Die Augen des Weges

Der peruanische Regisseur Rodrigo Otero Heraud inszeniert seinen Helden in »Die Augen des Weges« als eine Art indianischer Franziskus, der durch wunderbare Anden-Landschaften wandelt und im Dialog mit Berggeistern an die Erhaltung globaler Harmonie appelliert

Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?

Feld, Wald und Wiese: Alice Agneskirchner bringt in ihrem Dokumentarfilm »Auf der Jagd« verschiedene Haltungen zum Thema Natur, Naturschutz, Naturnutzung und Waldpflege betont unpolemisch zur Sprache

HERRliche Zeiten

Einen grausamen ökonomischen und seelischen Sadomasochismus konstatiert Oskar Roehler in einem rheinländischen Villen-Vorort, wo eine schreckliche deutsche Bourgeoisie, dubiose Immigranten und ausgebeutete Schwarzarbeiter aufeinandertreffen. Roehler gelingt mit »HERRliche Zeiten« so etwas wie Satire-Noir

7 Tage in Entebbe

José Padilha schildert in »7 Tage in Entebbe« die Entführung eines Air-France-Flugs und die spektakuläre Befreiung der zumeist jüdischen Geiseln durch eine israelische Task Force 1976: politisch umsichtig und auf eigene Weise spannend

Isle of Dogs – Ataris Reise

In seinem zweiten Animationsfilm erzählt Wes Anderson eine dystopischen Geschichte über ein Japan der Zukunft, in dem Hunde auf eine riesige, schwimmende Müllhalde verbannt werden. In Stop-Motion-Technik inszeniert und mit vielfältigen politischen Bezügen versehen, überzeugt »Isle of Dogs« als Würdigung für die Kraft der Schwachen und als Aufruf gegen Intoleranz

Weg mit den Gremien! – Das 11. Lichter Filmfest

Das Unbehagen am heimischen Kino: Das 11. Lichter Filmfest Frankfurt International machte sich auf einem Kongress Gedanken zur »Zukunft Deutscher Film«

Filmfestival in Istanbul

Die Stimmung ist überraschend entspannt. Aber es werden weniger explizit politische Filme gezeigt auf dem Filmfestival in Istanbul. Regisseure und Regisseurinnen suchen die Auseinander­setzung auf Umwegen

Kein schöner Land – Die Diagonale in Graz

Die Diagonale in Graz präsentiert die Jahresproduktion österreichischen Filmschaffens. In diesem Jahr gaben Macher und Jury dem Festival eine dezidiert politische Note

Avengers: Infinity War

Etwas überfrachtetes, aber durchaus unterhaltsames Superhelden-Spektakel, das vor allem durch die Einführung eines überzeugenden Bösewichts glänzt: »Avengers 3: Infinity War«

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