Elle Fanning

Als Schauspieler/in:

An der moralischen Verderbtheit der dysfunktionalen Familie im Zentrum des Films besteht kein Zweifel - Regisseur Karim Aïnouz möchte die Keimzelle der Gesellschaft ebenso vorführen wie menschliche Triebhaftigkeit und Geldgier. Im Rachen bleibt allerdings der gallige Nachgeschmack einer dekadenten Party. Denn Aïnouz ignoriert dabei die Liebe zu seinen Figuren.
Eine späte Heimkehr, die in Aussöhnung und ein künstlerisches Comeback münden soll: Joachim Trier erzählt von einem Regisseur, der seine entfremdeten Töchter zurückgewinnen und sein Karrieretief überwinden will. Renate Reinsve und Stellan Skarsgård sind die Aufmerksamkeitsmagneten jeder Szene, aber Triers Film birst bis in die Nebenrollen vor klug gelenkter Schauspiellust.
Biopic über Bobb Dylans frühe Jahre, den Weg zum Star eigener Ordnung und die Rebellion gegen die Vereinnahmung durch Musikindustrie und dogmatische Fans.
Ein Tag im Leben eines Demenzkranken: Wo ist der geliebte Mensch, wenn er in der Gegenwart so abwesend erscheint? Diese Frage nimmt Sally Potter als Vorlage für eine assoziative Reise durch Zeit und Raum, Vergangenheit und Erinnerung. Eine schöne Idee, die nicht immer überzeugt, mit Javier Bardem und Elle Fanning als Vater-Tochter-Konstrukt
New York sah noch nie so gut aus wie in Allens starbesetzem neuem Liebesfilm, in dem er seine bekannten Themen variiert, wobei jedoch wegen seines abgestandenen Frauenbilds leider kein rechter Spaß aufkommen will
In ihrem ersten englischsprachigen Film sympathisiert Haifaa Al-Mansour spürbar mit Mary Shelleys Kampf um Freiheit und Selbstverwirklichung, überlässt es aber weitgehend ihrer Hauptdarstellerin Elle Fanning, dieses Ringen zu vergegenwärtigen
Sofia Coppolas Neuverfilmung eines Don-Siegel-Klassikers besticht durch seine betörende Kameraarbeit, eine magische Atmosphäre und ein fast durchweg hervorragendes Ensemble. Zugleich leidet »Die Verführten« aber unter einer allzu braven Ausarbeitung der zentralen Konflikte um Lust, Lügen und Hass
Gesehen durch die Augen eines Jungen vermittelt Mike Mills in »Jahrhundertfrauen«, einer Hommage an seine Mutter, fein gezeichnete und ungewohnt authentische Bilder von unterschiedlichen Frauen, ihrer Art zu leben und der Weise ihrer Wahrnehmung
Bei Nacht zu leben und am Tag zu schlafen: So lautet in Dennis Lehanes Roman das Versprechen auf die Freiheit, das sich während der Prohibition im Leben als Gangster erfüllen soll. Diesmal wird nicht Whisky, sondern Rum geschmuggelt. Ansonsten folgt Ben Afflecks Verfilmung »Live by Night« fantasiearm der rabiaten Folklore des Genres, das keine Gewinner, sondern allenfalls Überlebende kennt
Der deutsche Verleihtitel der Komödie »Alle Farben des Lebens« ist ein wohlig doppeldeutiges Plädoyer für Diversität: Die Verhältnisse in einem unorthodoxen, drei Generationen umfassenden Frauenhaushalt (prächtig besetzt mit Susan Sarandon, Naomi Watts und Elle Fanning) in New York müssen neu sortiert werden, als der/die Jüngste sich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen will

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Tipp
Eine junge Mutter, gespielt von Elle Fanning, gerät in Geldnöte und kommt auf kreative Ideen, um Beruf und Privatleben miteinander zu vereinbaren.
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»Predator: Badlands«, der jüngste Film des Franchise, macht den bisherigen Antagonisten zum Helden.
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In der zweiten Staffel von »The Great« erfindet Elle Fannings Catherine ganz nebenbei den Molotowcocktail.
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Tony McNamara, Drehbuchautor von Yorgos Lanthimos' Hit »The Favourite«, widmet sich mit ähnlichen Mitteln der russischen Zarin
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Flucht ohne Ausweg: »Galveston« von Mélanie Laurent