Ben Affleck

Da lauert was in diesem Kerl

Als Regisseur hat er sich gefunden. Als Schauspieler scheint Ben Affleck immer etwas zurückzuhalten: ein Zauderer, ein Verweigerer, ein Under-Player. Jetzt ist er in David Finchers Bestsellerverfilmung "Gone Girl" zu sehen. Georg Seeßlen über das Geheimnis eines Stars, der lange als geheimnislos galt

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Regisseur/in von:

Bei Nacht zu leben und am Tag zu schlafen: So lautet in Dennis Lehanes Roman das Versprechen auf die Freiheit, das sich während der Prohibition im Leben als Gangster erfüllen soll. Diesmal wird nicht Whisky, sondern Rum geschmuggelt. Ansonsten folgt Ben Afflecks Verfilmung »Live by Night« fantasiearm der rabiaten Folklore des Genres, das keine Gewinner, sondern allenfalls Überlebende kennt
Ben Affleck lässt in seinem äußerst unterhaltsamen Thriller über die Rettung von sechs Diplomaten während der Iran-Geiselkrise 1980 die CIA einmal gut aussehen
Ben Affleck versucht sich erneut an der Wiederbelebung des Film noir. Leider bleibt er dabei allzu vorhersehbar und lässt den von Jon Hamm und Jeremy Renner gespielten interessanten Nebenfiguren in »The Town – Stadt ohne Gnade« zu wenig Platz
Ben Afflecks Verfilmung eines Romans von Dennis Lehane erzählt eine reißerische Geschichte mit intelligenter Unberechenbarkeit und genauer Milieukenntnis. »Gone Baby Gone« ist ein preiswürdiger Anti-Thriller

Drehbuchautor/in von:

Bei Nacht zu leben und am Tag zu schlafen: So lautet in Dennis Lehanes Roman das Versprechen auf die Freiheit, das sich während der Prohibition im Leben als Gangster erfüllen soll. Diesmal wird nicht Whisky, sondern Rum geschmuggelt. Ansonsten folgt Ben Afflecks Verfilmung »Live by Night« fantasiearm der rabiaten Folklore des Genres, das keine Gewinner, sondern allenfalls Überlebende kennt
Ben Affleck versucht sich erneut an der Wiederbelebung des Film noir. Leider bleibt er dabei allzu vorhersehbar und lässt den von Jon Hamm und Jeremy Renner gespielten interessanten Nebenfiguren in »The Town – Stadt ohne Gnade« zu wenig Platz
Ben Afflecks Verfilmung eines Romans von Dennis Lehane erzählt eine reißerische Geschichte mit intelligenter Unberechenbarkeit und genauer Milieukenntnis. »Gone Baby Gone« ist ein preiswürdiger Anti-Thriller
Gus Van Sant verblüfft, überzeugt durch In­tensität, die er seinen Darstellern abgewinnt. Er zeigt Charaktere hautnah, ungeschminkt und lebendig, wie es Mainstream-Hollywood nie wa­gen würde

Produzent/in von:

Ben Affleck lässt in seinem äußerst unterhaltsamen Thriller über die Rettung von sechs Diplomaten während der Iran-Geiselkrise 1980 die CIA einmal gut aussehen

Als Schauspieler/in:

»Justice League«, der Film, mit dem Marvel-Konkurrent DC das »Avengers«-Rezept kopieren will, hat viele Probleme, aber das größte ist Regisseur Zack Snyder. Der Mann kann einfach nur Macho und Digital-Krawall und das ist mittlerweile selbst im Superheldengewerbe zu wenig
Bei Nacht zu leben und am Tag zu schlafen: So lautet in Dennis Lehanes Roman das Versprechen auf die Freiheit, das sich während der Prohibition im Leben als Gangster erfüllen soll. Diesmal wird nicht Whisky, sondern Rum geschmuggelt. Ansonsten folgt Ben Afflecks Verfilmung »Live by Night« fantasiearm der rabiaten Folklore des Genres, das keine Gewinner, sondern allenfalls Überlebende kennt
Gavin O'Connors Thriller über ein autistisches Finanzgenie, das für die Buchhaltung der größten Verbrechersyndikate verantwortlich ist, baut auf einer interessanten Prämisse auf, verliert seine Geschichte jedoch zunehmend aus dem Blick. Am Ende bleibt »The Accountant« trotz großartiger Besetzung nur ein konventioneller Gangsterfilm, dessen elegante Inszenierung nicht über dramaturgische Schwächen hinwegtäuscht
»Suicide Squad« ist ein zu Beginn noch recht amüsantes Superschurken-Abenteuer, das schließlich vor allem an seiner oberflächlichen Figurenzeichnung und einer Tendenz zu unappetitlichem Macho-Militarismus scheitert
Wer etwas übrig hat für die Zeitlupen und die Zerstörungswut von Zack Snyder, wird »Batman v Superman« vielleicht etwas abgewinnen können, zumal Wonder Woman ihr vielversprechendes Leinwanddebüt gibt. Doch dürftig motivierte Protagonisten und eine unbefriedigende Geschichte machen den Auftakt der DC-Comics-Saga zu einem ermüdend-nervigen Film
Raffinierter, perfekt inszenierter, hochinteressant verschachtelter Thriller von David Fincher, in dem Ben Affleck unter Verdacht gerät, seine verschwundene Frau (Rosamund Pike) selbst entführt zu haben
Brad Furman lebt sein Faible für windige, coole Betrüger dieses Mal im Bereich des Online-Gamings aus, wo Justin Timberlake als spielender Mathestudent unter die Räder des organisierten Verbrechens gerät
In einem irrwitzigen Flow der Bilder schildert Terrence Malick die Liebe einer Pariserin zu einem grüblerischen Mann aus Oklahoma als Spiegel ethischer Zeitfragen. Ein forderndes, nicht immer schlüssiges Filmgedicht
Ben Affleck lässt in seinem äußerst unterhaltsamen Thriller über die Rettung von sechs Diplomaten während der Iran-Geiselkrise 1980 die CIA einmal gut aussehen
Ben Affleck steigt vom Porschefahrer zum Bauhilfsarbeiter ab, Kevin Costner macht als Zimmermann gutes Geld, Tommy Lee Jones sitzt noch längst nicht auf dem Altenteil. John Well’s Film zur Finanzkrise ist ein Appell zum Anpacken

Weitere Inhalte zu Ben Affleck

Tipp
J. C. Chandor hat mit »Triple Frontier« für Netflix einen superben und doch subtilen Actionfilm gedreht – mit Ben Affleck, Oscar Isaac, Charlie Hunnam, Garrett Hedlund und Pedro Pascal
Thema
Als Regisseur hat er sich gefunden. Als Schauspieler scheint Ben Affleck immer etwas zurückzuhalten: ein Zauderer, ein Verweigerer, ein Under-Player. Jetzt ist er in David Finchers Bestsellerverfilmung "Gone Girl" zu sehen. Georg Seeßlen über das Geheimnis eines Stars, der lange als geheimnislos galt