Milan Peschel

Als Schauspieler/in:

Die visuell uninspirierte Adaption des Michel-Ende-Klassikers »Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer« vermag weder inszenatorisch noch schauspielerisch eigene Akzente zu setzen
Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs: Willi Herold zieht mit seiner Truppe marodierend durch Norddeutschland. »Der Hauptmann« ist eine Studie in Sachen Sadismus und Menschenverachtung
Bestürzend unlustige deutsche Komödie, die in neue Dimensionen der Vorhersehbarkeit vordringt
Für welchen von zwei Männern würde sich Kati (Jessica Schwarz) entscheiden, wenn die Zeit fünf Jahre zurückgedreht wird? Aus dem Zeitreise-Szenario von Kerstin Gier kann Pepe Danquart in »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« nur laue Romcom-Funken schlagen
In Wilhelm Hauffs berühmten Märchen steckt auch eine wüste Kolportagegeschichte, eine Horrorvision von einer Gier, die Menschen in Monster verwandelt. Diesen Gedanken greift Johannes Naber in seiner prominent besetzten Verfilmung »Das kalte Herz« auf, allerdings nur sehr halbherzig
Der letzte Teil der Rico-und-Oskar-Geschichten nimmt uns diesmal mit an die Ostsee. Großartige Schauspieler machen auch dieses abschließende Abenteuer wieder zu einem unterhaltsamen Vergnügen
Mit Preisen überhäuft, gehört Andreas Steinhöfels Roman mittlerweile zur Schullektüre. Neele Leana Vollmars mit Karoline Herfurth, David Kross und Ronald Zehrfeld sehr namhaft besetzte Verfilmung wird der Vorlage auf wunderbare Weise gerecht
In seiner Therapie-Crashing-Komödie bedient Anno Saul (Kebap Connection) gnadenlos alle Klischees: Vom bärtigen Guru über labil-notgeile Psychofrauen bis hin zur therapeutischen Reinszenierung genitaler Problemstellungen lässt der Film keine noch so abgeschmackte Pointe aus. Milan Peschel als Playboy hat gute Chancen, als Fehlbesetzung des Jahres prämiert zu werden
Matthias Schweighöfer setzt auch in seiner zweiten Regiearbeit häufig auf eher derbe Späße und platte Klischees
Andreas Dresen erzählt in seiner typischen semidokumentarischen Inszenierung vom Sterben im Mikrokosmos einer Familie. »Halt auf freier Strecke« ist ein nüchterner und doch ergreifender Film, der zeigt, wie das Sterben auch zum Leben gehört

Stimme bei:

In der 3D-Animationskomödie über ein ­Druiden-Casting werden bekannte Asterix-Motive zu einer Geschichte zusammengefügt, der es trotz Drive und Witz am legendären Esprit der Comicvorlagen mangelt
Eingefleischte Fans müssen sich zwar erst an 3D gewöhnen. Aber schon bei der ersten Wildschweinjagd zeigen sich die Vorteile des Formats: Noch nie sind Römer so malerisch durch die Luft geflogen