Internationale Games Week Berlin

24. bis 30. April, Berlin – Die deutsche und internationale Games- Branche trifft sich in Berlin und lädt zu verschiedenen Konferenzen und Ausstellungen ein. Dabei stehen auch unabhängige Spieleproduktionen im Zentrum. Am 26. April wird außerdem der Deutsche Computerspielpreis verliehen. Da gehen 550 000 Euro Fördergeld an das Computerspiel des Jahres

17. Architekturfilmtage

31. März bis 2. April, München – Niklas Maak, Architekturkritiker bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hat ein Buch geschrieben, das er »Atlas der seltsamen Häuser und ihrer Bewohner« nannte. Der Klappentext erwähnt »eine gigantische Burg aus weißem Holz, errichtet von einem New Yorker Kunstspekulanten. Eine Halbkugel aus Beton, die ein Filmregisseur für sich und seine Geliebte auf einer Steilküste in Sardinien aufgestellt hat. Eine Hütte in Mexiko, in die sich ein amerikanischer Ex-Banker zurückgezogen hat.« Maak hat sich auf die Suche gemacht nach befremdlichen Häusern und den dazugehörigen exzentrischen Bauherren – für sein Buch. Die Bayerische Architektenkammer und ihr Kooperationspartner, das Filmmuseum München, haben es auch getan – für die diesjährigen Architekturfilmtage

Monstronale Filmfestival

20. bis 23. April, Halle (Saale) – Ein kleines Jubiläum feiert die Monstronale in diesem Jahr mit ihrer fünften Ausgabe. Die Monstronale hat sich auf Kurzfilme spezialisiert, dieses Mal unter dem Thema »Angst«. Daneben werden Preise in den Kategorien Kinderfilm, Dokumentarfilm und internationaler Film vergeben

achtung berlin new berlin film award

19. bis 26. April, Berlin – Seit mehr als zwölf Jahren bietet das Festival ein Sprungbrett für junge Filmemacher. Auch in diesem Jahr wird wieder der »new berlin film award« verliehen. Außerdem richtet das Festival ab dem 22. April eine Retrospektive für den Schauspieler Michael Gwisdek aus, zu deren Eröffnung Gwisdek selbst den Film »Der Tangospieler« (1991) vorstellen wird

Independent Days 17 – Internationale Filmfestspiele Karlsruhe

5. bis 9. April, Karlsruhe – 163 Kurz- und Langfilme aus aller Welt sind bei den 17. Independent Days in Karlsruhe zu sehen. Viele davon als Deutschlandpremieren. Dabei vereint die Filme nur, dass sie unabhängig produziert wurden. Ansonsten sind alle Formate vorhanden. Und auch bei den Filmemachern mischen sich Studentenfilmer und professionelle Regisseure

ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin

31. März bis 7. April, Berlin – Alfilm präsentiert in diesem Jahr zum achten Mal aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme aus dem arabischen Raum. Die Filme thematisieren auf unterschiedliche Weise Herausforderungen der Menschen aus dieser Region. Viele Produktionen werden von ihren Machern persönlich vorgestellt, zum Beispiel der Eröffnungsfilm Rabih über einen blinden Musiker aus dem Libanon

Peter Suschitzky / David Cronenberg

22. März bis 6. April, Wien – Elf Filme hat Regisseur David Cronenberg bisher zusammen mit dem britischen Kameramann Peter Suschitzky gedreht. Seit »Die Unzertrennlichen« (1988) setzte Cronenberg bei jedem seiner Spielfilme auf Suschitzky; zu den jüngeren zählen etwa »A History of Violence« (2006) oder »Cosmopolis« (2012). Das Filmmuseum Österreich zeigt die Arbeiten der beiden in einer Retrospektive. Am 26. und 27. März ist Suschitzky selbst anwesend

Filmfest Dresden

4. bis 9. April, Dresden – Das Filmfest Dresden wurde noch vor der politischen Wende 1989 ins Leben gerufen und sorgte mit seiner Filmauswahl in der damaligen DDR für einen Eklat. Seitdem laufen hier Kurzfilme, seit 1992 auch aus dem internationalen Raum. Die Produktionen decken ganz unterschiedliche Kategorien ab; auch ein Kinder- und ein Experimentalfilmprogramm gibt es. In diesem Jahr lässt sich vor allem die Tendenz erkennen, dass die Genregrenzen verschwimmen und die Formen freier werden
Gerhard Midding

Morgen, am 30. März, feiert Warren Beatty seinen 80. Geburtstag. Ich kann mich noch gut erinnern, wie er halb so alt wurde. Da galt er noch als unermüdlicher Verführer, als der Peter Pan der Klatschspalten und Studiohierarchien des auslaufenden New Hollywood. Die Filmmetropole war noch ein ganz anderer Ort: ein Klub, in dessen Zentrum er immer stand, obwohl er schon damals die Kunst des heroischen Zögerns beherrschte.

Unsere "steile These" des Monats April

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