Anke Sterneborg
Filmkritiken von Anke Sterneborg
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Basierend auf dem gleichnamigen Sachbuch des schwedischen Ökologen und Umweltaktivisten Andreas Malm fächert Daniel Goldhaber die verschiedenen Positionen zum Klima-Aktivismus auf viele Figuren auf, ohne dass es konstruiert wirkt. Die Wut der jungen, sich radikalisierenden Aktivisten pulsiert durch diesen so spannenden wie dringlichen Öko-Heist-Thriller.
Dank fein austarierter Dialoge und bezaubernd nuancierter Spiellust wird eine legere Einladung zum Apero unter Nachbarn zum vergnüglich bösen, dezent komischen, brillant getimten und immer wahrhaftigen Paartherapietheater, und das so melancholisch nachdenkliche wie befreiend lustige Schweizer Remake einer spanischen Erfolgskomödie zum erfrischenden Vergnügen.
Mit einem wahrlich schillernden Bösewicht gelingt es Louis Leterrier, die bewährte Nummernrevue von spektakulären Actionszenen in einen erzählerischen Rahmen einzubinden. Eine durch Rom polternde, riesige Kugelbombe und der Showdown am portugiesischen Aldeadávila-Damm liefern große Kinomomente.
Eine Schule als Mikrokosmos der Gesellschaft: Bei İlker Çatak ist das kein theatralisches Lehrstück, sondern ein mitreißendes, fast schon melodramatisches Abenteuer mit großartigen Schauspieler*innen, allen voran die in widersprüchlichsten Gefühlen funkelnde Leonie Benesch.
Das neue gemeinsame Projekt von Matt Damon und Ben Affleck ist tatsächlich ein großer Wurf geworden: ein Sportdrama, das nicht auf dem Feld spielt, sondern in Büros und Konferenzräumen. Und ein Film, der spannend ist, obwohl das Ende bekannt ist.
Nach Marie Kreutzer in »Corsage« entwirft nun auch Frauke Finsterwalder in »Sisi & Ich« eine Art Anti-Sissi, zeigt nicht die junge Kaiserin, sondern die alternde, und hinter dem historischen K+K-Märchenflor die sehr aktuelle Realität einer Frau, die sich gegen gesellschaftlichen und höfischen Druck auflehnt.
How to Please a Woman, fragt die Australierin Renée Webster in ihrem Spielfilmdebüt, und erzählt mit liebenswertem Charme von der Gründung einer auf die erotischen Bedürfnisse der Kundinnen abgestimmten Reinigungsfirma und zugleich von der sexuellen Befreiung der Gründerin.
In der Verfilmung von Isabel Bogdans gleichnamigem Romandebüt wird das Rätsel des toten Pfaus zur Krimiposse und die Teambildungsmaßnahme im schottischen Herrenhaus mit einem illustren Schauspielerensemble zum heiteren Gesellschaftsspiel um Political Correctness im Zeitalter der Wokeness.
In seinem Regiedebüt verlegt Vasilis Katsoupis das Subgenre »Ein Mann allein gegen widrige Umstände« von der Wildnis in ein hypermodernes New Yorker Luxus-Penthouse, das für einen smarten Kunstdieb zum gläsernen Käfig wird und Willem Dafoe eine schauspielerische Tour de Force abverlangt.
David Wendt verfilmt Felix Lobrechts Roman mit enormem Drive, street credibility und einem starken Herzen für Underdogs.
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In »This Is Going to Hurt« verarbeitet Adam Kay schonungslos seine Erfahrungen als Assistenzarzt.
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Frances McDormand hatte die Idee, das Buch von Miriam Toews zu verfilmen, die Produzentin Dede Gardner den Mut und Sarah Polley das Feingefühl. In Berlin hat Anke Sterneborg mit Sarah Polley gesprochen.
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In den »Känguru«-Filmen spielt er mit Erfolg den liebenswerten Schluffi. Im Leben bekommt Dimitrij Schaad alles geregelt, von der Theaterarbeit übers Fernsehen bis zur neuen Kinoproduktion mit Bruder Alex.
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So vorhersehbar wie anrührend: Charlotte Rampling gibt in »Juniper« eine verhärmte Alkoholikerin im Rollstuhl, die sich ihrem orientierungslosen Enkel annähert.
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Über dem Gesetz? Ein Richter auf Abwegen in »Euer Ehren«.
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Eine Kinovorstellung im »Marmorhaus«? Teuer. Da musste der Plakatkünstler Josef Fenneker alles geben.
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Der Mafia auf den Fersen – die dritte Staffel von »Il Cacciatore« auf DVD und Blu-ray.
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Ist »Triangle of Sadness« wirklich der beste und stärkste Film dieses europäischen Kinojahrgangs, oder könnte es sein, dass Ruben Östlunds Klassenkampfsatire einfach nur der bekannteste Film ist, auf den sich die meisten Europäer einigen können?
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Heldenepos in Rotoskopie: »The Spine of Night« mit den Stimmen von Lucy Lawless, Richard E. Grant, Patton Oswalt und Joe Manganiello.
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Caroline Link erzählt in ihrer Therapie-Serie »Safe« von den Besonderheiten des Umgangs mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen.





