Alexander Fehling

Drehbuchautor/in von:

Ein junger Deutscher verläuft sich auf einer Afrikareise in den Sümpfen des Okavango- Flussdeltas. Jan Zabeils fast meditative Auseinandersetzung mit der Sehnsucht nach Grenzerfahrung und freier Natur ist auch eine Abrechnung mit den westlichen Vorstellungen von Afrika

Als Schauspieler/in:

Trotz sympathischer Darsteller ist diese Romanadaption über zwei Unbekannte, die sich via Internet näher kommen, eine allzu lauwarme Angelegenheit, weil es ihrer Liebesgeschichte an dramatischer Fallhöhe mangelt
Spannender Politthriller, in dem die Arbeitsprinzipien des deutschen Geheimdienstwesens anhand einer komplexen Fallgeschichte aus der Innensicht veranschaulicht werden. Mit guter Besetzung und routinierter Spannungsdramaturgie ist »Das Ende der Wahrheit«, mit wenigen Abstrichen, ein Beispiel für gelungenes Genre-Kino Made in Germany
Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs: Willi Herold zieht mit seiner Truppe marodierend durch Norddeutschland. »Der Hauptmann« ist eine Studie in Sachen Sadismus und Menschenverachtung
Jan Zabeil zeichnet die Konflikte und Kämpfe innerhalb einer Patchwork-Familie zwar psychologisch sehr genau nach. Aber er überlädt das brillant gespielte und inszenierte Drama »Drei Zinnen« auch und sabotiert so selbst seinen psychologischen Realismus
Die ambitionierte, hochkarätig besetzte Verfilmung des Romans »In Zeiten des abnehmenden Lichts« von Eugen Ruge arbeitet sich an einem relevanten Thema ab, ohne dabei auf den Punkt zu kommen
Die satirisch gemeinte Komödie über Zivilisten, die israelischen Militärs bei einem geplanten Atomschlag auf den Iran in die Quere kommen, ist eine fast exklusiv israelische Übung in Selbstironie – was, da auch der politische Kontext ausgeklammert wird, mehr befremdlich als lustig anmutet
Anhand der Ermittlungen eines Staatsanwalts gegen NS-Täter rekonstruiert Giulio Ricciarelli in »Im Labyrinth des Schweigens« berührend und aufrichtig die Vorgeschichte des ersten Auschwitzprozesses in Frankfurt am Main
Mit dieser nicht durchdachten romantischen Komödie, in der Michael »Bully« Herbig einen beratenden Schutzengel für einen von Alexander Fehling gespielten Millionär gibt, dürfte Herbig es selbst seinen eingefleischten Fans eher schwermachen
Die systematische Ermordung von zwei Millionen jüdischer Zivilisten durch deutsche Spezialeinheiten an der Ostfront ab 1941 rekons­truiert dieser Film durch Zitate aus Briefen, Tagebüchern und Protokollen. Auf der Bild­ebene versucht er dabei, mit Verfremdungen zu arbeiten, was ihm nicht immer gelingt
Widerstand und Anpassung in der DDR als grobe Muster: Alexander Fehling und August Diehl spielen zwei Freunde, die im Gefängnis beziehungsweise bei der Stasi landen, bevor der Mauerfall den Richtigen recht gibt

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Tipp
Wenn der Alltag aus Feiern und Drogen besteht: Mit vielen prominenten Schauspielern in überraschenden Rollen entwickelt Amazons »Beat« (Start: 9.11.) Suchtpotenzial
Tipp
am 6.2. um 20:15 Uhr, ARD – Der TV-Zweiteiler über den jungen Journalisten David Burger arbeitet sich an großen Vorbildern ab und verliert sich dabei leider in optischen und inhaltlichen Klischees
Meldung
Alexander Fehling ist in diesem Monat im Fernsehfilm »Der Fall Barschel« zu sehen