Victoria – Männer und andere Missgeschicke

Die Tragikomödie »Victoria« über eine Strafverteidigerin (Virginie Efira), der die Grenzziehung zwischen Beruf und Privatleben nicht gelingen will, ist eine hintergründige Studie über Rolle und Identität

Toro

Toro und Victor sind Freunde. Der Boxer aus Polen und der drogensüchtige Spanier gehen in Köln auf den Strich. Elemente von Film noir und Melodram verbinden sich in »Toro« zu einer Coming-out-Geschichte, die den schwul-­katholischen Schuldkomplex angreift, dabei jedoch zu viele Klischees einsetzt

Siebzehn

Flirrend zwischen diskreter Dokumentation und behutsamer Inszenierung erzählt Monja Art in ihrem Spielfilmdebüt »Siebzehn« von den Verwirrungen der Gefühle in einer Teenager-Schulklasse auf dem österreichischen Land

Die Schlösser aus Sand

Ein Paar trifft sich ein halbes Jahr nach der Trennung wieder: Olivier Jahan inszeniert in »Die Schlösser aus Sand« das Zusammenkommen mit unsentimentaler Wehmut, einnehmenden Darstellern und einem Hauch Zuversicht

Rückkehr nach Montauk

Inspiriert von Max Frisch reflektiert Volker Schlöndorff in »Rückkehr nach Montauk« unsentimental, uneitel und offen über die Missverständnisse der Liebe und des Erinnerns

Rosemari

Gemeinsam mit jener Frau, die sie einst als verlassenes Neugeborenes fand, sucht Rosemari nach ihrer leiblichen Mutter. Unterwegs geraten Lebensentwürfe in Bewegung und müssen Erwartungshaltungen justiert werden. Es ist eine Reise auf dem Terrain komplexer Emotionen, die sicher geleitet wird von einem subtil agierenden Ensemble

Nocturama

Die Anatomie einer terroristischen Aktion: Zuerst beschreibt Bertrand Bonello, der große Melancholiker des neuen französischen Kinos, minutiös die Vorbereitungen der unbeschreiblichen Tat. Dann zeigt er den schrecklichen Nachhall des Terrors. »Nocturama« ist ein struktureller, geheimnisvoller Film über eine verlorene junge Generation

Maikäfer, flieg!

Mirjam Ungers Romanadaption »Maikäfer, flieg!« erzählt vom Kriegsende in Wien im Jahr 1945 und einer Welt, die aus den Fugen ist. Der Film kontrastiert schlüssig die Welt der Erwachsenen mit der der Kinder

Die Reste meines Lebens

In seinem Spielfilmdebüt »Die Reste meines Lebens« macht Jens Wischnewski den Zuschauer zum Komplizen eines jungen Mannes, der die Puzzlesteine seines Lebens nach dem plötzlichen Tod seiner Frau neu sortieren muss

Der traumhafte Weg

Vordergründig erzählt Angela Schanelec in »Der traumhafte Weg« von zwei Paaren, die auseinandergehen. Aber das ist nur die Folie für eine so irritierende wie grandiose Folge loser Szenen, die sich zu einem die Essenz des Lebens einfangenden Filmpoem zusammenfügen

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