Anke Sterneborg
Filmkritiken von Anke Sterneborg
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Eine junge Frau im erstickenden Gefängnis einer verbotenen Beziehung: Statt das Grauen von Missbrauch und Abhängigkeit knallig auszuschlachten, destilliert es die israelische Regisseurin Keren Yedaya umso wirkungsvoller aus behutsamer Beobachtung
Das alte Romcom-Liedchen von zweien, die wissen müssten, dass sie sich lieben, aber so tun, als wären sie nur beste Freunde: Michael Dowse verschenkt den zauberhaften Charme von Zoe Kazan erfolglos an einen langweilig wirkenden Daniel Radcliffe
Eine Familie wird auf eine harte Probe gestellt: Dank einfühlsamer Bildsprache und Julianne Moores herzzerreißend subtilem Spiel gewährt die Geschichte einer strahlend erfolgreichen Frau, die sich langsam auflöst, intime Einblicke in die Wahrnehmungsweise von Alzheimerkranken: »Still Alice«
BenoÎt Jacquot verstrickt Charlotte Gainsbourg, Chiara Mastroianni und BenoÎt Poelvoorde in einem romantischen Thriller und erweist sich erneut als Meister des verbotenen Begehrens
Ein faszinierender Musikthriller, der im Gewand der klassischen Schleiferfilme aus Sport und Militär daherkommt, mit einem brillanten J. K. Simmons als musikalischem Drill-Sergeant und einer Präzision, die Jazzmusik in Peitschenhiebe verwandelt
Eine französische Version der amerikanischen Comedy of Remarriage, zugleich realistischer und märchenhafter, mit Isabelle Huppert als erdige Rinderzüchterin und Jean-Pierre Daroussin als ihr geheimnisvoll wissender Mann
Ein brillanter Geist im brüchigen Körper: James Marsh erzählt die Lebensgeschichte des berühmten Atomphysikers Stephen Hawking. Für seine konventionelle Erzählweise entschädigt die einfühlsame Intensität des Spiels, vor allem von Eddie Redmayne als Hawking, aber auch von Felicity Jones als seiner hingebungsvollen, klugen Frau Jane
Dem berühmten New Yorker Musical um ein Waisenmädchen, das eine Ersatzfamilie findet, hat Will Gluck ein modernes Update verpasst. In einer Geschichte voller Klischees und Übertreibungen können am Ende nur Quvenzhané Wallis und Jamie Foxx noch einen Funken Charme zünden
Nicht die Mythen des Wilden Westens, sondern der harsche Alltag der Pionierzeit: Der zweite Film von und mit Tommy Lee Jones ist ein düsteres Amerika aus der Perspektive der Frauen, ein Wagontrail in umgekehrter Richtung, weg von der Frontier zurück in die Zivilisation
Fünf Paargeschichten in verschiedenen Stadien der Auflösung geraten an Weihnachten unter zusätzlichen Druck. Doch der Geschichtenreigen von Markus Goller leidet darunter, dass er das wirkliche Leben zur Schaufensterauslage macht
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20 Jahre nach Jonathan Demmes Das Schweigen der Lämmer erzählt Bryan Fuller, der schon in »Pushing Daisies« und »Dead Like Me« eine Vorliebe fürs Makabre zelebriert hat, die Vorgeschichte von Thomas Harris’ berühmtem Serienkiller
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Die amerikanische Serie »The Boss« erzählt von politischen Kämpfen in Chicago
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Mythos Marilyn: Ein Spielfilm und eine Dokumentation über Marilyn Monroe.
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Das britische Fernsehen hat mit einer ganzen Reihe von Miniserien dem Krimigenre zu einer neuen Blüte verholfen. Das Beste aus zwei Welten verbindend, den Luxus des Langzeiterzählens mit kinogerechter Starbesetzung und cineastischer Gestaltung, gehören Titel wie »Luther« zum aufregendsten, was das Fernsehen derzeit zu bieten hat. Anke Sterneborg stellt die besten britischen Krimi-Miniserien aus den letzten Jahren vor
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Das Erweckungserlebnis kam in frühen Jahren mit Tobe Hoopers TEXAS CHAINSAW MASSACRE: Da merkte der Däne Nicolas Winding Refn: »Filme müssen nicht normal sein!« In seiner einstündigen Dokumentation NWR bietet Laurent Duroche Einblicke in das Universum eines radikalen Regisseurs, der jedes seiner Werke zu einem Anschlag auf die Sinne macht, ganz unmittelbar und physisch.
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Beim britischen Fernsehen und seinen Serienideen bediente sich schon immer die ganze Welt. In den letzten Jahren aber scheinen die Briten ihrerseits etwas von den neuen US-Serien gelernt zu haben und produzieren Qualitätsstücke vom Feinsten. Anke Sterneborg über die Serien, die sich mit vergangenen Epochen befassen und damit im doppelten Sinne Geschichte schreiben
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Außer Atem: »Arbitrage« mit Richard Gere führt in die Abgründe der Finanzwelt
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Ami Canaan Mann schürt in ihrem zweiten Spielfilm »Texas Killing Fields« eine Stimmung, in der nicht nur die Lichtverhältnisse schummrig sind – und verrät dabei durchaus Einflüsse ihres berühmten Vaters Michael Mann
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Dreipersonenstück: Alles kommt anders in der DVD-Premiere des Thrillers »Spurlos – Die Entführung der Alice Creed«
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