Notre Dame – Die Liebe ist eine Baustelle

Eine Architektin gewinnt auf magische Weise einen prestigeträchtigen Wettbewerb und rutscht umso tiefer in eine Lebenskrise: mal gedrechselte, mal poetische Komödie von und mit Valérie Donzelli

Moleküle der Erinnerung – Venedig, wie es niemand kennt

Andrea Segre erkundet in seinem während des Lockdowns 2020 gedrehten persönlichen Filmessay die Magie des leeren Venedig und spürt seinem verstorbenen Vater nach

The Lost Leonardo

Ein Kunstmarkt-Dokumentarfilm als packende Mischung aus Farce und Thriller, der den Weg des Leonardo da Vinci zugeschriebenen Gemäldes »Salvator mundi« vom anonymen Schnäppchen zum teuersten Kunstwerk der Welt rekonstruiert

Lauras Stern

Ein gelungene Bilderbuchadaption mit zauberhaften Momenten, die schon für kleine Kinder geeignet ist, und der Vorlage sehr nahe kommt

Harald Naegeli – Der Sprayer von Zürich

Ein lebendiges Porträt des legendären Streetart-Urvaters, das seine Arbeit im gesellschaftlichen Kontext ohne hagiographische Anwandlungen würdigt

Die Hand Gottes

Paolo Sorrentino erzählt seine Jugend im Neapel der 1980er als fellinesken Bildungsroman: opulent, warmherzig und mit groteskem Humor fabulierend

Gunpowder Milkshake

In seinem völlig überdrehten Action-Splatterfilm über eine unbesiegbare Auftragskillerin (Karen Gillan), die plötzlich an allen Fronten kämpft, berauscht sich der israelische Regisseur und Drehbuchautor Navot Papushado an Ästhetik und Action. Etwas mehr Tiefe hätte ihm gutgetan

Ein Festtag

Britische Contenance und Etikette treffen in betörender Weise auf französisches Flair in dieser Verfilmung eines Romans von Graham Swift durch die französische Schauspielerin und Regisseurin Eva Husson

Das Ende des Schweigens

Der glänzend recherchierte Dokumentarfilm setzt den Opfern der Frankfurter Homosexuellen-Prozesse der Jahre 1950/51 ein Denkmal

Drive My Car

Ein Theaterregisseur wird im Nachklang eines persönlichen Schicksalsschlags mit der Inszenierung von Tschechows »Onkel Wanja« beauftragt. Eine so geheimnisvolle wie berührende Adaption von Haruki Murakamis Kurzgeschichte. Von Ryusuke Hamaguchi mit zurückhaltender Eleganz inszeniert

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