Es war einmal in Deutschland...

In »Es war einmal in Deutschland...«, seiner Tragikomödie über Shoah-Überlebende, die sich 1946 in Deutschland als Hausierer durchschlagen, tut sich der belgische Regisseur Sam Garbarski schwer damit, den spezifischen Humor der Romanvorlage einzufangen

The Birth of a Nation: Aufstand der Freiheit

Das Sklavendrama, das von der Reifung eines schwarzen Laienpredigers zum Anführer einer Revolte erzählt, überzeugt trotz konventioneller Form durch seine Perspektive, die sich klassischen Opferstigmatisierungen verweigert. Im letzten Drittel bedient »The Birth of a Nation« jedoch mit seinem maskulinen Blick auf sexuelle Gewalt althergebrachte Rache-Thriller-Klischees

Gold

Ein Mann findet Gold im indonesischen Dschungel, was jede Menge intriganter Geschäftsleute und Banker auf den Plan ruft. Matthew McConaughey verkörpert wuchtig die Hauptrolle, »Gold« schwankt in seinem Tonfall zwischen Drama und satirischen Momenten

Geschichte einer Liebe – Freya

Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn porträtieren in ihrer berührenden Doku »Geschichte einer Liebe« anhand von Briefen und Interviews Freya und Helmuth von Moltke

A United Kingdom

Die Kraft der Liebe zwischen einem afrikanischen König und einer weißen Londonerin als Motor politischer Umwälzungen: Amma Asante setzt als Regisseurin in »A United Kingdom« weniger auf die Wucht des Dramas als auf feine Emotionen

The Founder

Selten wurde eine Wirtschafts- und Firmengeschichte so vielschichtig erzählt wie in John Lee Hancocks knapp zweistündigem Film »The Founder« mit Michael Keaton als Begründer der Burgerkette McDonald's

Zu guter Letzt

Shirley MacLaine überzeugt in »Zu guter Letzt« in der Rolle einer vereinsamten Geschäftsfrau mit Kon­trollwahn, deren später Sinneswandel als komödiantisches Feelgoodmovie mit melancholischen Zwischentönen bebildert wird

Zazy

»Zazy« ist ein deutscher Film noir zwischen Alpensonne und Scheinwerferlicht, der mit vielen Klischees und wenig Sinn für feinere Nuancen zwischen Genrestück und Fernsehspiel dümpelt

Tu nichts Böses

Claudio Caligaris Film »Tu nichts Böses« über zwei Freunde, die sich mit Drogengeschäften durchschlagen, hatte in Venedig erst nach seinem Tod Premiere. Dieses Vermächtnis ist ein kleines, einnehmend besetztes Meisterwerk der Einfühlung, das sich einem verlorenen Milieu ohne Vorurteile nähert

Queen of Katwe

Mira Nair verfilmt in »Queen of Katwe« die wahre Geschichte eines Mädchens aus den Slums von Uganda, das zum Schachwunderkind aufsteigt, mit sympathischem Lokalkolorit

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