E-Mail an… Regina Schilling
Regina Schilling. Foto: Elliott Kreyenberg
Regina Schilling, geboren 1962 in Köln, ist Dokumentarfilmerin und Autorin. Zu ihren bekanntesten Werken zählen »Leben nach Microsoft«, »Geschlossene Gesellschaft«, »Titos Brille«, »Kulenkampffs Schuhe« und »Igor Levit – No Fear«. In ihren oft preisgekrönten Arbeiten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit deutscher Zeitgeschichte und beleuchtet Fragen von Identität und Erinnerungskultur.
Der erste Film, den Sie im Kino gesehen haben?
1969 »Hurra, die Schule brennt!« – mit Peter Alexander. Unvergessen die Anarchie in der Schulklasse.
Welchen Film schauen Sie immer wieder?
Alle Filme von Jane Campion.
Welche Serie verfolgen Sie gerade?
Keine, weil ich so viel zu tun habe und dann nicht aufhören kann. Die letzte war »Ted Lasso«, ich habe sie geliebt!
Welcher Film hat Sie zuletzt beeindruckt?
Der Dokumentarfilm »Das Deutsche Volk« – von Marcin Wierzchowski – mit einer beeindruckenden Montage von Stefan Oliveira-Pita.
Ein Film, auf den Sie sich freuen . . .
Auch ein Dokumentarfilm: »Das radikale Ich« – von Johann Feindt und Tamara Trampe.
Ihr/e Lieblingsschauspieler/schauspielerin?
Verstorbene: Gena Rowlands, John Cassavetes. Lebende: natürlich Sandra Hüller.
Wer oder was ist unterschätzt?
Die Filme von Nicole Holofcener – zum Beispiel »Please Give«.
Ein Lieblingsfilm, der ein bisschen peinlich ist?
Ist »Star Wars« peinlich? Ne, oder doch?
Was sammeln Sie?
Bücher – aber eher unfreiwillig.
Ihr Lebensmotto? Oder Lieblingszitat?
Zurzeit ein Zitat aus Ingeborg Bachmanns Malina: »Ich habe einen Grad von Denken müssen erreicht, an dem Denken nicht mehr möglich ist.« Sehr lustig. So fühlt sich mein Kopf manchmal an.
Der beste Platz im Kino?
Mitte im halb leeren Kino. Mitte Rand im vollen Kino.




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