Thomas Abeltshauser

Filmkritiken von Thomas Abeltshauser

Yuval Adler schickt in seinem Spionagethriller Diane Kruger als Mossad-Agentin nach Teheran, wo sie sich verliebt. Mehr Charakterstudie als Genrekino, spannungsarm und unglaubwürdig
Zwei Frauen in einem Fischerdorf versuchen, sich aus dem männerdominierten Sumpf von Drogen, Sex und Gewalt zu kämpfen. Griechische Tragödie als alptraumhafter Kunstthriller: »Das Wunder im Meer von Sargasso«
Unter dem Surren der Nadel erzählen in einem Jerusalemer Tattoo-Studio Kunden jeder Couleur von sich. So entsteht im diesem Dokumentarfilm ein vielstimmiges Porträt der Stadt jenseits der eindimensionalen Nachrichtenbilder vom »Nahostkonflikt«: »Ink of Yam«
Geschichten, wie sie Oscar-Wähler lieben: ein kleiner autistischer Junge lernt mithilfe von Disneyfilmen zu sprechen und findet seinen Platz im Leben. Der gefeierte Dokumentarfilm »Life, Animated« von Roger Ross Williams ist so klebrig und manipulativ wie die Animationsmärchen, die seinem Protagonisten halfen
Esoterik goes Hipster: Terrence Malick kehrt zurück in die Zivilisation und findet sie schrecklich. In seinem in der Musikszene von Austin, Texas angesiedelten, hochkarätig besetzten Liebesdrama »Song to Song« erweist sich die Welt als Hölle der emotionalen Einsamkeit

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Ryan Murphy wagt sich in seiner ersten Produktion für Netflix ins Feld der Politik vor: Sein »The Politician« kreist um einen ehrgeizigen Teenager, der seine erste Wahl gewinnen will
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Im viktorianischen Gewand erzählt die prominent ­besetzte Amazon-Fantasyserie »Carnival Row« von Vertreibung und Rassismus
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Die Serie »City on a Hill« erzählt vom »Boston Miracle« und versucht dabei ehrgeizig an den fesselnden Realismus von »The Wire« anzuschließen
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Netflix schickt fast zeitgleich neue Staffeln zweier Mystery-Hitserien ins Rennen um die Gunst der User. Die deutsche Produktion »Dark« löst sich damit endgültig aus dem Schatten seines großen US-Pendants »Stranger Things«
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In den Neunzigern machten die »Stadtgeschichten« nach Amistead Maupin mit ihrem queeren Figuren-Ensemble Furore. Auf Netflix startet nun die Fortsetzung mit den Charakteren von damals, um 25 Jahre gealtert
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