John Cusack

Drehbuchautor/in von:

Stephen Frears' turbulente Komödie »High Fidelity« über Männer und ihre Top Five überzeugt durch seine warmherzigen Figuren und die musikalische Grundstimmung

Als Schauspieler/in:

Bill Pohlads Film »Love & Mercy« über das Leben von Beach Boys-Mastermind Brian Wilson ist mehr als eine gewöhnliche Musikerbiografie. Er beschreibt die kreativen Prozesse einer Neuerfindung und lässt dabei tief in die Seele eines getriebenen Künstlergenies blicken
Cronenberg zeichnet in seiner Hollywood-Satire ein abgründiges, ja infernalisches Bild der Traumfabrik. Seine Protagonisten sind getrieben von Geltungssucht und Missgunst, ihre innere Leere gebiert Gespenster. Die distanzierte Eleganz der Inszenierung kann man da als kalt oder gar sadistisch auffassen, doch in all der Monstrosität finden sich auch Momente der Zärtlichkeit
John Cusack als smarter, sympathischer Verlierer in einer uninspirierten »Casablanca«-Hommage, die in der historischen Kulisse von Shanghai am Vorabend des japanischen Überfalls auf Pearl Harbour angesiedelt ist
Welt unter. Schon wieder. Dieses Mal schichtet Roland Emmerich die Kontinentalplatten um und liefert die Bilder zum Katastrophenkapitalismus. »Independence Day« sieht nach dem »2012«-Ride viel smarter aus
Mit großem technischem Aufwand hat Gary Fleder einen Gerichtsfilm inszeniert, in dem die Intrigen hinter den Kulissen zynisch die Grenzen des amerikanischen Justizsystems offenlegen
Stephen Frears' turbulente Komödie »High Fidelity« über Männer und ihre Top Five überzeugt durch seine warmherzigen Figuren und die musikalische Grundstimmung
Die bestechend umgesetzte "Antikriegs"-Thematik ist nur eine der verschiedenen inhaltlichen Ebenen, auf denen sich Malicks Film bewegt. Die unaufdringlichen Bezüge zu bildender Kunst, Lyrik, Philosophie und altertümlichen Naturmythen, gebunden zu einem Blick auf die Natur der Natur, machen ihn zu einer der außergewöhnlichsten Arbeiten des neueren amerikanischen Kinos

In der Dokumentation:

Gibt es etwas, was sie schon immer über Woody Allen wissen wollten und in Wild Man Blues nicht erfahren haben? In Robert Weides Dokumentarfilm steht nun endlich der Filmemacher und nicht der Musiker im Vordergrund. Weit mehr als nur die Dokumentation eines kreativen Lebens – im besten Sinne ein Woody-Allen-Film