"Was tut sich?" mit Max Zähle (3.5.) und dem »Hessen-Tatort« (4.5.)

© Port au Prince


Was tut sich?: »Schrotten!« am 3. Mai

Sein Film »Schrotten!« gewann in diesem Jahr beim Filmfest Max-Ophüls-Preis den Publikumspreis. Max Zähle, geboren 1977, aufgewachsen in Celle, begann während seines Studiums der »Kommunikation der audio- und visuellen Medien«, erste Kurzfilme zu inszenieren. Von 2008 bis 2010 absolvierte er an der Hamburg Media School ein Aufbaustudium im Fachbereich Filmregie. Zähles Kurzfilm »Raju«, 2010 in Kalkutta gedreht, wurde mehrfach ausgezeichnet: Er erhielt 2011 den Studentenoscar in Bronze und war 2012 für den Oscar in der Kategorie »Bester Kurzfilm« nominiert. 

Max Zähle
»Schrotten!«, den wir als Vorpremiere vor dem Kinostart am 5.5. zeigen, handelt davon, wie sich ein Anzugtyp nicht nur mit seinem Bruder (»Vollblut-Schrotti«) arrangieren, sondern auch zu seiner Vergangenheit bekennen muss. Nach dem Film spricht epd-Redakteur Rudolf Worschech mit Zähle.

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Vorstellungsbeginn am 3. Mai um 20.15 Uhr

 

Was tut sich?: »Tatort – Im Schmerz geboren« am 4. Mai

»Tatort – Im Schmerz geboren« (2014)

In Deutschland entsteht kaum ein Kinofilm ohne Beteiligung durch das Fernsehen. Öffentlich-rechtliche wie private Sendeanstalten ermöglichen Filmproduktionen und sind häufig schon frühzeitig mit im Boot. Sie entscheiden mit, welche Kinofilme realisiert werden können. In unserer Special-Veranstaltung am 4.5. soll daher die Frage beleuchtet werden: Wie sieht die Arbeit eines Redakteurs eigentlich aus? Was sind Erfolgsrezepte, wie verläuft die Zusammenarbeit mit Drehbuchautoren und Regisseuren? Und lässt sich ein Kinofilm heute überhaupt noch von einem Fernsehfilm unterscheiden? Zu Gast sind zwei Redakteur/innen des Hessischen Rundfunks, Liane Jessen und Jörg Himstedt, die mit ihrem Tatort den umgekehrten Weg gegangen sind: Ihr vielfach ausgezeichneter Hessen-Tatort »Im Schmerz geboren« mit Ulrich Tukur ist ein wagemutiger Fernseh-Tatort voller Kinofilmanleihen, der auch auf der großen Leinwand Eindruck macht. Nach der Vorführung sprechen epd-medien Redakteurin Diemut Roether und Urs Spörri (dfm) mit den beiden HR-Redakteuren sowie Florian Schwarz (Regie) und Michael Proehl (Drehbuch).

Vorstellungsbeginn am 4.Mai um 20.15 Uhr

Kino im Deutschen Filmmuseum

Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Karte

Vorverkauf an der Museumskasse
Di – So 10 Uhr bis 20 Uhr
Tel.: +49 (0)69 961 220 – 220

Die Reihe »Was tut sich – im deutschen Film« ist eine Kooperation von epd Film mit dem Deutschen Filmmuseum Frankfurt.

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