Concorde Filmverleih

Im Verleih:

Düsteres Rachedrama aus Dänemark, in dem ein irakischstämmiger erfolgreicher Arzt dem Mörder seines in schlechte Kreise geratenen Bruders nachforscht. Mit betont cooler Ästhetik zeigt sich »Darkland« mehr an Genrevorbildern wie »Drive« als an Sozialschilderung interessiert
Ein Serienkiller geht um im viktorianischen London. Stimmungsvoller Psycho-Thriller, der durch seine opulente Ausstattung und treffende Besetzung überzeugt, allerdings an einem schwachen Drehbuch krankt
Eine junge Frau, die Audiodeskriptionen für Blinde verfasst, und ein Fotograf, der das Augenlicht verliert, helfen sich gegenseitig. »Radiance« ist ein eintöniges, hart am Rande zum sentimentalen Kitsch entlang schrammendes Drama über Trauer und Verlust
Eine dänische Regisseurin dreht einen Film über die heroische Epoche des britischen Kinos: Liebevoll erweist die Verfilmung des Romans von Lissa Evans durch Lone Scherfig den Frauen und Männern ihre Reverenz, die während des Blitzkriegs unverbrüchlich an die Macht der Bilder glaubten: »Ihre beste Stunde«
Nach schmerzlicher Trennung samt Sorgerechtsstreit wird die Enddreißigerin Jeanne (Audrey Dana auch als Autorin und Regisseurin) einer heilsamen Körpertausch-Schocktherapie unterzogen. Das Gemächt zwischen den Beinen eröffnet ihr die männliche Perspektive, was vor allem plakativ und gelegentlich auch ganz charmant wirkt: »Mein neues bestes Stück«
Um den Familienvater Mack von seiner Trauer über die Ermordung seiner kleinen Tochter zu erlösen, lädt Gott ihn höchstpersönlich zu einem Besinnungswochenende ein. »Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott« ist erbaulicher Hochglanzkitsch nach einem Bestseller des Amerikaners William Paul Young
Enttäuschendes Sequel zur Bestsellerverfilmung »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«. Die fehlende Romanvorlage für die Fortsetzung erklärt, aber entschuldigt nicht die mangelnde Substanz des Drehbuches, das hektisch Ort und Zeitebenen wechselt und dabei zunehmend seine originelle Hauptfigur aus dem Blick verliert
Ein junger Priester wird im Japan der Christenverfolgungen des 17. Jahrhunderts mit den Grenzen seines Glaubens konfrontiert: Martin Scorsese gelingt in seinem exzellent fotografiertem Film »Silence« das Kunststück eines tiefreligiösen Dramas, das zugleich (unfreiwillige?) Religionskritik übt
Im zweiten Teil der Saga um den von Keanu Reeves gespielten Profikiller John Wick setzt Regisseur Chad Stahelski seine Ideen von einem Actionkino, das konsequent mit den heutigen Inszenierungskonventionen des Genres bricht, noch konsequenter um
Die Coming-of-Age-Komödie »Radio Heimat« nach Motiven von Frank Goosen entpuppt sich als liebevoll detailgenauer Ausstattungsfilm, der allerdings kaum über den Charakter eines Fotoalbums hinausreicht