberfälle nutzt. Spektakuläre Aufnahmen halten den Zuschauer in dem Remake von »Point Break« bei der Stange
Ein Student mietet sich bei einer Familie ein, die in der Abgeschiedenheit eines Waldes in einem Bunker lebt. »Der Bunker« ist ein bizarres kleines Kammerspiel als Angriff auf das vorherrschende Realismusdiktat
Inspiriert von der Lebensgeschichte von Endel Nelis (1925–1993), der in einer estnischen Kleinstadt eine Fechtschule gründete – die bis heute existiert –, erzählt der Film eine Lehrer-Schüler-Geschichte, einerseits vorhersehbar, andererseits mit angenehmem Understatement
Die Freundschaft zwischen einem jungen Dinosaurier und einem Menschenkind gefällt zwar durch die Umkehrung, dass die Dinos den Menschen überlegen sind, ist aber ansonsten ein traditioneller Animationsfilm
Auf der Grundlage eines in China immens erfolgreichen Romans über das Aufeinandertreffen von Wolf und Mensch inszeniert Jean-Jacques Annaud ein Epos, das auf spektakuläre Actionsequenzen setzt
Eine angehende Schriftstellerin verfällt im New York des Jahres 1901 einem britischen Adligen und wird seine Ehefrau. Doch in dem alten Familienbesitz in Großbritannien hat sie wiederholt Geistererscheinungen. Offenbar hat das Gebäude eine unheilvolle Vergangenheit. Guillermo de Toros Film balanciert souverän zwischen haunted house und gothic romance und ist zudem ein Fest für die Augen
Zwischen atmosphärisch dichten Bildern, Splattermomenten und Dilettantismus changierendes Horrormärchen
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Tipp
Jetzt auch in deutscher Version: die Miniserie »Euer Ehren« zeigt, wie ein angesehener Richter fast alles verliert.
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Die »Fantasy Filmfest Nights« bieten neben bewährter Genrekost auch Ungewöhnliches.
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Disney+ setzt das erfolgreiche »Ice Age«-Franchise mit dem Spinoff »Ice Age – Die Abenteuer von Buck Wild« fort.
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Im Mai kommt Andreas Dresens neuer Film »Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush«
ins Kino. Zwei lange Gesprächsaufzeichnungen führen durchs Werk des Regisseurs. Und ergänzen sich prächtig.
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Drei DEFA-Produktionen zeigen Propaganda im Wandel der Zeiten: »Roman einer jungen Ehe« (1952), »Frauenschicksale« (1952) und der Fernsehzweiteiler »Ernst Thälmann« (1986).
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Das Langfilmdebüt der Regisseurin Domee Shi nimmt sich der weiblichen Pubertät an. Erwachsene Zuschauer dürften danach auch Boygroups in einem anderen Licht sehen.
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Moderne Piraterie, immense Schätze und nationale Interessen: Oscar-Preisträger Alejandro Amenábar gibt sein Fernsehdebüt mit der sechsteiligen Serie »La Fortuna«.


