Barnsteiner Film

Im Verleih:

Essayistisches Dokumentarexperiment über Politik, Religion und Historie der USA. Das Debüt des deutschen Regisseurs Benjamin Schindler lebt vom assoziativen Zusammenspiel unterschiedlichster stilistischer Elemente
Film über die Gründerin von »medica mondiale« und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, die sich seit 25 Jahren als Frauenärztin für Opfer sexualisierter Gewalt einsetzt
Sympathische Komödie um drei Frauengenerationen in einer Familie, der man an manchen Stellen etwas mehr Witz und etwas weniger Biederkeit gewünscht hätte
In seinem streng komponierten Debüt »Die Einsiedler« erzählt Ronny Trocker die Geschichte vom Bauernsohn Albert und seinen Eltern, die in archaischen Verhältnissen auf einem Berg leben. Eine stark gefilmte, aber etwas zu blutleere Geschichte um Tradition, ­Moderne, ­Familie und Liebe
Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn porträtieren in ihrer berührenden Doku »Geschichte einer Liebe« anhand von Briefen und Interviews Freya und Helmuth von Moltke
»Enklave« ist ein Film, der zeigt, was vom Kriege übrig blieb. Die kleinen serbischen Dörfer, die komplett vom Kosovo umschlossen sind, bewahren hartnäckig ihre Zugehörigkeit zu Serbien, obwohl in der Realität kaum noch Verbindungen bestehen. Und es sind nicht zuletzt die Kinder, die darunter leiden
In einem tristen österreichischen Vorort erschießt ein Polizist einen jugendlichen Supermarkteinbrecher. »Einer von uns« ist ein fantastisch fotografierter Film über die Ödnis
Mit einem starken Ensemble leuchtet Elfi Mikesch in ihrem persönlichsten Film »Fieber« ein düsteres Kapitel ihrer Kindheit aus
Trendiger Berlin-Film, der kein Klischee scheut, aber aus seinen Stereotypen eben doch Individuen macht und keine Angst vor heiklen Themen hat. Bild und Musik gehen in »Meier Müller Schmidt« eine schöne, immer wieder sehr schnelle Verbindung ein, die keine Langeweile aufkommen lässt
Regisseur Hüse­yin Karabey, in Istanbul geboren, widmet der langen Passion des kurdischen Volkes in der Türkei mit »Folge meiner Stimme« einen kunstvollen und berührenden Film, der sich neben den Arbeiten von Yilmaz Güney und Bahman Ghobadi nicht verstecken muss