Melanie Jilg
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In ihrem autobiografischen Dokumentarfilmdebüt verarbeitet Daniela Magnani Hüller einen Mordversuch, den sie als 16-Jährige nur knapp überlebte. Mit einer empathischen Mischung aus Sachlichkeit und Offenheit gibt sie nicht nur Einblick in ihre persönliche Traumabewältigung, sondern zeigt gesellschaftliche und juristische Strukturen, die Femizide begünstigen.
Stilistisch so unkonventionell wie sein Gegenstand, stellt der hybride Doku-Essayfilm Genderkonventionen im Leistungssport infrage und weitet die historische Aufarbeitung queer-utopischen Zukunftsvision, lustvoll, kämpferisch und mit Witz.



