Anke Sterneborg

Filmkritiken von Anke Sterneborg

Amber Sealeys Film ist als psychologisches Duell angelegt, als Kräftemessen in Manipulationstechniken zwischen dem Frauenmörder und dem FBI-Analysten. Ein Kammerspiel als dynamisches Ballett der Blicke im nüchternen Verhörraum
Ein Zugunglück und die menschliche Sehnsucht nach Sinn sind für Anders Thomas Jensen und Mads Mikkelsen der Ausgangspunkt für einen finsteren Rachethriller im Gewand einer politisch völlig unkorrekten Komödie
Obwohl der Stoff durchaus zeitloses Potential hat, wirken die Hotel- und Reiseabenteuer von Thomas Manns gewieft findigem Manipulateur unter der Regie von Detlev Buck fad und altbacken, mit Liv Lisa Fries als schauspielerischem Lichtblick
Nach einem Schicksalsschlag löscht sich Edee (Robin Wright als Regiedebütantin, Hauptdarstellerin und Produzentin) aus ihrem eigenen Leben und beginnt ein existenzielles Abenteuer
Anne Zohra Berrached beleuchtet erneut gesellschaftliche Fragen im Blick auf eine intime Paarbeziehung: Wie verändert sich nach einem einschneidenden Ereignis der Blick auf eine Liebesgeschichte?
Der Thriller um zwei ungleiche Cops bleibt die Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge, die sein Held propagiert, auf der erzählerischen Ebene leider schuldig
Das Regiedebüt des Schauspielers Daniel Brühl ist ein minutiös austariertes Kammerspiel, in dem das beiläufige Geplänkel zwischen einem Schauspieler aus dem Westen und einem Hausmeister aus dem Osten zum unerbittlichen Grabenkrieg ausartet
So wie der Deutschtürke Murat Kurnaz hat auch der Mauretanier Mohamedou Ould Slahi einen Bericht über seine traumatischen Erlebnisse in Guantanamo verfasst. Der schottische Regisseur Kevin Mcdonald hat ihn jetzt mit dokumentarischem Gespür als leisen Polithriller verfilmt, der vor allem von menschlicher Widerstandskraft und Vergebung erzählt
Mit viel bayerisch subversivem Humor und großer Lust an Ausstattung und Kostüm nehmen Joseph Vilsmaier und Michael Bully Herbig die Fäden des berühmten Volksstücks zwölf Jahre nach ihrem »Der Brandner Kaspar« wieder auf, um dieses Mal von den misslichen Abenteuern des Gevatter Tod mit der irdischen Liebe zu erzählen. Vilsmaier verstarb im Februar dieses Jahres während der Postproduktion
Eine Woche im Leben einer Familie, deren Mitglieder ganz unterschiedlich auf das erratische und aggressive Verhalten des von mehr und mehr von Demenz geplagten Familienpatriarchen reagieren. In seinem Regiedebüt lässt Schauspieler Viggo Mortensen seine ganz persönliche Erfahrungen durch die fiktive Erzählung des Films hindurchschimmern

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Reise mit Umwegen: Hans Weingartners »303 – Die Serie« auf DVD.
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Philosophen des Alltags: Die zweite Staffel von »Warten auf'n Bus« auf DVD.
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Seit er im »Mandalorian« wieder auftauchte und Helm und Rüstung vom Titelhelden einforderte, wusste man, dass es nicht mehr lange bis zum »Buch von Boba Fett« dauern würde.
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In »Hawkeye« muss Jeremy Renner als müder Superheld seiner von Hailee Steinfeld gespielten wahrscheinlichen Nachfolgerin zur Seite stehen.
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Von der SU zum Planeten Pjuk: Die sowjetische Satire »Kin-Dza-Dza!« (1986) auf DVD.
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Mal nicht »Der Himmel über Berlin «. . . Der kommt ­natürlich auch vor, aber der Fokus des Essaybuchs »Berlin ­Visionen« liegt nicht auf den Klassikern. Der Band nähert sich der Hauptstadt von ihrer schillernden Seite.
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Anzughosen und Pailettenkleider, Federboas und Pelze: die Vita von Marlene Dietrich, aufgerollt anhand ihrer Mode, onscreen und offscreen.
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Woher kommen die Waffen? Das Mediabook zu »Lord of War« mit Nicolas Cage