Frank Arnold
Filmkritiken von Frank Arnold
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Mischung aus Leidensgeschichte und Rachefantasie, die als Märchen einigermaßen funktioniert und in Caleb Landry Jones mit einem überzeugenden Hauptdarsteller aufwarten kann.
Dokumentarfilm über den deutschen Avantgarde- und Animationsfilmpionier Oskar Fischinger (1910-1967), In einem langen Interview, geführt 1993, gibt seine Witwe (und engste Mitarbeiterin) Elfriede Fischinger auf lebendige und persönliche Weise Auskunft über die Arbeit ihres Mannes, dessen kurze Filme abstrakte Formen mit Musik verbanden.
Die neugierige Maus Célestine und der brummelige Bär Ernest begeben sich in Ernests Heimatland Charabie, wo sie mit einer autoritären Ordnung konfrontiert werden. Bezaubernder Animationsfilm in pastellfarbenen Tönen, dessen Animation Raum für die Phantasie des Zuschauers lässt.
Erwachsenwerden und dem Lebensgefühl von vier Mädchen, bevor sie nach der Schule ihre eigenen Wege einschlagen. Eingebettet in eine Empowerment-Geschichte rund ums Skaten.
Porträt der Holländerin Tanja Nijmeijer, die sich als 24Jährige in Kolumbien den Guerillas der FARC anschloss, die seit 1964 den längsten Bürgerkrieg Lateinamerikas führte. Die Veröffentlichung von (selbst-)kritischen Aufzeichnungen, die die Armee 2007 erbeutet, macht sie zu einer Medienperson, über die viele Spekulationen kursieren. In diesem Film kann sie aus ihrer Sicht erzählen, bleibt bei einigen grundsätzlichen Fragen (wie der Zusammenarbeit der FARC mit Drogenkartellen) vage.
Aus den trostlosen Lebensumständen auf einer texanischen Farm 1918 flüchtet eine junge Frau in Kinoträume, in denen sie ein Star ist. Bei deren Verwirklichung wird sie sich von niemandem aufhalten lassen. Das Prequel zum letztjährigen Splatterfilm »X« ist trotz mehrerer drastischer Mordszenen eher das Drama einer Figur, intensiv verkörpert von Mia Goth, die hier auch als Co-Autorin fungiert.
Als Babs zu ihren neunten Geburtstag von ihrem gerade aus Amerika zurückgekehrten Großvater ein Ferkel bekommt, ist ihre Freude groß. Doch verbindet der Großvater mit seinem Geschenk vielleicht finstere Absichten? Der im Stop-Motion-Verfahren gedrehte Animationsfilm schafft es, in nur siebzig Minuten wichtige Fragen anzuschneiden und komplexe Figuren zu entwerfen.
Eine deutsche Einheit von SS-Leuten, die sich 1944 in Finnland auf dem Rückzug befindet, begegnet einem Goldsucher, der den Kampf mit ihnen aufnimmt. Da er aus dem vorherigen Krieg mit dem Beinamen »der Unsterbliche« zurückkam, ist das Endergebnis der ungleichen Auseinandersetzung vorhersehbar, diese »Rambo«-Variante hält das Interesse des Zuschauers wach durch liebevolle und überraschende Details, seine Gewalttätigkeit wird nie selbstzweckhaft.
Animationsfilm aus dem Hause Illumination (»Die Minions«), basierend auf dem gleichnamigen Videospiel, dessen Protagonist, der knuffige Klempner Mario, laufen, springen und Hindernissen ausweichen muss. Die teilweise interessanten Figuren entschädigen für die schlichte Handlung.
In seinem dritten Spielfilm lässt Brandon Cronenberg die erzählerische Strenge seiner vorherigen Arbeiten vermissen; die satirische Betrachtung westlicher Bohemiens, die in einem unterentwickelten Land Luxusurlaub machen und lustvoll über die Stränge schlagen, geht in effektvoll überzogenem Körperhorror unter.
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Tipp
Viele Themen verknüpft die zweite Staffel mit den sich zuspitzenden Ereignissen, wenn ein tragischer Unfall auf hoher See es nötig macht, Spuren zu verwischen.
Thema
Mohammad Rasoulof ist schon immer dahin gegangen, wo es wehtut. Sein neuer Film »Die Saat des Heiligen Feigenbaums« wurde heimlich gedreht – eine scharfe Anklage gegen das iranische Regime. Der Regisseur im Interview mit Frank Arnold.
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Starthilfe für »Nosferatu«: Die ersten vier Filme des Regisseurs Robert Eggers.
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Zum 75. Geburtstag von Pedro Almodóvar gibt's zehn seiner Filme in einer Box.
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