Was an Empfindsamkeit bleibt

In ihrem autobiografischen Dokumentarfilmdebüt verarbeitet Daniela Magnani Hüller einen Mordversuch, den sie als 16-Jährige nur knapp überlebte. Mit einer empathischen Mischung aus Sachlichkeit und Offenheit gibt sie nicht nur Einblick in ihre persönliche Traumabewältigung, sondern zeigt gesellschaftliche und juristische Strukturen, die Femizide begünstigen.

Palästina 36

Ein fiktives Drama über den Arabischen Aufstand gegen die britischen Mandatsträger, das auf klare Fronten und einfache Bilder setzt. Die jüdische Perspektive wird komplett ausgeblendet. Annemarie Jacirs Film geht es mehr um Wirkung als um differenzierte Erkenntnis.
Vom beschaulichen Kingston upon Hull an die legendäre New Yorker ­Juilliard School: Durch die Serie »Die Ringe der Macht« wurde der Brite Robert Aramayo bekannt, für seine erste gr
Gerhard Midding

Die Liebesgeschichte bereitete ihnen das meiste Kopfzerbrechen. Sie wollte einfach nicht in den Film passen. Sie war unwahrscheinlich, ja unmöglich. Aber der Regisseur beharrte darauf: Für ihn war sie das Herz des Films. Die Lösung, die sein Autor schließlich fand, bestand aus einem einzigen Wort.

Andor Hirsch

Eindringliches Drama über Identität und Herkunft im Nachkriegseuropa. László Nemes verdichtet die Perspektive eines jüdischen Jungen im Budapest Ende der 1950er zu Momenten großer Intensität.

Sooner: »Fire Will Come«

Der auf europäische Arthouse- und Independentfilme spezialisierte Streamingdienst Sooner zeigt einen der früheren Filme von Óliver Laxe (»Sirât«).

Wir glauben Euch

In diesem packenden, im Stil des Cinéma vérité gedrehten Gerichtsdrama kämpfen bei einer Anhörung geschiedene Eltern mit ihren Anwälten um das Sorgerecht für die Kinder. Gnadenlos wird gezeigt, dass deren Wohl im juristischen Tauziehen die geringste Rolle zu spielen scheint.

Nürnberg

Im Mittelpunkt des Films von James Vanderbilt steht das fast freundschaftliche Verhältnis zwischen dem Nazikriegsverbrecher Hermann Göring und dem Militärpsychiater Douglas Kelley. Göring erscheint wie ein überlebensgroßer Filmbösewicht – und Russell Crowe in der Rolle des »Reichsmarschalls« spielt sein Gegenüber Rami Malek an die Wand.
Von Elvis über David Bowie bis Billie Eilish: Konzertfilme verbinden Ikonen, Innovation und Emotion – und boomen heute mehr denn je.

Der verlorene Mann

Demenzdrama der anderen Art, denn hier wird nicht die Krankheit in den Vordergrund gestellt, sondern eine ungeahnte Form der (Wieder-)Annäherung. Die klassischen Symptome aber bleiben nicht außer Acht.

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