Clémence Poésy

Als Schauspieler/in:

Die bemerkenswerte und bittere Geschichte von Marcel Marceau, seinem Heldenmut und der lebensrettenden Kraft der Kunst im Frankreich des Zweiten Weltkriegs mag von Regisseur Jonathan Jakubowicz filmisch konventionell und auch ein wenig oberflächlich umgesetzt sein. Ihrer Faszination tut das nur bedingt Abbruch
Christopher Nolan verbindet sein autorenspezifisches Lieblingsthema, die Philosophie der Zeit, mit Erzählmustern des Spionagethrillers – ästhetisch virtuos und technisch innovativ. Der Film zeigt einen Regisseur auf der Höhe seines Schaffens und bietet ein ebenso komplexes wie intensives Kinoerlebnis für ein großes Publikum
Gelungene Mischung aus Familiengeschichte und Abenteuerfilm, die am Ende in einem visuell und emotional berührenden Moment des Staunens kulminiert
Statt ein paar Stunden sitzt der Autor James Lord dem Bildhauer Alberto Giacometti in dessen Pariser Atelier fast drei Wochen Modell und wird dabei Zeuge des künstlerischen Ringens. Basierend auf der Biografie von Lord schafft Stanley Tucci mit »Final Portrait« ein ungewöhnliches Künstlerporträt
Mit unangestrengter Vater-Tochter-Chemie und fröhlichem Feelgood-Flair überspielt Hugo Gélin in »Plötzlich Papa« die recht ungelenke Konstruktion der Geschichte um einen bindungsscheuen Junggesellen, der durch ein Baby domestiziert wird
»Mr. Morgan's Last Love« ist eine gediegene, zurückhaltend herzige Bestsellerverfilmung: Im Mittelpunkt steht die Begegnung eines verbitterten Witwers (Michael Caine) mit einer jungen Tanzlehrerin (Clémence Poésy), aus der ein wechselseitiger Lernprozess und beinahe eine Romanze wird
Danny Boyle überrascht mal wieder alle: Sein Ein-Personen-Drama ist wie eine spirituelle Meditation über die Urkraft des Lebens. James Franco brilliert in der bislang besten Rolle seines Lebens
Das Spielfilmdebüt des Regisseurs Martin McDonagh überzeugt neben seiner erfrischend unkonventionellen Profikiller-Geschichte vor allem durch das beeindruckende Spiel von Farrell und Gleeson

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Tipp
Olivier Nakache und Éric Toledano, die Regisseure von »Ziemlich beste Freunde«, haben das Konzept der israelischen Therapieserie »Betipul« adaptiert. Ihre Version, die arte-Produktion »In Therapie«, beginnt unmittelbar nach dem Attentat auf das Bataclan