Luna Wedler
Als Schauspieler/in:
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Poetisch und voller filmischer und literarischer Reflexionen erzählte Tragikomödie über Einsamkeit, die Magie der Poesie und das menschliche Miteinander voller eigenwilliger Charaktere. Mit einem herausragenden Cast.
In drei Epochen tragen sich auf dem Campus der Philipps-Universität Marburg drei stille, heitere Abenteuer der Entdeckung zu. Sie alle kreisen um einen stattlichen Ginkgobaum, dem zuzuhören sich lohnt. Ildikó Enyedi inszeniert ihren Film als eine Sinfonie der Sinneswahrnehmungen – aufgeweckt, verblüffend und empfänglich für die leiseste Seelenregung. Nebenbei ist ihr ein Lockdown-Film gelungen, auf den man schon nicht mehr zu hoffen wagte.
So berührend diese Geschichte über eine Studentin, ihre kleine Halbschwester, die Alkoholiker-Mutter und komplexe Zukunftsentscheidungen ist, so überfrachtet und wenig originell erzählt kommt sie daher. Getragen wird die Adaption des gleichnamigen Sensations-Bestsellers von Caroline Wahl deswegen vor allem von ihren drei exzellenten Hauptdarstellerinnen: Luna Wedler, Laura Tonke und die kleine Zoë Baier machen die meisten Schwächen von »22 Bahnen« fast wett.
Solides Roadmovie über zwei sehr unterschiedliche Menschen und wie diese ihre Trauer bewältigen: sentimental, poetisch und manchmal ganz schön skurril.
Margarethe von Trotta porträtiert die Dichterin Ingeborg Bachmann, ihre tragische Beziehung zu Max Frisch und die Suche nach Heilung. Mit mondänen Locations, stilvollen Bildern und guten Schauspieler*innen, allen voran Vicky Krieps in der Hauptrolle, bleibt der Film erzählerisch leider zu vage und zu mutlos, sowohl was die Liebesgeschichte, als auch was das Denken und das Werk Bachmanns angeht.
Die überzeugende Adaption eines der beliebtesten Kinderbücher, das nach 60 Jahren nostalgischen Charme versprüht, der sich ungebrochen in der Verfilmung wieder findet.
Skurriles Märchen, nach dem Roman von Mariana Leki, über ein Dorf im Westerwald, in dem immer jemand stirbt, wenn eine alte Frau von einem Okapi träumt.
Die Überlebensgeschichte eines jungen Juden in der NS-Zeit, der sich mit Chuzpe und Charme in der Öffentlichkeit bewegt. Nach den Erinnerungen von Cioma Schönhaus.
Ildikó Enyedi folgt erneut einer unwahrscheinlichen Liebesgeschichte. Sie erforscht die Dynamik zwischen den Geschlechtern, kann aber die schönen Oberflächen von Kostüm und Ausstattung nicht durchdringen
Gelegentlich nähert sich Christian Schwochows Film über eine neu-rechte Bewegung zwar der Kolportage an. Aber das nimmt ihm nichts von seiner Dringlichkeit. Denn Schwochow fängt die Strategien der Identitären so präzise und so hellsichtig ein, dass man sich immer bewusst ist, wie real die Gefahr ist, die von den Neuen Rechten ausgeht
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Meldung
Luna Wedler wurde 1999 in Zürich geboren. Mit 14 spielte sie in »Amateur Teens« ihre erste Rolle. 2016 begann sie ihre Ausbildung an der European Film Actor School in Zürich. Sie spielte Rollen in »Auerhaus« (2019), »Je suis Karl« (2021) und »22 Bahnen« (2025). Für »Silent Friend« erhielt sie in Venedig den Marcello Mastroianni Award als Best Young Actress.
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