Concorde Filmverleih

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Haihorror der minimalistischen Sorte: Vier Teenager gehen in einer versunkenen Mayastadt auf Tauchgang und drohen zu Fischfutter zu werden. Abgesehen vom faszinierenden Schauplatz und etwas grimmigem Humor ist »47 Meters Down: Uncaged« eine eher dröge Angelegenheit, allzu unglaubwürdig und geschwätzig
Mit seinem stimmungsvoll inszenierten Sci-Fi-Thriller »I Am Mother« gelingt Grant Sputore eine originelle Variante des postapokalyptischen Genrefilms
Drei Fabrikarbeiterinnen geraten dank einer bizarren Fügung an eine Tasche voll Geld. Alsbald sind ihnen Drogenhändler und ein undurchsichtiger Polizist auf den Fersen. Allan Mauduit jagt seine Hauptdarstellerinnen (Cécile de France, Yolande Moreau und Audrey Lamy) von einer Bredouille in die nächste und lässt ihnen wenig Raum, ihr komödiantisches Talent zu entfalten
Im dritten Teil der Filmserie um den von Keanu Reeves gespielten Profikiller verwandelt sich John Wicks Welt in eine kafkaeske Version unserer globalisierten Wirklichkeit. Eine spannende Entwicklung, die aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass die routiniert inszenierten Actionszenen nicht an die Kampfchoreographien der früheren Filme heranreichen
Einmal mehr stürzt sich Nicole Kidman mit Haut und Haar auf eine Rolle, die ihr psychologisch wie optisch Neues abverlangt. All ihr Einsatz fruchtet allerdings nur bedingt, weil das Drehbuch von »Destroyer« auch mit einer Frau im Zentrum über weite Strecken nur die üblichen Antihelden-Ermittler-Klischees auffährt
Ein wohltuend zurückhaltender Familienfilm über das Sterben, mit einer 12-jährigen Heldin und ihren Ticks, ihrer todkranken Schwester und dem Vater, der sich als Sterbebegleiter engagiert. Feiner Humor, großartiges Ensemble: »Glück ist was für Weicheier«
Ein neues unwirtliches Kapitel der Exerzitien des Lars von Trier. Dieses Mal folgt er den Spuren eines Serienkillers, der seine hässlichen Taten als schöne Kunst zelebriert: »The House That Jack Built«
Der altmodische U-Boot-Thriller straft seinen martialischen Titel »Hunter Killer« durchaus Lügen: Suspense bezieht das Tauziehen zwischen US-Marines und putschierenden russischen Militärs aus dem Ringen um Vertrauen und Deeskalation. Eine ungewöhnliche Rolle für Gerard Butler – und ein letzter, wehmütiger Auftritt des verstorbenen Michael Nyquist
Nach Jahrzehnten endlich vollendet: Terry Gilliams Film »The Man who killed Don Quixote« um den Ritter von der traurigen Gestalt. Furios zwischen den Zeitebenen springend sind doch gerade die Randfiguren ungelungen
Eine gewissenhafte Familienrichterin (Emma Thompson) muss entscheiden, ob ein leukämiekranker 17-Jähriger gegen die religiöse Überzeugung seiner Eltern eine lebensrettende Bluttransfusion erhalten soll. Geschickt verwebt Richard Eyre in seiner Ian-McEwan-Verfilmung »Kindeswohl« den juristischen Konflikt mit der Studie einer Ehekrise: eine sehr britische Reflexion über Wahrheit, Würde und Empfindsamkeit