Frank Arnold

Filmkritiken von Frank Arnold

Wird es der Zeitreisenden Gwendolyn im finalen Teil der Verfilmung von Kerstin Giers »Edelstein«-Trilogie gelingen, zu guter Letzt die Weltherrschaftspläne des schurkischen Grafen von Saint Germain und seiner Loge zu vereiteln? In ihrer Verbindung aus Romantik und Action, Charakteren und Spezialeffekten ist »Smaragdgrün« durchaus ansprechende Fantasy aus Deutschland
Verfilmung des gleichnamigen futuristischen Romans »High-Rise« von J.G. Ballard (1975): in einer 40stöckigen Wohnanlage bricht nach und nach das Chaos aus, bessergestellte und weniger bessergestellte Bewohner gehen aufeinander los. Der Film bewahrt den sarkastischen Tonfall der Vorlage und wirkt, auch wenn er zur Zeit von deren Erscheinen angesiedelt ist, höchst gegenwärtig
Nach einer wahren Geschichte wird vom neuseeländischen Schachchampion Genesis Potini erzählt, der nach längerer Zeit in der Psychiatrie seine Fähigkeiten an unterprivilegierte Jugendliche weitergibt. Nicht zuletzt die eindringliche Verkörperung der Hauptfigur durch Cliff Curtis bewahrt den Film davor, Wohlfühlkino zu produzieren
Die Lebensgeschichte Bobby Fischers, der 1972 als erster Amerikaner den russischen Schachweltmeister schlug. Leider bleibt »Bauernopfer« ohne eigene Akzentsetzungen
»Die Prüfung« ist ein Dokumentarfilm über die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule in Hannover, dessen Schwerpunkt weniger auf den Bewerbern als auf den Mitgliedern der Prüfungskommission und ihrem Ringen um adäquate Beurteilungen liegt
Akt
Dokumentarfilm über drei Frauen und einen Mann, die an der Leipziger Kunsthochschule als Aktmodelle arbeiten. Seinen Protagonisten nähert sich »Akt« mit Behutsamkeit und wird dafür mit Offenheit belohnt
»The Lady in the Van« basiert auf den Erinnerungen des britischen Schriftstellers Alan Bennett. Maggie Smith in der Titelrolle versieht ihre Figur mit Ecken und Kanten, so dass die Verfilmung nicht zum Feelgoodmovie verkommt
»Tomorrow Is Always Too Long« ist eine poetische Liebeserklärung an Glasgow aus dokumentarischen und fiktiven Szenen, wobei die Zuordnung nicht immer eindeutig ist
Nach einer fehlgeschlagenen Börsenspekulation sehen sich vier Freunde einem Gangsterboss ausgeliefert. Nicht nur durch die Mitwirkung von John Travolta an die frühen Filme Quentin Tarantinos erinnernd, gelingt »Criminal Activities« die Balance zwischen Brutalität und Sophistication eher selten
Ein Doku-Western: vier junge Männer treiben eine Herde von vierzehn Wildpferden von Mexiko bis Kanada. Das Abenteuerliche der fünfmonatigen Reise ergänzt »Ungezähmt« um Statements von Experten, die sich mit der problematischen Existenz von Wildpferden im heutigen Amerika beschäftigen

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Männer um die 40 ... und eine Frau, Romy Schneider, prägen das Werk des französischen Regisseurs Claude Sautet. Jetzt ist ein aufschlussreicher Interviewband erstmals auf Deutsch erschienen.
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Mehr Trickster als Barbar : Richard Widmark in »Raubzug der Wikinger«.
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Improvisiert: Martin Scorseses »New York, New York« als Mediabook.
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Erwachsene Zuschauer dürften bei diesem Meta-Film, vollgestopft mit Referenzen nicht nur an andere Disney-Filme, sondern auch generell an die Welt der Animation, eher auf ihre Kosten kommen als Kinder, zumal das Ganze in einem wahnwitzigen Tempo erzählt wird.
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Spritztour durch ein Jahrzehnt: Der Taschen-Band über die »Die Filme der 2010er«.
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Spannende Zeitgeschichte: die Doku »Kalanag – Der Magier und der Teufel«.