Caroline Nataf

Produzent/in von:

Der rätselhafte Tod des tunesischen Onkels wird für seine aus Frankreich angereiste Nichte zum Anlass für eine Spurensuche und in Folge eine Auseinandersetzung mit ihrer Identität als lesbische Frau in einem konservativen arabischen Umfeld: elegant inszeniertes und zärtliches Drama, das mit der Beschreibung des familiären Verschweigens Einblicke in eine repressive Gesellschaft gewährt.
Az macht Jess einen Heiratsantrag, doch die lehnt ab. Was folgt, ist eine RomKom, die angriffslustig um genderspezifische Verhaltens-Klischees und kulturell determinierte Erwartungshaltungen kreist, dabei jedoch immer wieder in sattsam bekannten genretypischen Irrungen und Wirrungen stecken bleibt. Irgendwie couragiert, aber irgendwie auch langweilig.