Frederick Lau

Als Schauspieler/in:

Böse Gruppenmechanik: Jürgen Vogel als Lehrer, der statt über »Anarchie« zur Lektion über »Autokratie« verdonnert wird und dabei ein Experiment mit unabsehbaren Folgen beginnt
Statt Thelma und Louise sind es dieses Mal Mel und Franny auf einem vergnüglich rasanten Road Trip. Mit Witz und Verve beweisen sie unter der Regie von Karoline Herfurth, die dass sich auch Frauen auf vergnüglich freche Weise zu einem Buddy Movie zusammenraufen können: »Sweethearts«
Luxemburgischer Thriller mit Frederick Lau – und einer Verfolgungsjagd im Maisfeld, die sich vor jener aus »Der unsichtbare Dritte« nicht zu verstecken braucht: »Gutland«
Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs: Willi Herold zieht mit seiner Truppe marodierend durch Norddeutschland. »Der Hauptmann« ist eine Studie in Sachen Sadismus und Menschenverachtung
Coming-of-Age-Geschichte, Roadmovie und ein bisschen Behinderten-Romantik: David Kross und Frederik Lau als Brüderpaar. »Simpel« ist herzzerreißend und oft sehr komisch
In Wilhelm Hauffs berühmten Märchen steckt auch eine wüste Kolportagegeschichte, eine Horrorvision von einer Gier, die Menschen in Monster verwandelt. Diesen Gedanken greift Johannes Naber in seiner prominent besetzten Verfilmung »Das kalte Herz« auf, allerdings nur sehr halbherzig
Die als Schauspielerin geschätzte Karoline Herfurth führt zum ersten Mal Regie und verheddert sich mit »SMS für dich« bedauerlicherweise in den bewährten wie öden Spielregeln des Romantic-Comedy-Genres
»Schrotten!« ist eine sympathische Prollkomödie um zwei ungleiche Brüder, die sich finden müssen – auf einem Schrottplatz. Mit Lucas Gregorowicz im Anzug und Frederick Lau in Bomberjacke
Vier Angestellte müssen ihre Führungsqualitäten bei einem Überlebenstraining in freier Wildbahn unter Beweis stellen. »Outside the Box« ist eine unglaubwürdige Komödie über Absurditäten in der modernen Dienstleistungskultur
Ein kühnes, mitreißendes cineastisches Experiment, 140 Minuten in einer einzigen ungeschnittenen Einstellung: »Victoria« ist ein rauschhafter atemloser Trip durch eine Berliner Nacht

Stimme bei:

Zweites Animationsfilmabenteuer der vierbeinigen New Yorker Großstadtneurotiker, das diesmal in der übertriebenen Fürsorge des Terriers Max für das Baby seiner Herrin einen emotionalen Kern hat. Der allerdings wird nie so weit entwickelt wie bei Pixar oder Disney
»Zoomania« is ein Animationsfilm über eine Großstadt, in der alle Tierarten friedlich zusammenleben. Die schöne Ausgangsidee von einer toleranten Welt wird nach einem starken Beginn leider nicht zu einer tragfähigen Geschichte ausgebaut: Das immergleiche Prinzip vom Widerlegen von Vorurteilen wirkt didaktisch, die Krimigeschichte überkonstruiert