Frank Arnold
Filmkritiken von Frank Arnold
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Nach einer wahren Geschichte wird vom neuseeländischen Schachchampion Genesis Potini erzählt, der nach längerer Zeit in der Psychiatrie seine Fähigkeiten an unterprivilegierte Jugendliche weitergibt. Nicht zuletzt die eindringliche Verkörperung der Hauptfigur durch Cliff Curtis bewahrt den Film davor, Wohlfühlkino zu produzieren
Die Lebensgeschichte Bobby Fischers, der 1972 als erster Amerikaner den russischen Schachweltmeister schlug. Leider bleibt »Bauernopfer« ohne eigene Akzentsetzungen
»Die Prüfung« ist ein Dokumentarfilm über die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule in Hannover, dessen Schwerpunkt weniger auf den Bewerbern als auf den Mitgliedern der Prüfungskommission und ihrem Ringen um adäquate Beurteilungen liegt
Dokumentarfilm über drei Frauen und einen Mann, die an der Leipziger Kunsthochschule als Aktmodelle arbeiten. Seinen Protagonisten nähert sich »Akt« mit Behutsamkeit und wird dafür mit Offenheit belohnt
»The Lady in the Van« basiert auf den Erinnerungen des britischen Schriftstellers Alan Bennett. Maggie Smith in der Titelrolle versieht ihre Figur mit Ecken und Kanten, so dass die Verfilmung nicht zum Feelgoodmovie verkommt
»Tomorrow Is Always Too Long« ist eine poetische Liebeserklärung an Glasgow aus dokumentarischen und fiktiven Szenen, wobei die Zuordnung nicht immer eindeutig ist
Nach einer fehlgeschlagenen Börsenspekulation sehen sich vier Freunde einem Gangsterboss ausgeliefert. Nicht nur durch die Mitwirkung von John Travolta an die frühen Filme Quentin Tarantinos erinnernd, gelingt »Criminal Activities« die Balance zwischen Brutalität und Sophistication eher selten
Ein Doku-Western: vier junge Männer treiben eine Herde von vierzehn Wildpferden von Mexiko bis Kanada. Das Abenteuerliche der fünfmonatigen Reise ergänzt »Ungezähmt« um Statements von Experten, die sich mit der problematischen Existenz von Wildpferden im heutigen Amerika beschäftigen
Ein FBI-Rekrut und ehemaliger Extremsportler wird in eine Gang eingeschleust, die ihre sportlichen Fähigkeiten für tollkühne Raubüberfälle nutzt. Spektakuläre Aufnahmen halten den Zuschauer in dem Remake von »Point Break« bei der Stange
Ein Student mietet sich bei einer Familie ein, die in der Abgeschiedenheit eines Waldes in einem Bunker lebt. »Der Bunker« ist ein bizarres kleines Kammerspiel als Angriff auf das vorherrschende Realismusdiktat
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Tipp
Spritztour durch ein Jahrzehnt: Der Taschen-Band über die »Die Filme der 2010er«.
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Spannende Zeitgeschichte: die Doku »Kalanag – Der Magier und der Teufel«.
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In »Roar – Frauen, die ihre Stimme erheben« erkunden acht Geschichten die Rollen von Frauen in der Gesellschaft.
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In der britischen Serie »Slow Horses« versuchen in Ungnade gefallene Geheimagenten sich zu rehabilitieren.
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Ein Agententhriller als Kammerspiel: »Der Anruf« (All the Old Knives) mit Chris Pine und Thandiwe Newton.
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Mit »Moon Knight« kommt ein zumindest fürs Kino neuer Marvel-Held zum Zuge: Oscar Isaac spielt in einer Doppelrolle zwei sehr gegensätzliche Männer, die sich denselben Körper teilen müssen.
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Im Warner Serververse: »Space Jam 2: A New Legacy«.



