Paula Beer

Als Schauspieler/in:

Der neue Film von Christian Petzold ist ein modernes Spiel mit dem Märchenmythos der Wasserfrau, eine Meditation über die Liebe, eine Hommage an die Wasserstadt Berlin und der bisher romantischste Film des Regisseurs
Die thematisch interessante, von biografischen Tatsachen inspirierte Hommage an Gerhard Richter reduziert Kunst auf einen Abbildrealismus: »Werk ohne Autor«
Das Kino als Zeitmaschine, die gleichzeitig in zwei Epochen haltmacht: Christian Petzold verlegt Anna Seghers' Exilroman »Transit« nicht einfach in die Gegenwart, sondern lässt die Historie im Jetzt weiterwirken
»Frantz«, François Ozons Neuinterpretation eines weniger bekannten Lubitsch-Melos, ist ein artifizieller Schwarzweißfilm über eine Liebe zwischen zwei Männern, die nicht nur durch den Krieg unmöglich wird
Vier Jugendliche müssen über die Weihnachtstage in einer psychiatrischen Klinik bleiben: Theresa von Eltz' Kinodebüt »4 Könige« ist zwar nicht frei von Psychiatrieklischees, besticht aber durch seine sensible Darstellung
Sam Riley als einsamer Rächer dieses alpinen Westerns fasziniert mit wenigen Worten und präzisen Schüssen vor grandioser Winterkulisse. Sehr schön auch, dass Regisseur Prochaska in »Das finstere Tal« auf alles Tarantinoeske verzichtet
Man muss – trotz einiger Unzulänglichkeiten – den Hut ziehen vor einem außergewöhnlichen waghalsigen Film aus Deutschland, der sich traut, in jeder Hinsicht über die Stränge zu schlagen: »Poll«

Weitere Inhalte zu Paula Beer

Blogeintrag
Es ist ein Film der Gesichter. Schon die Eröffnungsszene ist eine grandiose Nahaufnahme, die viel verspricht, was der Film später einlösen wird. Stumm blicken Paula Beer als Undine und Jacob Matschenz einander an und man weiß sofort, dass hier etwas zu Ende geht. Eine Liebe stirbt und damit auch die Zukunft des Paares.