Danny Huston

Als Schauspieler/in:

Melancholisches, wunderbar gefühlvolles Biopic über die späten Jahre von Stan Laurel und Oliver Hardy, grandios verkörpert von Steve Coogan und John C. Reilly. Um die erlahmte Karriere in Gang zu bringen, touren die beiden Anfang der 50er-Jahre durch England
Ein vermeintliches Krimispiel entpuppt sich als echter Entführungsfall, was die Teilnehmer des Spiels erst allmählich begreifen: trotz Logiklücken und Vorhersehbarkeit ist »Game Night« eine amüsante und manchmal gar schreiend lustige Komödie
Schade, dass Tim Burton sich letztlich auf die schöne Oberfläche beschränkt und sein aufregendes Thema psychologisch nicht tiefer auszuloten versteht. Der feministische Kern ist allerdings deutlich herausgearbeitet
Ari Folman flieht in seiner eigensinnigen Adap tion von Stanislaw Lems Klassiker aus dem Realfilm in die Animation. Das ist konsequent, nur verrät der Bilderrausch Lems Endzeitvision an genau die Hollywood-Fantasie, die er eigentlich vorgibt zu kritisieren
Ein jüdischer Basketball-Trainer in den sechziger Jahren in der Bundesrepublik: trotz guter Darsteller eine etwas unausgegorene Mischung aus Holocaust- und Migrantenfilm
Nach der Ermordung Abraham Lincolns kämpft ein Anwalt um einen fairen Prozess für eine mutmaßliche Mitverschwörerin. Robert Redford erzählt in »Die Lincoln Verschwörung« den authentischen Fall historisch akkurat und mit Bezügen zu aktueller Politik. Stark gespieltes Kino mit Moral, aber ohne Brimborium
Um eine Königstochter vor dem Tod zu retten, begibt sich ein Trupp unerschrockener Kämpfer auf eine gefährliche Mission. »Kampf der Titanen« ist ein in der griechischen Sagenwelt angesiedeltes Fantasy-Abenteuer der geradlinigen und soliden Art
Ein Cop fahndet nach dem Mörder seiner Tochter und kommt einer politischen Verschwörung auf die Spur. »Auftrag Rache« ist ein angenehm altmodischer, nicht immer schlüssiger Thriller, der nicht zuletzt von seinem großartigen Darstellerensemble lebt, allen voran ein sichtlich gealterter Mel Gibson
Die Folge, die erzählt, wie alles begann: Hugh Jackman führt unter der Regie von Gavin Hood vor, wie seine Figur zu dem Wolverine wurde, den man aus den bisherigen Teilen der »X-Men«-Saga schon kennt
Cuaróns apokalyptischer Science-Fiction-Film um die letzte Schwangere der Welt ist im Detail interessant und visuell über weite Strecken gelungen, krankt aber an einer spekulativen, wenig aussagekräftigen Story