Borderland Blues

Kameraexpedition in die mit Ideologie und Waffen aufgerüstete Südgrenze der USA, die jenseits der konkreten Begegnungen das Regime der Ausgrenzung anklingen lässt: »Borderland Blues«

Beuys

Mit großer Materialfülle beleuchtet Andres Veiel den politisch-ästhetischen Hintergrund von Josef Beuys und verlässt sich dabei ganz auf seine Montagefähigkeit

Berlin Syndrom

Eine australische Fotografin wird in Berlin von einem Englischlehrer mit DDR-Kindheitstrauma entführt. »Berlin Syndrom« ist ein küchenpsychologischer Entführungsthriller mit Berliner Lokalkolorit, der nur selten Spannung aufkommen lässt

Berlin Rebel High School – Nur das Ziel ist im Weg

Aus dem Porträt einer Berliner Alternativschule für junge Erwachsene macht Ale­xander Kleider ein lebendiges Pamphlet für einen ganzheitlichen Lern- und Bildungsbegriff jenseits von PISA-Kriterien: »Berlin Rebel High School«

You'll never walk alone

Die Geschichte des Liedes, das zur Fußballhymne wurde und längst nicht mehr nur in Liverpool im Stadion an der Anfield Road gesungen wird. Regisseur André Schäfer gönnt sich in seiner Doku »You'll never walk alone« allerdings auch manche Abschweifung
»Twin Peaks« von David Lynch hat das Erzählen in Fernsehserien neu definiert. 1990 auf ABC zum ­ersten Mal ausgestrahlt, entwickelte sie sich auch bei uns zum Kultphänomen.

Fast & Furious 8

Auch in Sequel Nummer 8 gibt es noch Straßenrennenszenen, die überzeugen. Aber so ganz stimmt in »Fast & Furious 8« ohne Paul Walker die Mischung nicht mehr unter Dom und seinen Leuten
Gerhard Midding

Gestern merkte ich nicht ohne Verblüffung an, wie wenige Filmregisseure bisher öffentlich Position bezogen haben angesichts eines drohenden Wahlerfolgs des Front National. Bei der Präsidentschaftswahl vor 15 Jahren war das anders. An die Stimmung, die nach der ersten Runde herrschte, kann ich mich auch deshalb noch lebhaft erinnern, weil mich damals eine Tageszeitung bat, bei Bertrand Tavernier um ein Interview anzufragen. Der Regisseur, dem es nie an staatsbürgerlicher Erregung fehlte, sagte sofort zu.

Das NRW-Filmerbe: Symposium der dfi

26. / 27. April 2017, Filmforum NRW, Köln – Gibt es ein NRW-Filmerbe? Reicht es nicht, wenn die Erhaltung des deutschen Filmerbes vor allem auf der Bundesebene diskutiert und organisiert wird? Die Dokumentarfilminitiative und das Filmbüro NW möchten die Diskussion um regionale und künstlerische Perspektiven erweitern, vor allem vor dem Hintergrund eines eventuell zustande kommenden Bund-Länder-Abkommens zur Filmerbe-Sicherung. Im Gespräch dafür sind ab 2018 für 10 Jahre jeweils 10 Millionen Euro

dffb-Symposium: »The Shock of the Real«

Zu ihrem fünfzigjährigen Jubiläum blickte die Filmhochschule Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin in einem Symposium zurück und nach vorne

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