Humor und Horror ­– das war in den letzten Jahren oft die Formel spanischer Filme. In diesem Monat läuft mit »Sieben Minuten nach Mitternacht« ein berührendes Horrormärchen an.
Gerhard Midding

Für einmal bin ich froh darüber, ein notorisch säumiger Autor zu sein. Den Nachruf auf Danielle Darrieux, obgleich schon vor geraumer Zeit von einer Tageszeitung bestellt, habe ich immer noch nicht geschrieben. Heute wird sie 100 Jahre alt, und es ist wundervoll, dass ich ihr dazu gratulieren darf.

Deutscher Filmpreis: Ohne Überraschungen

Bei der Vergabe der Lolas, der deutschen Filmpreise, triumphierte erwartungsgemäß »Toni Erdmann«

Internationales Kurzfilmfestival Kerbala: Von Kriegen gezeichnet

Iranische und irakische Filmemacher präsentieren sich auf dem internationalen Kurzfilmfestival in der irakischen Stadt Kerbala
Der Nahe Osten, die arabische Welt: Das scheint im Kino vor allem eine Problemzone zu sein.
Gerhard Midding

Es war eine wunderbar erratische Karriere, bis zum Schluss. Jonathan Demme hat alles Mögliche ausprobiert. Keine Richtung, die er einschlug, war unwiderruflich festgeschrieben. Ich glaube, er folgte einfach seinen Leidenschaften, und die waren facettenreicher als bei jedem anderen Filmemacher, der in den letzten Jahrzehnten in den USA arbeitete.

Das Filmprogramm auf dem Evangelischen Kirchentag

Trostbedürftige Helden – Das Filmprogramm auf dem 37. Evangelischen Kirchentag im Mai kreist um Fragen dieser Zeit. Diskutiert werden moderne Spiritualität im Autorenkino, serielles Erzählen – und amerikanische Blockbuster
Gerhard Midding

Die Filmgeschichte bedarf ja stets der Nachbesserung. Falls die Wirklichkeit einmal eine Spur zu prosaisch erscheint, ist auf Jean-Luc Godard glücklicherweise meist Verlass. Wenn er sich einen Reim auf die Welt im Allgemeinen und das Kino im Besonderen macht, ist der Weg zur Parabel nie weit.

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